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Thema: Cleopatra (1963, mit Liz Taylor)

  1. #1
    Regisseur Moderator Avatar von Daniel
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    Cleopatra (1963, mit Liz Taylor)

    Leider kenne ich den Film noch nicht, nun ist aber ein sehr nettes DVD-Set davon erschienen, das ich mir eventuell zulegen wollte. Bei IMDb hat der Film nur eine Wertung von 6,5, was sich für mich nicht gerade nach einem erstklassigen Film anhört. (Ich weiß, man sollte sich nicht ausschließlich nach den Bewertungen anderer Leute richten, aber IMDb ist für mich immer eine nützliche Orientierungshilfe.) Meine Frage: Ist der Film unterbewertet? Oder ist der tatsächlich nicht so gut?

  2. #2
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    Cleopatra (1963, mit Liz Taylor)

    Mir hat er wirklich sehr gut gefallen. Liz Taylor, Rex Harrison und Richard Burton sind sehr sehr gut in ihren Rollen.

    Die Ausstattung, Kostüme, Kamera, Massenszenen passen prächtig zu diesem
    Monumentalschinken (nicht negativ gemeint).

    Damals wußte Hollywood noch, wie man noch ordentliche Sets (anstatt Matt Paintings) baut und abfilmt und wie man Hunderte oder Tausende Komparsen choreografiert.

    Völlig zurecht erhielt der Film seine vier Oscars für Kamera, Ausstattung, Kostüme und Effekte.

    Der Film ist in der vorliegenden DVD-Fassung restauriert mit bisher unveröffentlichtem Material, allerdings sind die in der deutschen Synchronfassung hinzugefügten Szenen nicht synchronisiert sondern untertitelt, was schon recht gewöhnungsbedürfig ist, wenn in ein und derselben Szene von der einen Sekunde zur anderen plötzlich deutsch, dann wieder englisch, dann wieder deutsch gesprochen wird.

    Zum Glück gibts ja auch die Originalfassung.

    Endlich gibt es diesen Film auf DVD.

  3. #3
    Regisseur
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    Cleopatra (1963, mit Liz Taylor)

    Ich halte von dem Film nicht sonderlich viel. Er ist extrem pompöses, im DC über fünf Stunden langes Monumentalkino, das relativ substanzlos daherkommt und lediglich durch seinen immensen optischen Bombast auffällt.
    Der Film wirkt zuweilen wie der krampfhafte Versuch, den mächtigsten und wuchtigsten Hollywood-Streifen aller Zeiten zu inszenieren, wobei selten etwas wirklich harmonisch wirkt und man sich - wie das bei heutigen Hollywood-Blockbustern ja auch sehr häufig der Fall ist - allein auf den Schauwert zu verlassen scheint, was zwangsläufig fehlschlägt, da eine Charakterzeichnung, die jenseits der Schwarz/Weiß-Färbung liegt, ausbleibt. Erinnert mich irgendwie so ein bißchen an Filme wie "Titanic" und Co. => Viel zu gucken, wenig zu denken...

  4. #4
    Regisseur Moderator Avatar von Anne
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    Cleopatra (1963, mit Liz Taylor)

    es ist wirklich ein Monumentalfilm, der mehr Wert auf Ausstattung statt auf Spannung oder gute Charaktere legt.
    nichts gegen Liz, Rex & Richard, aber jeder einzelnen von ihnen war schon in besseren Filmen & Rollen zu sehen als Cleopatra.
    das ganze hat einfach längen und wirkt aus heutiger Sicht ein wenig angestaubt.

    nichts desto trotz sehenswert, aber anschaffen würde ich mir das Ding nicht.

  5. #5
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    Cleopatra (1963, mit Liz Taylor)

    Ich denke man muss den Film als Kind seiner Zeit sehen. 1963 waren halt Monumentalfilme nach dem Motto grösser&teurer = besser angesagt, und wenn das heute in Special-Effects umgesetzt wird, waren es damals Massenszenen und Ausstattung. Diesbezüglich möchte ich den Film nicht als krampfhaft sondern als gelungen betrachten, allein die Darstellung der Seeschlacht finde ich sensationell (zugegeben, ich mag historische Filme, die in der Antike oder im Mittelalter spielen).
    Zudem war die Hauptrolle mit Liz Taylor mit der bekanntesten Schauspielerin ihrer Tage besetzt, die unser Cleopatra-Bild bis heute geprägt hat - so falsch wie es auch ist.
    Lesters Vorwurf der Schwarz/Weiss-Characterzeichnung möchte ich auch wiedersprechen. Gibt es denn einen spektakulärenen Charkterwandel als den von Caesar und Marc Anton, zwei der mächtigsten römischen Staatsmänner, die so sehr Cleopatra verfallen, dass sie ihre eigentlichen Werte vergessen, bis der letztere ihr sogar die östliche Hälfte des Römischen Reiches ausliefert?
    Also für mich stände die DVD ganz oder auf der Wunschliste, wenn ich den Film nicht schon so oft im Fernsehn gesehen hätte, aber liebäugeln tu ich immer noch damit, sie mir zu kaufen.

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