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Thema: Einzigartige Kinoerlebnisse!

  1. #1
    Admin Avatar von Matt
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    Einzigartige Kinoerlebnisse!

    Da ich heute Abend ein solches hatte bekam ich die Idee ein derartiges Topic zu eröffnen. Hier könnt ihr von nun an eure Geschichten "einzigartiger Kinoerlebnisse" erzählen. Also jetzt nicht über 08-15 Mitternachts-Premieren, oder Filmfestivals, (dazu gibt es ja schon die entsprechenden Topics) sondern über bestimmte Kinoabende die einfach außergewöhnlich waren. Sei es weil der gezeigte Film selten, sehr alt oder in einer neuen musikalischen Untermalung gezeigt wurde, oder einfach wegen einem bestimmten Ambiente das ungewöhnlich oder besonders ist.

    Um euch ein Beispiel zu liefern was ich mit "Einzigartige Kinoerlebnisse" meine, erzähle ich von meinem heutigen Kinoabend:
    Ich hatte endlich die Möglichkeit zum aller ersten Mal Friedrich Wilhelm Murnau's Stummfilm-Horror Klassiker "Nosferatu, eine Symphonie des Grauens" von 1922 zu sehen! Und das in einem der wunderschönsten Essener Programmkinos - das "Eulenspiegel Filmtheater" Ich habe so lange gewartet Nosferatu endlich zu sehen, gerade weil mich E. Elias Merhige's "Shadow of the Vampire" (eine Art Making Of Doku über die Entstehung von Nosferatu) so begeistert hat, als ich ihn vor 2 Jahren gesehen habe...

    Also der Film "Nosferatu" wurde aber nicht einfach so gezeigt, sondern unter der Rubrik "Nosferatu goes Jazz! - d.h. es wurde für den ganzen Film während der Aufführung Jazz Musik - live! gespielt. Einfach wunderbar:

    "Musikalische Stummfilmbegleitung mit
    Rolf Springer (Gitarre/Saxophon)
    Frank Michaelis (Saxophon/Bass)
    Phillip P. (Schlagwerk)

    Friedrich Murnau drehte seinen Film NOSFERATU im Jahre 1922, zu einer zeit, in welcher der Filmkunst noch nicht die Möglichkeit der Sprach- und Geräuschvertonung gegeben war. Stummfilme wurden deshalb von Musikern untermalt, mit einer Musik, die dem Zeitgeschmack der damaligen Epoche entsprach und sich Zeitgenössischen klischees bediente.
    Mit den musikalischen Möglichkeiten unserer heutigen zeit versucht das Projekt "Nosferatu goes Jazz" einen neuen Bezug zu Murnaus Stummfilm zu entwickeln."

    Bevor der Film angefangen hat ging das Licht aus, vorne war die Bühne beleuchtet - absolute Stille. Die Jazzmusiker waren noch nicht zu sehen. Plötzlich kamen diese ganz in schwarz gekleidet aus den Seitentüren neben dem Publikum herausgetreten. Minutenlang starrten sie das Publikum an, während sie sich langsam zur Bühne hinbewegten! Das nenne ich mal "Atmosphäre aufbauen". Die Vorführung selber war wie ein richtig gutes Jazzkonzert, jeder der einzelnen Charaktere im Film bekam (wie bei guter Filmmusik) sein eigenes Thema, teilweise hörte es sich (wie im Jazz üblich) nach dem so bekannten "Improvisationsjazz" an - aber alles war wunderbar auf die einzelnen Szenen und Ereignisse in "Nosferatu" abgepasst! sowas habe ich noch nie erlebt - WUNDERBAR und überwältigent - denn die teilweise disharmonischen Stücke passten einfach sehr gut zu der immer spannender werdenden Geschichte des Filmes! Sehr gut war auch die Beleuchtung, denn nicht nur die Leinwand wurde bei den Szenen wo Graf Orlok gezeigt wurde rot angestrahlt. Nein, auch die Musiker wurden jeweils von vorne angestrahlt - dieses führte dazu das ihre Schatten an den Seitenwänden des Kinosaales emporstieg - absolut KLASSE!

    Und nach dem Film ging das Spielen der 3er Gruppe noch bestimmt 5-10 Minuten weiter - die hätten von mir aus ewig weiterspielen können. Und was ich an Programmkinos so liebe - dort sind nur Intellektuelle und Cineasten, die bleiben wenigstens sitzen sind mehr als still und haben alle einen gebührenden Applaus gegeben!

    Ein mehr als gelungener Abend, obwohl ich ganz alleine im Film war. Aber dieses Ereignis hat mich jetzt bestärkt mal wieder öfter in Programmkinos zu gehen, und vor allem solche "Ereignisse" aufzuspüren und mitzumachen!

