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Thema: Meet Joe Black (Rendezvous mit Joe Black)

  1. #1
    laertes
    Gast

    Meet Joe Black (Rendezvous mit Joe Black)

    der film ist nicht mehr ganz aktuell. aber mir brannte es immer schon auf der seele, ihm das urteil zukommen zu lassen, dass er verdient.
    wenn Ihr anderer meinung seid, greift bitte nicht mich an, sondern versucht argumentativ gegen meine kurze kritik vorzugehen.

    joe black ist der schlechteste film aller zeiten. ohne frage. der story-ansatz (oder besser: die idee dahinter, deren umsetzung misslungen ist) mag interessant scheinen (sonst wäre ich nie und nimmer ins kino gegangen), auch der auto-unfall ist wunderbar. aber das waren die positiven aspekte dieses us-amerikanischen machwerks dann auch schon.

    ein verwöhntes girl langweilt sich in ihrer welt aus gold und edelsteinen. wen interessiert das? sie führt mit ihrem vater und dem tod hirnrissige dialoge. aber muss sie deswegen auch den zuschauer langweilen? (btw: es ist bezeichnend, dass in meiner alten schule gerade diejenigen mitschülerinnen, deren interessen ausschließlich um schminke und wochenend-parties kreisten, völlig hin und weg wahren von jener edel-schmonzette; und mich regelrecht angriffen, weil ich ihnen klarzumachen versuchte, welchen müll sie sich da angesehen hatten.) es gibt einen unterschied zwischen langsamkeit und nervtötung: joe black ist in dieser hinsicht wirklich tödlich!

    warum ich mich so aufrege? nun, das mag seinen grund haben in dem horrenden eintrittspreis für diesen schundfilm. vielleicht aber auch daran, dass ich nach seinem erleiden das kino wie gerädert und voller blauer flecke verließ: die sitzreihen (vor allem die lehnen) waren einfach zu hart zum schlafen.

    jedenfalls: nie habe ich so stumpfe, sinnentleerte dialoge gehört (vor allem die fürchterliche letzte szene), nie so gute schauspieler wie hopkins und - ja! - auch pitt so schlecht spielen sehen.

    ich bin maßlos enttäuscht. aber nicht nur von dem film itself. sondern auch (und immer mehr in letzter zeit) vom deutschen kino-publikum, dass nicht gegen solchen amerikanischen schrott aufbegehrt und endlich gute filme fordert.
    warum tun die amis uns das an? hirnabschaltkino.
    aber das ist natürlich nur meine meinung.

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: laertesdd am 2002-08-24 13:02 ]</font>

  2. #2
    laertes
    Gast

    Meet Joe Black (Rendezvous mit Joe Black)

    ps: es möge bitte keiner auf die idee kommen, mir vorzuwerfen ich hätte keine geduld für lange filme. dem ist nicht so! abgesehen von kurzfilmen, die ich auch sehr schätze, kann ein GUTER film für mich gar nicht lang genug sein. auch gegen reine dialog-filme habe ich nichts einzuwenden, im gegenteil. ebenso wie jene filme, die nur vom bild und von der musik leben, ist purer dialog - sofern er gekonnt gemacht ist - wunderbares kino. aber joe black ist eine echte zumutung.

  3. #3
    Regisseur Avatar von Fenrisulfr
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    Meet Joe Black (Rendezvous mit Joe Black)

    Zugegeben, der Film ist etwas langatmig (auch wenn ich den Film nicht von Anfang an gesehen habe) und er hat mich auch nicht immer interessiert, dennoch würde ich ihn nicht als schlecht bezeichnen, er hat mich irgendwie berrührt, und imo sind Filme die mir nah gehen nie schlecht, weil sie mir sonst völlig gleichgültig wären.
    Brad Pitt und Anthony Hopkins waren in ihrer Darstellung auch nicht schlecht. An die Dialoge kann ich mich leider nicht mehr erinnern.
    Damals als er im Kino kam hab ich mich sogar geweigert reinzugehen. Aber letztenendes fand ich ihn gar nicht maö so schlimm. Das selbe gilt auch für den Pferdeflüsterer, der imo ein wunderbarer Film ist.
    Ok, Laertes, dich kann man nicht zwingen den Film zu mögen, aber mir persönlich fällt beim besten Willen nichts ein, weswegen man Meet Joe Black als den schlechtesten Film bezeichnen sollte.


    _________________
    "Gallia est omnis divisa in partes tres, quarum unam incolunt Belgae, aliam Aquitani, tertiam qui ipsorum lingua Celtae, nostra Galli appellantur. Hi omnes lingua, institutis, legibus inter se differunt." (aus dem Schrecken jedes Lateinschülers...)

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Arwen am 2002-08-24 17:46 ]</font>
    Blackadder: Baldrick, your brain is like the four-headed, man-eating haddock fish-beast of Aberdeen - It doesn't exist.

  4. #4
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    Meet Joe Black (Rendezvous mit Joe Black)

    "Musste" den damals in der Sneak sehen und fand den lang nicht so grausam, wie all meine Begleiter. Zwar etwas sehr langatmig, aber dennoch ein Stück weit bewegend und die Sache mit der Erdnussbutter war lustig. Gerade für Pitt-Feinde macht sich auch der Unfall zu Anfang echt gut....

  5. #5
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    Meet Joe Black (Rendezvous mit Joe Black)

    Bedauere, aber "leider" zählt MEET JOE BLACK zu meinen Lieblingsfilmen (nicht Top 10 aber Top 30).

    Regisseur Martin Brest, dem wir auch die hervorragenden BEVERLY HILLS COP1 und MIDNIGHT RUN verdanken) schuf mit MEET JOE BLACK einen zutiefst menschlichen, ja "menschelnden" Film, der sich mit dem Tod auseinandersetzt. Ich kenne den Film nur in der OV aber die war vom allerfeinsten.

     

    Anthony Hopkins als alternder Jubilar, der am Tage seines Jubiläums den Herztod erleidet und Brad Pitt, als den in einen jungen Körper gefahrener Sensemann, der mal ein bissel "ausspannen will und deswegen mit Hopkins einen "deal" macht
    sind hervorragend in ihren Rollen, ebenso die bezaubernde Claire Fontani als Pitt's "love interest".

    Die ist ein ruhig erzählter Streifen, der sich Zeit läßt für seine Bilder und für seine Schauspieler.

  6. #6
    Ali
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    AW: Meet Joe Black (Rendezvous mit Joe Black)

    Also ich kann mich erinnern, dass ich diesen Film vor mehr als zehn Jahren mal gesehen habe und ich fand ihn damals nicht so übel wie Laertes es oben beschreibt. Er hat mir, soweit ich mich noch recht entsinne, ein wenig zu lang gedauert und das ganze Drumherum, die herumhüpfende Marcia Gay-Harden waren auch nichts für mich. Auch war ich nicht wirklich von den Schauspielern angetan, aber als schlechtesten Film würde ich ihn jetzt nicht bezeichnen. Besonders gut war natürlich die Sache mit dem Unfall und der Erdnussbutter. Der Film war mir aber insgesamt viel zu "süß" und übertrieben. Ich konnte das alles nicht wirklich abkaufen, dass der Tod der Forlani verfällt, auch wenn diese hübsche Rehaugen hat. Aber ein Brest-Fan war ich ohnehin nie. Eventuell schaue ich mir den Film mal an, wenn ich ihn in OV finde. Habe hier nur eine VHS und einen Videorekorder habe ich seit Jahren nicht. Und wenn ich diesen hätte, würde es mir auch nicht viel bringen, da ich keinen Fernseher hab.

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