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Thema: Charlie Chaplin Filme

  1. #1
    Statist
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    Charlie Chaplin Filme

    1. Der Große Diktator:
    Der große Diktator
    (The Great Dictator)

    Spielfilm, ARTE F, USA 1940, Schwarz-Weiß
    Deutsche Synchronfassung
    25.Dezember um 16.55 Uhr
    26.Dezember um 00.10 Uhr
    12.Januar um 00.45 Uhr

    Der prahlerische Despot Adenoid Hynkel herrscht in Tomanien, einem Polizeistaat mit Konzentrationslagern und Gettos für die jüdische Bevölkerung. Als ein einfacher jüdischer Friseur, der dem Diktator wie aus dem Gesicht geschnitten ist, aus einem KZ entkommt und mit Hynkel verwechselt wird, kommt es zu überraschenden Ereignissen. Auftakt zu dem Programmschwerpunkt „Charlie Chaplin“.

    Die legendäre Parodie auf Hitler entstand im Jahre 1940. Chaplin spielt in einer Doppelrolle einen gewitzten jüdischen Barbier und den Despoten Adenoid Hynkel. Hynkel herrscht in Tomanien, einer Mischung aus Operetten- und Polizeistaat mit jüdischen Gettos und Konzentrationslagern, und plant den Einmarsch ins Nachbarland Austerlich - gemeint ist Österreich. Dagegen formiert sich in Gestalt des altgedienten Offiziers Schultz heimlicher Widerstand. Schultz sucht im jüdischen Getto Unterstützung für seine Attentatspläne. Dabei trifft er auf einen kleinen Friseur, der dem Diktator zum Verwechseln ähnlich sieht und der eine entscheidende Rolle spielen soll.

    “Der große Diktator” wurde Chaplins erster wahrhaftiger Tonfilm. Adenoid Hynkel ist eine grotesk ins Neurotische verzerrte Karikatur Hitlers. In seiner Autobiografie schrieb der Regisseur später, dass er den Film nie gemacht hätte, wenn er damals die Wahrheit über die deutschen Konzentrationslager gewusst hätte. “Der große Diktator” ist ein für die amerikanische Filmproduktion der damaligen Zeit äußerst kritischer und mutiger Film. Nach dem Sieg der Alliierten und dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Film in den USA und England zum Kassenschlager. Gleichzeitig verabschiedete Chaplin mit diesem Film die von ihm ins Leben gerufene Figur des Tramp aus seiner Filmografie. In der Rolle des jüdischen Friseurs blieb er der Pantomime aus alten Stummfilmtagen treu. Hatte er sich vier Jahre zuvor in “Moderne Zeiten” noch weitgehend der Stilmittel des Stummfilms bedient, so akzeptierte Chaplin mit “Der große Diktator” endgültig den Tonfilm als künstlerisches Medium.
    Charles Chaplin wurde 1941 in den Kategorien Beste Hauptrolle, Bester Film, Bestes Drehbuch und Beste Musik (gemeinsam mit Meredith Willson) für den Oscar nominiert, ebenso wie Jack Oakie als bester Nebendarsteller.

    Aus der Presse:
    “Wahrlich herausragendes Werk eines wahrlich großen Künstlers und - aus einem bestimmten Blickwinkel - vielleicht der bedeutsamste Film, der je produziert wurde.” (New York Times)
    „Die Dreharbeiten mussten 1939 auf Druck interessierter Kreise in den USA unterbrochen werden, während der deutsche "Film-Kurier" Chaplin als Juden Karl Tonstein "entlarvte". Chaplin spielt in diesem Klassiker die Doppelrolle des pazifistischen jüdischen Friseurs und des Diktators Hynkel; Letzterer klettert vor Angst einen Vorhang hoch und lässt 3.000 streikende Arbeiter erschießen. Trotz der überlangen Friedensrede zum Schluss brachte Chaplin das zwischen Angst und Aggression oszillierende Wesen des Faschismus auf den Punkt. Und niemand wird Hynkels Tanz mit dem plötzlich zerplatzenden Globus vergessen.“ (André Simonoviczs, tip, 9/97)

