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Thema: There's a thin Line between Love & Hate

  1. #1
    Regisseur Moderator Avatar von Anne
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    There's a thin Line between Love & Hate

    Es gibt Filme, die liebt man, oder man haßt sie.

    Bestes Beispiel:
    "The Blair Witch Project"
    Von den einen als einer der besten, weil simpelsten und wirkungsvollsten Horrorfilme überhaupt bezeichnet, von den anderen schlichtweg als billiger Mist tituliert.

    Oder "Magnolia":
    Cineastisches Meisterwerk mit ungeheurem Tiefgang, sagen die einen.
    zu lang, und dann dieser bescheuerte Schluß..., die anderen.

    Habt ihr weitere Beispiele für solche Filme?
    Und wenn ja, woran liegt es, daß sie ihr Publikum so derart spalten...?

  2. #2
    Admin Avatar von Matt
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    There's a thin Line between Love & Hate

    sorry Anne aber dieses Topic kann ich nicht ganz nachvollziehen und begreifen, denn irgendwie gibt es das eigentlich bei jedem Film, es gibt keinen Film der voll und ganz von jedem als Meisterwerk oder eben der Gegensatz als billiger Mist abgehandelt wird. ich blicke nicht ganz durch worauf du hinaus bist, denn diese thin line gibt es bei jedem film...
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  3. #3
    Regisseur Avatar von VJ-Thorsten
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    There's a thin Line between Love & Hate

    Interessantes Topic.

    Ich denke das liegt oftmals an der Grundeinstellung der Besucher zu einem Film.
    Blair Witch - krasser Horrorfilm!
    Wer so reingeht wird enttäuscht sein.

    Wer sich aber auf den Horror in seinem Kopf einläßt, ohne auf die üblichen Genreefekte zu hoffen, mag ihn.

    Das wäre en Lösungsansatz. Sicherlich nicht DIE lösung, denn hier sind wir wieder an dem Punkt des Geschmacks angekommen. Etwas, was man, so denke ich, einfach nicht beschreiben kann. Warum mag der eine Blonde Frauen, der andere nicht? Wer weiß das schon.

    Jeder erwartet von einem Film etwas anderes. Ist der Film auf der selben Länge des Betrachters, fühlt er sich angesprochen und unterhalten - neigt sogar dazu, sich tiefere Gedanken zum Thema zu machen.
    Finden keine "Überschneidungen" statt, und der Film ist ganz und gar nicht auf des Betrachters Wellenlinie, wird er ihn hassen (Blair Witch 2 !!!).

    Dieses Prinzip läßt sich auch auf kommunikation zwischen Menschen beziehen. Warum kommt man mit dem einen besser aus, als mit dem anderen?


    btw: ich glaub sowas gabs hier schon mal, oder? Mir egal.
    Burt, are we fuck-ups?

  4. #4
    Regisseur
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    There's a thin Line between Love & Hate

    Ich denke worauf Anne hinaus will, sind solche Filme, die stark polarisieren - und das wiederum ist bei weitem nicht bei allen Filmen der Fall.
    Während zum Beispiel ein Film wie "The Lord Of The Rings" von sagen wir knapp 90 % der Kinozuschauer gemocht wird, ist zum Beispiel "Die Klavierspielerin" einer, den vielleicht 55 % verehren und 45 % als "krank" abtun.

    Auch auffällig ist bei letztgenannten Werken, daß die Polarisierung häufig sehr stark ausfällt - es gibt hier oftmals keine Grauzone mehr, sondern bloß noch "Meisterwerk!" und "Schrott!".


    Ein Film, der bei mir selber eine derartige Polarisierung hervorruft, ist zum Beispiel Pasolinis berüchtigter "Salò", dessen Machart und Inszenierung ich ebenso wie seinen ungeheuren Mut zutiefst bewundere, der aber wiederum so dermaßen pervers ist, daß er mir eigentlich nicht gefallen darf und es auch nicht kann.