    Jetzt seid ihr dran - entweder aktuelle oder ältere Kinoerlebnisse dieser Einzigartigkeit zu erzählen......

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Matt. am 2002-10-15 23:20 ]</font>
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  2. #2
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    Einzigartige Kinoerlebnisse!

    Ich hatte ein ganz ähnliches Erlebnis auf dem letzten Braunschweiger Filmfest. Dort wurde eine restaurierte und in der Geschwindigkeit korrigierte Version von Wienes Expressionismus-Klassiker "Das Kabinett Des Dr. Caligari" gezeigt.
    Die Vorstellung wurde begleitet von elektronischer und höchst moderner Musik der Gruppe "In The Nursery". Das war zwar sehr gewöhnungsbedürftig, jedoch ein überaus beeindruckendes Erlebnis in einem ausverkauften Haus und vor einem sehr disziplinierten Publikum.
    Ich hoffe dieses Jahr bei "Stalker" und "Solaris" ähnlich schöne Momente erleben zu dürfen...

  3. #3
    laertes
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    Einzigartige Kinoerlebnisse!

    hier in dresden tritt regelmäßig der wunderbare dresdner gitarrist frank fröhlich auf. im duo mit flötistin oder pianisten, solistisch und... im hiesigen programmkino casablanca: er macht (selbstkomponierte) musik zu stummfilmen von buster keaton, zuletzt 'go west' und 'der general'.
    seine ideen sind einfach göttlich, und er schafft (mit akustischer gitarre, die er oft und gerne perkussiv benutzt, mit effektgerät und einspielungen vom tonband) eine atmosphäre, die die komische und manchmal tragische wirkung der filme keatons auf bezaubernde weise ergänzt und vertieft.
    ich möchte sogar so weit gehen und sagen, dass fröhlich der musikalische keaton ist.
    jedenfalls - das steht ausser zweifel - ist fröhlichs leistung zumindest kongenial!

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: laertesdd am 2002-10-16 17:07 ]</font>

  4. #4
    Admin Avatar von Matt
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    Re: Einzigartige Kinoerlebnisse!

    scheint hier ja leider wenige zu geben, aber ich hatte erst am letzten Sonntag wieder ein einzigartiges Kinoerlebnis!



    Vor einige Zeit hatte ich es leider verpasst in meinem Lieblingskino Rebel Without a Cause (1955) zu sehen, aber dieses Mal habe ich die Gelegenheit wahr genommen.

    Der Film war mir bisher ehrlich gesagt nur bruchstückhaft aus dem Fernsehen in Erinnerung, ich kannte die berühmtesten Szene wie die Galerenschlacht oder das legendäre Wagenrennen was kurz nach der Pause zu sehen ist. Aber Ben-Hur auf einer Kinoleinwand zu sehen ist natürlich ein außerordentliches Ereignis! Mit mir im Saal saßen hauptsächlich ältere Zuschauer, die sich noch genau an damals erinnern konnten und denen selbstverständlich keiner der Darsteller unbekannt war. Der Film ist eben klassisches Hollywood Kino, auch wenn bei mir weniger Emotionen aufkamen, die Dame direkt neben mir musste mehrmals zum Taschentuch greifen, so war ich von den Kulissen und den gewalten Bildern beeindruckt! Heute ist sowas eben alles mehr oder weniger aus dem Computer hergezaubert, während man damals alles nachzubauen hatte.

    Wie eine Dame hinter mir während der Pause anmerkte: "Hier passiert ja allerhand, und das ist eine sehr traurige Geschichte". Es passiert wirklich allerhand.

    Im Nachhinein finde ich es einfach schade, dass es immer ganze Generationen gibt die so einen Film noch nie auf der Kinoleinwand bestaunen konnten. Auch heutige Filme werden doch für eine viel zu kurze Zeit ins Programm genommen. Man sollte öfters die Möglichkeit bekommen wunderbare alte klassische Filme, und auch moderne Werke nach ein paar Jahren wieder im Kino zu sehen bekommen!
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  5. #5
    Admin Avatar von Matt
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    Re: Einzigartige Kinoerlebnisse!



    letzten Sonntag.
    wieder in der Lichtburg.
    der Film: King Kong (1933)

    Captain Englehorn: Look at the golden woman.
    Carl Denham: Yeah, blondes are scarce around here.