    Der große Diktator
    (The Great Dictator)
    Spielfilm, ARTE F, USA 1940, Schwarz-Weiß, Deutsche Synchronfassung
    Regie: Charles Chaplin; Buch: Charles Chaplin; Kamera: Karl Struss, Roland H. Totheroh; Schnitt: Willard Nico-Son, Percy Towsend, Glenn Rominger; Produktion: Charles Chaplin; Musik: Charles Chaplin, Meredith Willson
    Mit: Charles Chaplin (Diktator Hynkel/jüdischer Barbier), Paulette Goddard (Hannah), Jack Oakie (Diktator Napaloni), Reginald Gardiner (Schultz), Billy Gilbert (Herring), Henry Daniell (Garbitsch) u. a.
    2. Rampenlicht

    RAMPENLICHT
    (Limelight)

    Regie: Charles Chaplin;
    Spielfilm, USA 1952, Schwarz-Weiß, Deutsche Donnerstag, den 25.Dezember 2003 um 22.00
    Synchronfassung
    ARTE F

    London, 1913: Calvero, ein gealterter Clown, den keiner mehr sehen will, lebt als Alkoholiker in einer Pension. Eines Tages bewahrt er die junge Tänzerin Terry, die nicht mehr gehen kann, davor, sich das Leben zu nehmen. Er hilft ihr, gesund zu werden und wieder zu tanzen. Terry wird ein gefeierter Star. Zwischen ihr und Calvero entspinnt sich eine Liebesgeschichte, doch er hält ihre Zuneigung für bloßes Mitleid und verlässt sie. Als Terry ihn wiedertrifft, organisiert sie für ihn eine Benefizgala, bei der der alte Clown ein großes Comeback feiert. Die beiden finden wieder zusammen. Doch Calvero stirbt nach seinem Auftritt an Herzversagen.

    "Rampenlicht", Chaplins letzter in den USA gedrehter Film, trägt viele Züge einer autobiografischen Reflexion des Regisseurs über die Figur des Tramp, die er selbst lange Jahre gespielt hat. Die Figur des Calvero ist mit vielen Attributen des Vagabunden ausgestattet und wird auch auf alten Plakaten als "Comedian Tramp" angekündigt. Chaplin setzt sich hier mit der Figur des Komikers auseinander, der irgendwann an seine Grenzen stößt. Calvero wird alt und skeptisch und legt sich eine gewisse Würde zu. Durch diese Wandlung verliert er die Vertrautheit mit dem Publikum. Chaplin ging davon aus, dass dieser Film sein letzter, zugleich aber auch sein größter werden würde. Deshalb bezeichnete er ihn selbst gerne als "künstlerisches Testament". Das wird auch an der Verteilung der Rollen sichtbar. Er ließ seine sechs Kinder mitspielen und besetzte die anderen Rollen fast ausschließlich mit alten Freunden. Bemerkenswert ist der Auftritt Buster Keatons, der bis dahin noch nie mit Chaplin gemeinsam vor der Kamera stand. In "Rampenlicht" begleitet er Calvero bei dessen Comeback als komischer Pianist in der "musikalischen Parodie".
    Das "Lexikon des Internationalen Films" schreibt: "Das Resümee eines Künstlerlebens im Angesicht von Alter und Tod: rührend, versponnen, resignativ und stellenweise theatralisch. Das subtile, sehr persönliche Melodram gehört nicht zu Chaplins Meisterwerken, verrät aber viel von seinem künstlerischen Ethos und seiner Lebensphilosophie."