  5. #5
    Regisseur Moderator Avatar von Anne
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    There's a thin Line between Love & Hate

    Matt. schrieb am 2002-11-04 13:46 :
    sorry Anne aber dieses Topic kann ich nicht ganz nachvollziehen und begreifen, denn irgendwie gibt es das eigentlich bei jedem Film, es gibt keinen Film der voll und ganz von jedem als Meisterwerk oder eben der Gegensatz als billiger Mist abgehandelt wird. ich blicke nicht ganz durch worauf du hinaus bist, denn diese thin line gibt es bei jedem film...
    Das jeder Film seine Fans und gegner findet ist klar, Matt.
    Aber Ich wollte auf Extrembeispiele, wie eben Blair Witch, hinaus, wo es kaum leute gibt, die den Film einfach nur gut, oder ok finden, sondern sie sind entweder total begeistert, oder total enttäuscht. Es ging mir hier um die Extreme.

  6. #6
    Admin Avatar von Matt
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    There's a thin Line between Love & Hate

    ok got it...
    aber mir fallen z.Z. leider keine konkreten weiteren Beispiele ein...
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  7. #7
    Regisseur Moderator
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    There's a thin Line between Love & Hate

    Interessantes Topic, durchaus.

    Mir würden z.Z. einfallen (koischerweise alles Filme, die ich gut finde):

    The Cell
    Von den einen als surrealistischer Kultfilm gefeiert, von den anderen als lächerlich und ekelhaft abgetan.

    Traffic
    Wenn ich mit meinen Freunden, Kollegen etc. über den Film rede, höre ich eigentlich nur zwei Antworten: Entweder "genial" oder "langweilig". Ich kenn' echt keinen (ausser Lester vielleicht?), der den Film nur so lala findet, ein Mitteldingen scheint es da für die meisten nicht zu geben.

    Royal Tenebaums
    Aufgrund des sehr diffizilen Humor ist das einfach ein Film, der nicht jedem gefallen kann, da man entweder von dieser Art von Humor angesprochen wird, oder halt nicht. Ist zwar bei allen Komödien so, aber bei den Tenenbaums ist die Grenze imo doch sehr schmal.

    Mit Einschränkung: Baz-Luhrmann-Filme. Haben ja einen sehr eigenwilligen Style, der doch sehr stark polarisiert. Wobei ich sagen muss, dass gerade "Moulin Rouge" eigentlich ein so guter Film ist, dass er auch absolut Abgeneigte (wie mich) total umstimmen konnte, deshlab "mit Einschränkung".

    _________________
    I never apologize. I'm sorry, but that's just the way I am.

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: NickySantoro am 2002-11-04 17:57 ]</font>
    If it wasn't this... it'd be something else.

  8. #8
    Regisseur
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    There's a thin Line between Love & Hate

    Mich kannst du von den Ausnahmen bei "Traffic" auch streichen. Nur, daß ich ihn nicht "langweilig", sondern einfach nur schlecht fand... :wink:


    Bei den Luhrmann-Filmen gebe ich dir auch recht: Ihre orgiastische Ausstattung, der immense Hang zum Kitsch; das kann natürlich auch nicht jedem gefallen. Ich habe ihn aber inzwischen irgendwo lieben gelernt.

  9. #9
    Regisseur Avatar von VJ-Thorsten
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    There's a thin Line between Love & Hate

    Passend zum Topic-Name, kommt hier mein Vorschlag: The Thin Red Line. :wink:
    Burt, are we fuck-ups?

  10. #10
    laertes
    Gast

    There's a thin Line between Love & Hate

    @lester: die thin line spiegelt sich bei der amazon-kundenrezension zu de sades 120 tagen vortrefflich wider (das aber nur als kleines aktuelles beispiel)... wie bei filmen gibt es auch bücher, die extrem polarisieren. so eben zB dieses.

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