    Wieder auf einer Leinwand, einer größeren wohlgemerkt, und ein sehr amüsantes Kinoerlebnis. Dem klassischen Film kann ich immer mehr abgewinnen, was vor allem an dem Drehbuch und den sehr spaßigen Dialogen gehört. Viele Leute mögen vielleicht über die Trickeffekte aus der Zeit lachen und die daraus resultierende mangelnde Glaubhaftigkeit - welche bei mir aber zu keinem Zeitpunkt bei diesem Film auftritt. Zu mitreissend ist diese Geschichte, zu sympathisch ihre Darsteller und über dieses Ende muss ich keine Worte mehr verlieren. Mitlerweile wohl einer der Filme, die ich ganricht oft genug ansehen kann, sei es zu Hause oder eben noch besser wie in diesem Fall in meinem Lieblingskino auf einer weiten Projektionsfläche!
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  6. #6
    Regisseur Avatar von VJ-Thorsten
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    Re: Einzigartige Kinoerlebnisse!

    Sehr schön. Ich würde auch gerne mehr der alten Klassiker auf der großen Leinwand bewundern, aber letztlich spielt da oftmals der Kostenfaktor eine entscheidende Rolle. Gerade für einen Studenten der nebenher im Kino arbeitet und so an für sich die Filme für lau sehen kann.

    Gestern wars dann mal egal und ich bezahlte die 18 Euro Eintritt um Fritz Langs "Dr. Mabuse, der Spieler" in der Komischen Oper zu Berlin bewundern zu dürfen. Für die musikalische Untermalung dieses Stummfilmklassikers war dabei das phantastische Filmorchester Babelsberg verantwortlich.

    Schon allein der Film aus dem Jahr 1922 ist eine Wucht. Du hast da eigentlich schon alles in der Schurkenfigur des Dr. Mabuse vereint, was all die kommenden Bösewichte nur noch wiederholen. Großartige Darstellung und das dabei nur über die Mimik und Gestik des Darstellers.

    Ich war hin und weg in diesem wunderschönen Saal, oben auf dem 2. Rang in der Mitte und dazu eben diese fabelhafte Spiel des Filmorchesters.

    Gerne wieder, spätestens aber wenn ende Mai Murnaus "Der letzte Mann" läuft.

    Schade das man nicht Rauchen durfte. Ich hätte mich gänzlich ins Berlin der Goldenen Zwanziger zurückversetzt gefühlt.
    Burt, are we fuck-ups?

  7. #7
    Regisseur Avatar von Martin Siodlaczek
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    Re: Einzigartige Kinoerlebnisse!

    Es ist zwar schon etwas länger her (Sommer 2005) aber auf der Freilichtbühne in Bad Bentheim fand das zweite Open Air Kino statt und es wurden Peter Jacksons "Der Herr der Ringe- Die Rückkehr des Königs" und "The Rocky Horror Picture Show" gezeigt.

    Jim Sharmans Kultfilm mit der Musik von Richard O´Brian ließ die Tribüne (Platz für 1.500 Zuschauer) regelrecht auseinander platzen. Verkleidete Fans, Reis, Wasserpistolen, Toastbrote, Klopapierrollen und ein absolut geniales Kultfeeling im Schatten der wunderschönen Naturbühne im alten Steinbruch von Bad Bentheim ließen diesen Abend zu einem meiner besten Kinoerlebnisse werden.



    Im Jahr 2005 wurde der Film in das National Film Registry als bedeutend geltendes Werk der Filmgeschichte aufgenommen.



    Am zweiten und letzten Abend wurde dann "Der Herr der Ringe- Die Rückkehr des Königs" gezeigt und das Highlight des Abends war ein Kampf zwischen Elben und Orks vor dem Airscreen auf der Bühne untermalt von der wunderbaren Filmmusik von Howard Shore.



    11 Oscars; Bester Film, Beste Regie, Bestes adaptiertes Drehbuch, Beste Filmmusik, Bester Filmsong, Bester Schnitt, Beste visuelle Effekte, Bester Ton, Beste Ausstattung, Bestes Make Up und Beste Kostüme.
    "Ich kann nicht wie Steven Spielberg auf den Knopf drücken und dem Zuschauer befehlen, wann er zu weinen hat." (Fatih Akin)

  8. #8
    Admin Avatar von Matt
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    AW: Einzigartige Kinoerlebnisse!



    Hier hätte im Laufe der Jahre bestimmt der ein oder andere Kinobesuch eingetragen werden können, aber wenn es um einzigartig geht, dann fällt mir in erster Linie der 10. Februar 2012 ein.

    Es ist Berlinale und im Friedrichstadtpalast wird die restaurierte Fassung von Sergei Eisensteins Oktyabr (Oktober) aufgeführt. Den Film hatte ich bis dato noch nicht gesehen und war während und vor allem nach der Vorstellung hin und weg. Es ist doch immer wieder erstaunlich wie Stummfilme durch Livemusik zum Leben erwachen. In diesem Fall durch das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Dessen 70 Musiker untermalten an diesem Abend den nunmehr über achtzig Jahre alten Revolutionsfilm und gegen solch einen Klang wirkt heutzutage selbst die modernste Tontechnik im Kino schwach und seelenlos.