    Rampenlicht
    (Limelight)
    Spielfilm, USA 1952, Schwarz-Weiß, Deutsche Synchronfassung, ARTE F
    Regie: Charles Chaplin; Buch: Charles Chaplin; Kamera: Karl Struss; Schnitt: Joseph Engel; Musik: Charles Chaplin; Produzent: Charles Chaplin; Produktion: Celebrated-United Artists
    Mit: Charles Chaplin - (Calvero), Claire Bloom - (Terry), Sydney Chaplin - (Neville, ein Komponist), Buster Keaton - (alter Komiker), Nigel Bruce - (Mr. Postant)
    3. Lichter der Großstadt
    LICHTER DER GROßSTADT
    (City Lights)

    Regie: Charles Chaplin
    Stummfilm, USA 1931, ARTE F,
    Originalfassung mit deutschen untertitelten Zwischentexten,
    Schwarz-Weiß
    Montag, den 29.Dezember 2003 um 20.45
    1.Januar um 17.30 Uhr
    6.Januar um 01.30 Uhr
    11.Januar um 00.20 Uhr

    Ein Tramp verliebt sich in ein blindes Blumenmädchen, das ihn für einen reichen Mann hält. Durch Zufall lernt er einen Millionär kennen. Als er diesen davor bewahrt, sich das Leben zu nehmen, wird er mit Wohltaten und Geld überschüttet. Das ermöglicht ihm auch, eine Operation zu bezahlen, damit das Mädchen wieder sehen kann. Allerdings bringen einige Missverständnisse zwischen dem Tramp und dem Millionär den Tramp für einige Monate ins Gefängnis. Nach seiner Entlassung trifft er das Mädchen wieder, das inzwischen einen Blumenladen führt und in der Erwartung lebt, den Unbekannten wiederzufinden, dem sie das alles verdankt. Als sie dem zerlumpten Tramp ein Almosen gibt, erkennt sie ihn am Händedruck wieder.

    Mehrere Jahre zogen sich die Dreharbeiten von "Lichter der Großstadt" hin, da Chaplin die Darsteller oft auswechseln ließ. So fiel der Film genau in die Anfänge des Tonfilms. Chaplin stand dem neuen Medium skeptisch gegenüber und erklärte noch 1931: "Ich gebe den 'talkies' drei Jahre, höchstens". Deutlich wird diese Aversion zum einen in der Anfangssequenz von "Lichter der Großstadt", als bei der Enthüllung eines Denkmals die Rede eines Würdenträgers von einem Saxofon "synchronisiert" wird und Chaplin das krächzende "micky-mousing" des Saxofons als Karikatur der ersten Tonfilme einsetzt. Zum anderen werden Sprache und Artikulation in typisch tragikomischer Chaplin-Manier Gegenstand des Films. Ein Beispiel dafür ist die Szene, in der der Tramp die Trillerpfeife eines Polizisten verschluckt, die ihm im Hals stecken bleibt und einen heftigen, von schrägen Pfeiftönen begleiteten Schluckauf verursacht, an dem der Tramp fast erstickt. So ist der Film, der trotz seiner vielen Straßenszenen fast nur im Studio gedreht wurde, als offenes Bekenntnis Chaplins zum Stummfilm zu betrachten. "Lichter der Großstadt" ist der erste Film Chaplins, für den er selbst die Musik schrieb, eine Aufgabe, die er für die meisten seiner weiteren Filme übernahm. Das "Lexikon des Internationalen Films" zu "Lichter der Großstadt": "Eine ironische und sozialkritische Tragikomödie voller Menschlichkeit, Güte und Optimismus, die zwischen 1928 und 1931 entstand. Obwohl sich inzwischen der Tonfilm etabliert hatte, blieb Chaplin beim stumm gedrehten und mit musikalischen Effekten untermalten Film und feierte damit einen seiner größten Publikumserfolge." Und das "Monthly Film Bulletin" schreibt: "Wieder gesehen, erweist sich 'Lichter der Großstadt' als das schönste von Chaplins Meisterwerken. Die Balance zwischen Slapstick und Tränen ... wird wunderbar gehalten. Ein Klassiker, der nie vergeht."

