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Thema: Windtalkers

  1. #1
    Hauptdarsteller
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    Windtalkers

    Konnte noch kein Tpic zu diesem Film finden, mache also selbst eins auf!

    Habe zwar erst die ersten 50min von diesem Film gesehen, aber ich muss sagen, bis jetzt bin ich nur gelangweilt, der Film besteht nur aus einfachen und zum einschlafenden Dialogen und aus Kriegsszenen, die natrülich die Handschrift von John Woo tragen. Die Idee des Films über den Code zu erzählen ist ja eigentlich nicht schlecht, allerdings hätte ich eine besser Umsetzung erwartet. Ich werde mir gleich den Rest des Films ansehehn und kann nur hoffen das der die ersten 50min wegmacht!

  2. #2
    Regisseur
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    Windtalkers

    LOL...ich unterbrech nen Film auch immer in der Mitte um mir zu überlegen, wie ich ihn bis dahin fand
    Darum macht man ja in der Oper auch ne Pause oder? :wink:

  3. #3
    Regisseur Moderator Avatar von KeyzerSoze
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    Windtalkers

    Nein, in der Oper macht man Pause um das Trommelfell nicht zu überlasten :wink:

  4. #4
    Regisseur Avatar von TheUsualSuspect
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    Windtalkers

    Ziemlich mittelmässig ist Windtalkers meiner Meinung nach geworden. Die Story ist sehr dünn. Die Kriegsszenen gab es in den letzten Jahren auch weitaus packender und realistischer. Der Konflikt bei Cage, der sich zwischen Freundschaft und Befehlsgehorsam entscheiden muss, ist erzählerisch auch mehr abgearbeitet als wirklich eindringlich erzählt. Cage setzt bei dem Film ständig seinen Dackelblick ein, als wollte er sich auch nicht viel mehr von dem Film abfordern lassen. Immerhin wirken Christian Slater und der Navaho Ben ganz sympathisch.
    "Sometimes, when you bring the thunder, you get lost in the storm."

  5. #5
    Regisseur
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    Windtalkers

    Für mich die grosse Enttäuschung. Weder als Action- noch als Kriegs-Film viel wert. Cage sollte sich wirklich besser die Rollen aussuchen, die er spielt.
    Erstmal ist die Prämisse des Films IMO völlig aus der Luft gegriffen. Die Code-Talkers der Navajo und den Code hat es zwar gegeben (Für
    die Japaner mit ihrer vokalreichen Sprache ist die an Konsonanten überreiche Navajo-Sprache auch unkodiert schon wie Ausserirdisch), jedoch sicher nicht in den Schützengräben an vorderster
    Front, sondern in hohen und höchsten Stäben, strategisch wichtige Nachrichten zu verschlüsseln.
    Was für einen Sinn soll es machen, Funksprüche zur Artillerie-Leitung zu verschlüsseln? Und welchen Nutzen hätten die Japaner davon, diese zu entschlüsseln. Selbst wenn sie sofort wüssten, welche Koordinaten gemeint sind, Sekunden später wären die Granaten im Ziel. In sofern hat das eigentliche Thema des Films schon gar keine Darseinsberechtigung.
    Und was John Woo, eine der Ikonen des Action-Kinos ansonsten geleistet hat, ist auch äusserst mangelhaft.
    Die Dialoge sind oft lachhaft banal und wie Cage wild um sich schiessend übers Schlachtfeld stiefelt mag zwar bei MI2 oder Face/Off cool wirken, kommt aber in einem angeblich ernsthafen Kriegsfilm nur dümmlich rüber.
    Dazu die ständig gleichen Benzinexplosionen, riesige Feuerbälle, die Granateinschläge darstellen sollen, zudem immer gleich gross, egal ob eine Handgranate oder die 40,6-cm-Granaten der US-Schlachtschiffe explodieren.
    Und richtig albern wird es, wenn der Sprengsatz, den Cage heldenmutig sich zurückholt, obwohl er ihn erst am japanischen Bunker vorbei geworfen hat, just in dem Moment explodiert, in dem er beim zweiten Versuch in eben diesem Bunker landet, obwohl er die ganze Zeit gezündet war.
    Oder, nachdem Cages Truppe von den Japanern im Dutzend masakriert wurde, dieser zu seinen drei verbliebenen Kumpeln im Schützenloch die Durchhalteparole ausgibt ("Ich sage euch, hier wird keiner sterben") und von da an die Japaner, sich konsequent ans Drehbuch haltend, nur noch
    daneben schiessen, selbst als Cage mit dem verwundeten Navajo über der Schulter durch deren Feuer tappt. Erst die letzte Granate (wohl vom letzten Japaner geschmissen, denn ab da an lässt sich von denen auch keiner mehr sehen) verwundet Cage tödlich, damit dieser den Heldentod
    sterben kann, nicht natürlich, ohne vorher noch ein paar heroische letzte Worte gesagt zu haben.
    Nein, ehrlich, bei dem Film hat sich nun wirklich keiner der Beteiligten mit Ruhm bekleckert.

  6. #6
    Nebendarsteller
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    Windtalkers

    kann mich euren meinungen nur anschliessen.
    am meisten hat mich gestört das der film in keinster weise eine emotionale ebene bei den schlacht szenen hatte. die haben da rumgeballert - na und?
    bei filmen wie ryan oder black hawk down dagegen wird einem bei den kriegsszenen im gegensatz dazu ganz schön mulmig weil sie viel mehr tiefe haben die einen bewegt.
    gewaltdarstellung ist halt nicht gleich gewaltdarstellung.
    und irgendwie muss ein (anti)kriegsfilm wie ich finde einem richtig die emotionale keule geben, damit einem richtig schön bewusst wird wie schrecklich und scheisse krieg ist. und genau das ist john woo wohl entgangen als er den film gemacht hat.
    on every street there´s a nobody who dreams of being somebody.
    he´s a lonely forgotten man desperate to prove that he´s alive.

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