Da der Film vor ein paar Jahren einen Preis in Cannes gewonnen hat, war ich guter Dinge und voller Erwartungen auf den Film und ich wurde auch nicht enttäuscht. Die Story ist im großen und ganzen in Ordnung. Es werden insgesamt fünf kleine Geschichten in einer Kleinstadt erzählt die sich immer wieder mal kreuzen! Diese Idee ist zwar nicht neu, wird aber hier sehr gut rübergebracht. Das liegt zum einen an der lockeren Erzählweise des Films und zum anderen an den überzeugenden Darstellern! Ob nun Glenn Close, "Ally McBeal" Calista Flockhart, Holly Hunter oder sogar Cameron Diaz (der hätte ich so eine Rolle nie zugetraut), sie alle spielen sehr überzeugend in ihren Rollen. Mir gefiel vor allem die Episode mit dem sogenannten "Zwerg". Die war sehr amüsant und hat trotzdem (ähnlich wie bei "About Schmidt") gezeigt, wie einsam man sein kann wenn man nicht mehr so wirklich gebraucht wird. Insgesamt ist "Gefühle die man sieht" ein gelungener Episodenfilm