    Lichter der Großstadt
    (City Lights)
    Stummfilm, USA 1931, ARTE F, Originalfassung mit deutschen untertitelten Zwischentexten, Schwarz-Weiß
    Regie: Charles Chaplin; Buch: Charles Chaplin; Kamera: Roland H. Totheroh; Musik: Charles Chaplin; Produktion: Charles Chaplin
    Mit: Charles Chaplin - (Charlie, der Tramp), Virginia Cherrill - (blindes Blumenmädchen), Harry Myers - (Millionär), Allan Garcia - (Butler), Florence Lee - (Großmutter), Hank Man - (Preisboxer), Henry Bergman - (Zeitungsjunge)
    4. Moderne Zeiten
    MODERNE ZEITEN
    (Modern Times)

    Spielfilm, USA 1936, Schwarz-Weiß, Deutsche Fassung
    Regie: Charles Chaplin
    Dienstag, den 30.Dezember 2003 um 20.45
    12.Januar um 15.15 Uhr
    15.Januar um 01.00 Uhr

    Ein heimatloser Tramp will sich am Fließband einer großen Fabrik sein Geld verdienen. Bei der monotonen, aber hektischen Akkordarbeit versagen ihm die Nerven und er wird in eine Heilanstalt eingeliefert. Nach seiner Entlassung versucht er in verschiedenen Jobs sein Glück. Doch ständig gerät er mit dem Gesetz in Konflikt und kommt immer wieder ins Gefängnis. Doch dann lernt er die Landstreicherin Gamine kennen. Die beiden lassen die absurde Arbeitswelt der Stadt hinter sich und machen sich gemeinsam auf die Suche nach einer neuen Heimat.

    Mit bitterer Präzision fängt der Film die Monotonie der Fließbandarbeit ein. Eine riesige Maschine, die Charlie erfasst, zeigt die Bedrohung des Menschen. "'Moderne Zeiten' ist die Geschichte der Industrie, des privaten Unternehmertums, der Kreuzigung der Menschheit auf ihrer Jagd nach dem Glück.", sagt Chaplin über seinen Film, der einer der wenigen Hollywood-Filme der 30er Jahre ist, die sich mit den Problemen der Industriegesellschaft ernsthaft auseinandersetzen. Autor, Regisseur, Komponist und Produzent Chaplin schuf eine eigenwillige Mischung aus Stumm- und Tonfilm. Chaplin, der das Aufkommen des Tonfilms als Bedrohung für die Kinokunst empfand, verweigert darin seinem Tramp weiter das Wort und setzt stattdessen einzig auf Gestik und Mimik als Ausdrucksmittel. Nur einmal öffnet der Tramp Charlie den Mund: um in einem Phantasiekauderwelsch als Tellerwäscher ein Lied vorzutragen. Die Verwendung des Tons ist in diesem Film hingegen negativ besetzt: Die Maschinen lärmen, die Stechuhr piepst, der Fabrikdirektor brüllt. Immer steht der Ton für Macht und Kontrollausübung, für das Unwirtliche und Menschenfeindliche der Maschinenwelt.

    Das "Lexikon des Internationalen Films" schreibt: "Eine Tragikomödie von bitter-ironischer Schärfe; mit einfachsten Mitteln, viel Bildwitz und Galgenhumor gestaltet, setzt der Film die vitalen Bedürfnisse des Menschen gegen die übertriebene Rationalisierung und Mechanisierung des Lebens." Und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung": "Selten genug vermag ein Kintopp so zu erheitern und gleichzeitig Rührung, Erschütterung und Mahnung zu sein ...".

    Moderne Zeiten
    (Modern Times)
    Spielfilm, USA 1936, Schwarz-Weiß, Deutsche Fassung
    Regie: Charles Chaplin; Buch: Charles Chaplin; Kamera: Roland H. Totheroh, Ira Morgan; Musik: Charles Chaplin; Produktion: Charles Chaplin
    Mit: Charles Chaplin - (ein Arbeiter), Paulette Goddard - (Gamine), Henry Bergman - (Cafébesitzer), Allan Garcia - (Fabrikbesitzer), Chester Conklin - (Mechaniker), Stanley J. Sanford - (Big Bill/Arbeiter), Stanley Blystone - (Sheriff Couler), Sam Stein - (Vorarbeiter)
    5. Das Kid
    DAS KID
    (The Kid)

    Stummfilm, Regie: Charles Chaplin, USA 1920
    Originalfassung mit deutsch untertitelten Zwischentexten
    Schwarz-Weiß
    Donnerstag, den 1.Januar 2004 um 20.45
    12.Januar um 23.55 Uhr
    19.Januar um 15.15 Uhr.

