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Thema: Soloalbum

  1. #1
    Regisseur Moderator Avatar von KeyzerSoze
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    Soloalbum

    Als großer Musikfreak hab ich mich schon im Voraus sehr auf den Film gefreut, doch irgendwie hatte ich persönlich einen ganz "anderen" Film erwartet, zumindest habe ich ihn mir anders vorgestellt. Habe nämlich eher eine Satire auf die Musikbranche erwartet, doch dann war es "nur" eine Liebeskomödie, aber dafür eine gute!

    Die Story hat mir von Anfang an eigentlich recht gut gefallen, ist zwar nix neues, aber dennoch ganz nett. Zudem sind einem die Charaktere auch auf Anhieb sympatisch! Die Darsteller machten ihre Sache nicht schlecht. Zwar fand ich den Haupdarsteller ein wenig zu "trantütig", aber dennoch war er ganz in Ordnung. MTV-Moderatorin Nora Tschirner hat mir in ihrer Rolle gefallen, auch wenn ich zugeben muss, dass sie nicht gerade "viel" zu tun hatte; dennoch hatte jede Szene mit ihr eine gewisse Präsenz die ich ihr nicht absprechen möchte.

    Ein nettes Schmankerl war meiner Meinung nach auch der witzige Kurzauftritt von Thomas D. Generell hat mir der Humor des Films viel spaß bereitet, denn er hatte viele witzige Sprüche und auch einige Schenkelklopfer zu bieten.

    Ich finde "Soloalbum" ist eine kurzweilige aber durchaus gelungene deutsche Komödie die ich ruhigen Gewissens weiterempfehlen kann.

  2. #2
    Regisseur
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    Soloalbum

    War dir heut abend langweilig oder warum hat dich die Topicöffnungswut befallen??

  3. #3
    Regisseur Moderator Avatar von KeyzerSoze
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    Soloalbum

    Es war das Warten auf die Oscarnacht die ich vermutlich jetzt gar nicht sehen kann (siehe TV-Highlights-Topic)

  4. #4
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    Soloalbum

    fand auch das es nette "unter der woche" unterhaltung war.

    frage: kann es sein, das die "ich finde es schön das du AUCH stand by me auf platte hast" diskussion aus high fidelity geklaut ist??? da gibts doch genau die gleiche szene in der cusack seine frage auch so verpackt um jack black nicht das wahre anliegen zu veraten....oder???
    vielleicht war es auch nur eine "hommage", wobei ich fand das sich der film streckenweise sehr oft (auch in der story) an high fidelity orientiert hat.
    selbst ben´s platten waren in seiner wohnung genauso platziert wie die von cusack....
    on every street there´s a nobody who dreams of being somebody.
    he´s a lonely forgotten man desperate to prove that he´s alive.

  5. #5
    Statist
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    Soloalbum

    Andere Frage: Kommt der Film ans Buch ran oder ist es, wie ich es eher annehme, nicht wirklich gut umgesetzt? Ich glaube kaum, dass viele Gefühle und manche Witze gut umgesetzt wurden.
    i was looking for some action
    but all i found was cigarettes and alcohol

  6. #6
    Regisseur
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    Soloalbum

    Also so rein objektiv gesehen würde ich diesen Film eher als mittelprächtig einstufen, mir persönlich hat er allerdings sehr gut gefallen, auch wenn ich die offensichtlichen Parallelen zu High Fidelity (eine Offenbarung!) teilweise schon recht armseelig fand. Während mir der Hauptdarsteller ne Spur zu eindimensional rüberkam, war ich von seinen beiden Buddys, also Christian Näthe und Oliver Wnuk echt schwer begeistert, die haben wirklich gerockt. Das Sahnehäubchen des Films ist natürlich Nora Tschirner, für mich eine der fünf faszinierendsten Frauen dieses Planeten. Live und in Farbe noch besser als im Fernsehen. Hatte ja das große Vergnügen, sie bei der Weltpemiere von Soloalbum kennenlernen zu dürfen. Wobei "kennenlernen" vielleicht ein wenig zu viel gesagt ist, haben ja nun nicht unbedingt unsere intimsten Geheimnisse ausgetauscht. Schade eigentlich . Werde bei Gelegenheit mal ein oder zwei Fotos von der Premiere hier reinstellen. Ach und unzulaessig: Ich selbst hab das Buch bis dato nicht gelesen, aber mir wurde von mehreren Seiten gesagt, daß die Verfilmung dem Geist des Buches nicht treu bleibt, sondern die Story auf eine harmlose Romanze komprimiert. In weit das jetzt gut oder schlecht ist, kann ich natürlich nicht zu beurteilen.

