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Thema: DER EISBÄR

  1. #1
    Regisseur
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    DER EISBÄR

    Hmm, gerade isser rum, der heutige Tagestip von TVTODAY und ich bin mir noch nicht schlüssig, was ich von diesem Film halten soll.

    Till Schweigers Regiedebüt strotzt geradezu vor einheimischen Szene-und-Genre-Typen, die alle aufzuzählen, mir jetzt nicht mehr möglich ist. Mal sehen: Manfred Lehmann, Heiner Lauterbach, Ralf Richter, Ralf Herforth, Jürgen Tarrach, Peter Maffay,Tom Gerhardt kurzum das Who's-Who der dt. Szene.

    Der Film ist überdies vollgestopft mit Zitaten, verschiedentlichsten Plots aber all diese Zutaten machen letztlich doch noch kein schmackhaftes Essen aus - eher einen geschmacksunsicheren Brei.

    Regisseur Till Schweiger weiß nämlich seinen Hauptdarsteller Till Schweiger nicht recht an die Kandarre zu nehmen und auch all die anderen "Stars" läßt er grad "machen" - das ist sein erster großer Fehler.

    Auch geht ihm IMO ein Gespür für Timing völlig ab.

    Viele der Szenen sind, für sich genommen, humorige und abgedrehte Kabinettstückchen, aber zusammengenommen wirkt das Ganze zäh und
    uninspiriert.

    Ein EISBÄR ist eben kein PULP FICTION, trotzdem sich Till Schweiger bemüht zeigt, das große amerikanische Vorbild und dessen
    ebenfalls ungewöhnliche Erzählstruktur zu
    erreichen.

    In Ehren gescheitert als Regieneuling.

  2. #2
    Regisseur Moderator Avatar von KeyzerSoze
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    DER EISBÄR

    Also ich würde das nicht so negativ sehen! Und einen deutschen Film würde ich auch nie mit "Pulp Fiction" vergleichen. Da kann das Urteil nur schlecht ausfallen.

    Für einen deutschen Film fand ich "Der Eisbär" doch ganz gelungen. Machmal war der Film echt witzig, aber das Manko war eindeutig die Story. Da hat Til eindeutig zu viel versucht und zu wenig erreicht.

    Ich finde das ist ein Film der zum einmal anschauen ganz amüsant, aber im Ganzen doch nichts überragendes ist.

  3. #3
    Regisseur
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    DER EISBÄR

    KeyzerSoze schrieb am 2001-12-09 10:48 :
    Also ich würde das nicht so negativ sehen! Und einen deutschen Film würde ich auch nie mit "Pulp Fiction" vergleichen. Da kann das Urteil nur schlecht ausfallen.

    Für einen deutschen Film fand ich "Der Eisbär" doch ganz gelungen. Machmal war der Film echt witzig, aber das Manko war eindeutig die Story. Da hat Til eindeutig zu viel versucht und zu wenig erreicht.
    Ja, für einen deutschen Film ist der Aufwand schon gewaltig. Aber ich vergleich ihn doch gar ned. Dat tut doch der Film selber. Der schielt doch so offensichtlich auf seine amerikanischen Vorbilder, daß es der Blinde an der Ecke sieht. Das tun IMO zwei Drittel der sogenannten World-Premieren die so gern auf den Privaten laufen.

    Ich finde das ist ein Film der zum einmal anschauen ganz amüsant, aber im Ganzen doch nichts überragendes ist.
    *unterstreich*
    Deswegen: In Ehren gescheitert!

  4. #4
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    DER EISBÄR

    KeyzerSoze schrieb am 2001-12-09 10:48 :

    Für einen deutschen Film fand ich "Der Eisbär" doch ganz gelungen. Machmal war der Film echt witzig, aber das Manko war eindeutig die Story. Da hat Til eindeutig zu viel versucht und zu wenig erreicht.
    Richtig, Der Eisbär ist einer der besseren deutschen Filme der letzten Jahre.
    I never lose. Never really.

  5. #5
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    DER EISBÄR

    "Wir klauen nur Fleischbrötchen!"
    Das war das geilste an dem ganzen Film. Der Rest war auch recht unterhaltsam, aber eben doch arg abgekupfert. Nix neues.

  6. #6
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    DER EISBÄR

    Man sollte mal damit aufhören, das Prädikat "ein deutscher Film" als Entschuldigung dafür zu setzen, daß der Film Mist ist.
    Ich denke, daß es auch in Deutschland definitiv anders geht, betrachte man beispielsweise nur einmal Heinrich Breloers geniales, knapp fünfstündiges Werk "Die Manns", das kürzlich im Fernsehen zu betrachten war.
    Das Problem liegt einfach daran, daß die Deutschen eben nur mit Til Schweiger und diesen anderen Pappnasen vertraut sind und nicht Anderes ihnen nahegebracht wird...

  7. #7
    Regisseur Moderator
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    DER EISBÄR

    Wenn ich in der Fernsehzeitung die Worte "deutsch", "Ganuer-Komödie" und "Til Schweiger" in einem Artikel lese, werd' ich immer sehr skeptisch.
    Vielleicht hab' ich es also meinen niegrigen Erwartungen zu verdanken, dass mir "Der Eisbär" eigentlich ganz gut gefallen hat. Klar, die Story war natürlich Mist, aber als reine Samstag-Abends-Unterhaltung war der Film doch ganz OK.
    If it wasn't this... it'd be something else.

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