    Der Tramp Charlie findet in den Londoner Slums ein ausgesetztes Baby und übernimmt - zunächst widerstrebend, dann mit Hingabe die Rolle des Pflegevaters. In der Zwischenzeit macht die Mutter des Kindes Karriere als Schauspielerin. Sie möchte sich nun, da sie das nötige Geld hat, selber um ihren Sohn kümmern. Für Charlie und "seinen Sohn" scheint die Stunde der Trennung gekommen zu sein. Doch Charlies schöner Traum wird wahr: Alle drei finden zu einer glücklichen Familie zusammen.

    Jeder kennt das Findelkind und den Tramp - sie zählen zu den berühmtesten Paaren der Filmgeschichte, und sie haben Millionen von Zuschauern zu Tränen gerührt.
    Das "Lexikon des Internationalen Films" schreibt: "Chaplin reflektiert in seinem ersten abendfüllenden Spielfilm die eigene Kindheit. Eine sentimentale, bittere, sozialkritische Tragikomödie, in der sich Realismus, Romantik und Phantasmagorie dank Chaplins und des kleinen Jackie Coogans unwiderstehlicher Darstellung mit Gags und Slapsticks zu einem großen Kinovergnügen verbinden."

    The Kid
    Stummfilm, USA 1920, ARTE F, Originalfassung mit deutsch untertitelten Zwischentexten, Schwarz-Weiß
    Regie: Charles Chaplin; Buch: Charles Chaplin; Kamera: Roland Totheroh, Jack Wilson; Musik: Charles Chaplin; Produzent: Charles Chaplin; Produktion: First National
    Mit: Charles Chaplin - (Der Vagabund Charlie), Jackie Coogan - (The Kid), Edna Purviance - (Die Mutter), Carl Miller - (Künstler), Tom Wilson - (Polizist), Charles Reisner - (Bully)
    6. Ein Hundeleben
    EIN HUNDELEBEN
    (A Dog's Life)

    Stummfilm von Charles Chaplin, USA 1918,
    Originalfassung mit deutsch untertitelten Zwischentexten,
    Schwarz-Weiß
    Donnerstag, den 1.Januar 2004 um 21.40
    2.Januar um 00.30 Uhr
    19.Januar um 16.05 Uhr

    Charlie bemüht sich erfolglos um einen Job. Als er entmutigt von der Arbeitsvermittlung zurückkehrt, trifft er auf den streunenden Hund Scraps und rettet ihn aus einer heiklen Situation. Zusammen klauen die Ausgehungerten Esswaren bei einem Kiosk. Als Charlie nachts Unterschlupf in einem Café sucht, lernt er eine arme, aus der Provinz stammende Sängerin kennen, die er tröstet, weil sie beim Publikum keinen Erfolg hat. Da Charlie jedoch kein Geld hat, um sein Bier zu bezahlen, wird er vom Cafébesitzer rausgeschmissen. Wenig später findet Scraps ein gestohlenes Portemonnaie und macht Charlie darauf aufmerksam. Dieser nimmt es an sich, kehrt als reicher Mann ins Café zurück und bittet die weinende Sängerin an seinen Tisch. Schon bald entdecken ein paar Diebe das Portemonnaie und nehmen es Charlie ab, der jedoch mit allerhand Tricks versucht, es zurückzubekommen...

    Chaplins satirisch-sentimentale Auseinandersetzung mit amerikanischen Mythen parallelisiert das Schicksal eines obdachlosen Arbeitslosen und eines streunenden Hundes. Beide wollen einen Zipfel vom Wohlstand, scheitern auf dem gewöhnlichen Weg, gewinnen dann aber - indem sie sich zusammentun - den Kampf mit der Tücke des Objekts. Da es sich bei diesem Objekt um ein reich gefülltes Portemonnaie handelt, ist es die Verheißung schnellen Reichtums, um die sich ein turbulentes Spiel entspinnt.