  7. #7
    Zuschauer
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    Soloalbum

    Hm, sooo überzeugend klingt das zwar alles nicht, aber ich werd ihn mir heute Abend trotzdem anschauen (und dann meinen senf auch noch dazugeben :wink: )...
    so long...

  8. #8
    Zuschauer
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    Soloalbum

    Naja, für obejktive Darstellungen brauche ich keinen Eintrag in ein Forum.

    Daher mein ganz persönlicher Eindruck dieses Films drückt sich am besten in einem Satz, der so oder ähnlich im Film vorkam:

    "Wir haben 4 Millionen Arbeitslose, also hör auf zu grinsen!"

    Mich persönlich hat der Hauptdarsteller nicht sonderlich überzeugt. Neben den anderen Darstellern ging er in meinen Augen ein wenig unter. Irgendwie hatte ich das Gefühl, das der Hauptdarsteller sich durch seine Kleidung so sehr von seinem Umfeld unterscheidet, dass er manchmal auch neben seiner Rolle steht. Dies schadet aber weder der Story noch der Atmosphäre.
    Nora Tschirner glänzt in ihrer Rolle. Ein schönes Stück und eine amüsante Story, sowie die Gastauftritte von Sandy (NO ANGELS) und Thomas D. machen SOLOALBUM zu einem schönen Erlebnis. Ein Grinsen konnte ich mir bei manchen Szenen nicht verkneifen. Gelegentlich brach auch das gesamte Kino in schallendes Gelächter aus. Der Film ist seinen Eintritt in jedem Fall wert.

    Allerdings möchte ich von einer Sache abraten: Gehe nicht mit jemanden in diesem Film, dessen Beziehung gerade gescheitert ist, sonst gibt es nach dem Film einigen Gesprächsbedarf. :/
    "In der rätselhaften Welt des Kinos wächst die Feigheit proportional der Menge des investierten Geldes." - Peter Ustinov

  9. #9
    Statist
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    Soloalbum

    The killer in me is the killer in you.

    Netter Aufhänger.

    Der Film selbst? Tja.
    Er ist ne nette Romanze mit kaputten Typen, einem Hauptdarsteller, der manchmal wie das letzte Arschloch rüberkommt, während die Nebendarsteller sympathisch wirken, besonders die 2 Kumpels von Ben (als ich das Buch gelesen hab, fand ich Alf eher ätzend, im Film isser klasse) und natürlich macht eine Person den Film aus: Nora Tschirner.
    Eigentlich ist der Film sehr erfrischend, keine 0815-Klamotte und wer die High Fidelity Verfilmung mochte, der dürfte auch mit Soloalbum richtig fahren.

    Für die Buchleser:
    Bissl enttäuschend für mich:
    -Lieblingsszene fiel raus (in der Ben die Platten sortiert, die ihn an Katharina erinnern (u.a. Garbage)).
    -Manche Szenen wurden neu eingefügt, andere rausgeschnitten, well, typisch Buchverfilmung, aber...
    -alternatives Ende also ich fand das Ende im Buch weitaus besser als das Ende im Film (nennt mich unromantisch, aber es ist so)
    -Die Musikliebe des Hauptdarstellers fällt leider fast völlig unter den Tisch

    Unterm Strich ein guter Film (wenn auch keine gute Verfilmung, aber das lass ich jetzt mal außen vor) und 4 von 5 Sternchen. In Erinnerung bleiben neben dem Soundtrack die Leistung von Nora Tschirner, der Hustensaft und die Freude über einen deutschen Film, der nicht auf der American Pie-Welle schwimmt.
    i was looking for some action
    but all i found was cigarettes and alcohol

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  1. 23.07.2011, 20:14
  2. 11.02.2011, 00:51

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