    Eisensteins "intellektuelle Montage" gleicht dabei einem Rausch der Bilder und einem Rausch der Gedanken zugleich. Beidem kann sich der Zuschauer nicht entziehen. Denkmäler, Brücken, Fahnen, Statuen, Panzer, Porzellan, tote Pferde, abgelegte Mäntel, zerbrochene Weinflaschen, Kisten voller Orden, Gewehre im Gegenlicht. Diese Montage hat bis zum heutigen Tag nichts von ihrer Faszination verloren und über Jahrzehnte bis hin zur Postmoderne die Filmsprache beeinflusst.

    Solch ein Erlebnis ist auch mit ein Grund dafür, warum ich Sondervorführungen innerhalb der Berlinale-Retrospektive immer treu bleiben werde.
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  9. #9
    Bob
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    AW: Einzigartige Kinoerlebnisse!

    Zitat Zitat von Matt Beitrag anzeigen
    Eisensteins "intellektuelle Montage" gleicht dabei einem Rausch der Bilder und einem Rausch der Gedanken zugleich. Beidem kann sich der Zuschauer nicht entziehen. Denkmäler, Brücken, Fahnen, Statuen, Panzer, Porzellan, tote Pferde, abgelegte Mäntel, zerbrochene Weinflaschen, Kisten voller Orden, Gewehre im Gegenlicht. Diese Montage hat bis zum heutigen Tag nichts von ihrer Faszination verloren und über Jahrzehnte bis hin zur Postmoderne die Filmsprache beeinflusst.
    Ich tue mich immer noch schwer bei der Bejubelung dieser 'Pionier'-Arbeit, wenn es um die Montage in der Filmgeschichte geht. Ich finde viele dieser Kniffe im Schnitt, etwa um eine dritte Bedeutung zwischen zwei Motiven herzustellen oder eine zeitlich parallel stattfindende Handlung zu erzählen, lassen sich schon viel früher in der Lyrik und Prosa (und wahrscheinlich auch in der Malerei) wiederfinden. Ich finde oftmals handelt es sich dabei 'nur' um eine Transferleistung. Ich meine klar ist das eine Leistung und ich erkenne das auch als Meilensteine an, aber oftmals wird es mir dann doch zu sehr gehypet. Bei einem jungen Medium wie Videospielen kräht da auch kein Hahn nach.
    Finde das timing beim Schnitt viel spannender, als was nun letztendlich aneinandergereiht wird. Denn letzteres entsteht ja schon in der Konzeption bzw. beim Dreh und ist im letztendlichen Schnitt-Prozess nur eine Montage nach Plan. Dagegen erfordern Techniken wie der jump cut, oder ganz simple und unauffällige harte Schnitte, ein richtiges Gespür für Tempo und Rhythmus, und können auch nur im Schnitt-Prozess selbst entworfen und ausbalanciert werden. Also ich meine, wenn ich jetzt zwei Bilder nebeneinander hänge, und man auf dem einen Soldaten sieht und auf dem anderen abgeschlachtete Kühe, dann habe ich Eisenstein an der Wand hängen. Big deal. Aber (vermeintlich) ganz simple Sachen wie harte Schnitte in einer Schuss-Gegenschuss Situation so zu montieren, dass es im Fluss der Bilder den Dialog verstärkt, finde ich eine viel größere Leistung und vor allem auch dem Medium Film vorbehalten (oder sagen wir, den bewegten Bildern, um nicht den gleichen Fehler zu machen und Videospiele etc. auszuklammern).
    But from that moment on, Hermione Granger became their friend.

  10. #10
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    AW: Einzigartige Kinoerlebnisse!

    Auch ein Berlinaleerlebnis ... bin spontan blind in einen Film gegangen ohne je was davon gehört zu haben. Er hat nur ne halbe Stunde später angefangen nachdem der Vorherige zu Ende war, es war ein koreanischer Film. Also spontan ne Karte geholt, ein Bier gekauft und gewartet. Mich dann mit einem anderen asiatischen Biertrinker ne halbe Stunde über das koranische Kino unterhalten, ihn gefragt ob er denn wüsse um was es denn da geht etc. ; nunja ... das Ende vom Lied war, dass es der Regisseur des Filmes war, der dann nach dem Film auf die Bühne zu eine Q & A kam ... und der hat kein Wort darüber verloren, dass es sein Film ist ... auch nicht als ich gemeint hab, dass mich der Film eigentlich nicht so wirklich interessiert und ich nur reingehe weil der Film aus Korea ist und er zufällig gerade läuft ... und ich eigentlich keine Lust auf eine 08/15 Schnulze hab ...

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