    Ein Hundeleben
    (A Dog's Life)
    Stummfilm, USA 1918, Originalfassung mit deutsch untertitelten Zwischentexten, Schwarz-Weiß, 33 Min.
    Regie: Charles Chaplin; Buch: Charles Chaplin; Kamera: Roland H. Totheroh; Musik: Charles Chaplin; Produktion: Charles Chaplin
    Mit: Charles Chaplin - (Tramp), Edna Purviance - (Barsängerin), Sidney Chaplin - (Imbissbesitzer), Henry Bergman - (Mann bei Arbeitsvermittlung und Dame im Tanzcafé), Charles Reisner - (Angestellter bei Arbeitsvermittlung und Schlagzeuger), Tom Wilson - (Polizist)
    so das wars dann mit den Chaplin

  2. #2
    Admin Avatar von Matt
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    Re: Chpalin Filme

    Es wäre schön wenn du auch selbst ein wenig schreibst was du von seinen Arbeiten hälst, und seinen Namenrichtig schreiben würdest...

    Das sind zwar informative Artikel, aber sind die jetzt von dir selbst verfassst?
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  3. #3
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    Re: Chpalin Filme

    Ich für meinen Teil bin dankbar für die Auflistung.
    Da ich von einigen der Filme entweder gar keine oder nur recht schwache Kopien habe und ich davon ausgehe, daß die ARTE-Versionen wie üblicherweise recht ordentlich sein werden, werde ich mich glücklich schätzen, meinen neuen Videorecorder auf vollen Touren laufen zu lassen.

  4. #4
    Admin Avatar von Matt
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    Re: Chpalin Filme

    ARTE-up-your-ass

    Du weißt - sonst liebe ich den Sender.
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  5. #5
    Regisseur
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    Re: Chpalin Filme

    Noch 'ne Chaplin-Box, also.
    Habe schon lange den Faden verloren, welche Box-Sets jetzt welche Filme von Chaplin beinhalten und welche die besten Kopien hat.

  6. #6
    Admin Avatar von Matt
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    Re: Chpalin Filme

    57 Filme auf 12 DVDs, ich finde das hört sich sehr gut an:

    A must-have for any fan or film buff’s library. This definitive collection of 12-DVDs contains 57 of Chaplin’s legendary early films in chronological order…a true historical legacy of the greatest comedian who ever lived. In addition to these film gems, also included is an exclusive 90 minute documentary on the life and times of this comedic master.
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  7. #7
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    Re: Chpalin Filme

    Zitat Zitat von Matt
    Es wäre schön wenn du auch selbst ein wenig schreibst was du von seinen Arbeiten hälst, und seinen Namenrichtig schreiben würdest...

    Das sind zwar informative Artikel, aber sind die jetzt von dir selbst verfassst?
    Erstmal Asche auf mein Haupt. Das darf nicht passieren mit so nem Fehler bei so einem Meister. C H A R L I E C H A P L I N

    Die Artikel sind direkt von Arte. Ansonstenfind ich die Filme auch klasse. Da findet man heute nichts dergleichen Ach ja die gute alte Zeit...

  8. #8
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    re: Charlie Chaplin Filme

    Vielen Dank für den Hinweis!!!

    Hab bisher keinen der Filme auf Video und zwei von ihnen noch nicht einmal gesehen. Arte bringt das Zeug ja auch noch ohne Werbung, wie geil ist denn das eigentlich...

  9. #9
    Admin Avatar von Matt
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    re: Charlie Chaplin Filme

    ARTE ist halt einfach göttlich. Haben die eigentlich auch einen Fanclub?
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  10. #10
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    re: Charlie Chaplin Filme

    "Der Große Diktator" ist einfach göttlich! Der Film ist einfach genial-grandios! So eine wunderbare Verbindung von Humor und Tragik!
    Vor allem die Rede Hynkels am Anfang ist super!
    Gruß,
    Skellington

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