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Thema: Das Ende von Planet of the Apes SPOILER

  1. #1
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    Das Ende von Planet of the Apes SPOILER

    Hi Folks,

    morgen läuft der ilm ja offiziell an und ich gehe davon aus daß da viele von Euch reingehehn werden. Einige werden ja sicherlich wissen was ich von dem Film halte und daß ich vor allem vom meiner Ansicht nach unlogischen Schluß enttäuscht bin. Dies trifft übrigens auch auf den Rest der Cinemaniacs zu. Aber vielleicht hat ja JEMAND VON EUCH eine Idee, eine Theroie, eine Lösung die die letzten fünf Minuten des Films erklärt. Ich will einfach nicht einsehen, daß Tim Burton so einen Scheiß macht. Da bricht mein ganzes Weltbild zuammen. Also helft mir!

  2. #2
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    Das Ende von Planet of the Apes SPOILER

    Also erstmal frage ich mich was an dem Topic ein Spoiler sein soll...aber egal

    Der Schluss war echt sowas von doof. Bis zur Schlacht war der Film richtig gut. Ab da gings steil abwärts. Die Handlung war ab da absolut übers Knie gebrochen und nicht mehr nachvollziehbar. Und die Auflösung des Ganzen am Ende is kein bisschen erschreckend (weil total vorhersehbar) oder auch nur zum Nachdenken anregend (weil einfach viel zu dämlich).
    Schade eigentlich. Der Film hätte unabhängig vom Original (kann man eigentlich so nicht sagen, weil ausser Affen, der Notlandung und dem Titel keine Beziehung besteht) richtig gut werden können. Die Ursache, warum auf dem Planeten intelligente Affen und Menschen leben, die auch noch Englisch sprechen wurde schlüssig erklärt. (Ich frage mich bloss wo die Pferde herkamen...). Und die umgedrehten Rollen der Spezies wurden gut dargestellt...aber mir dem Ende (oder besser: der 2. Hälfte) hat sich Burton keinen Gefallen getan.

    Hey. Ich habs. Spoiler wegen den eventuellen Replies...Bin ich gut? Ich bin gut! (wer errät aus welchem Film das stammt?)

  3. #3
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    Das Ende von Planet of the Apes SPOILER

    Jupp genau, wegen den Replys. Ich dachte hier könnte man einfach mal darüber Diskutieren warum die Erde plötzlich von Affen regiert wird und wie Thade dafür verantwortlich sein kann.

    Das der Film auch sonst eine ziemliche Katastrophe ist, ist fast schon ein eigenes Topic wert :wink:

  4. #4
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    Das Ende von Planet of the Apes SPOILER

    Wie gesagt. Die 1. Hälfte fand ich richtig gut. Diese angedeutete Beziehung zwischen Ari und Wahlberg fand ich irgendwie ne lustige Idee. Dass die Blondschnecke ihn am Schluss noch küssen musste, fand ich dann absolut unpassend. Aber das musste wohl sein.

    hmm. Hast recht. Das war ja die Erde...das hab ich ganz vergessen. Stimmt. Das gibt dann noch weniger Sinn...Das war ja schon bescheuert wo ich noch dachte dass das der selbe Planet wäre...Mit einer guten 2. Hälfte (wohl etwas zu viel für nen Director´s Cut, was?), könnte der Film zumindest gut werden.

  5. #5
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    Das Ende von Planet of the Apes SPOILER

    Also ich weiß nicht was Ihr habt.

    Dies ist der *erste* Tim Burton-Film, der mich *richtig gut* gefiel. Für gewöhnlich sind mir seine Sachen zu verschroben-schräg.

    Aber dies war ein gradlinig erzählter, hervorragend inszenierter und fotografierter
    Science-Fiction Film.

    Schon ganz am Anfang diese Plastizität bei den Credits (der Weltraum: richtig zum greifen)war ein starker Einstieg kombiniert mit Danny Elfman's harten Bläserrhythmen.

    Das ganze Design der Weltraumstation, wie auch des gesamten Planeten, Dschungel wie Ödnis, wie Ape City war mehr als gekonnt, IMO absolut Oscarwürdig.

    Die "verkehrte Welt" -Affen unterjochen Menschen- ist überzeugend umgesetzt. Die Masken und Kostüme der Affendarsteller waren so *lebensecht* wie noch nie von Rick Baker umgesetzt.

    Allein der Schimpansen-General Thade mit seiner absolut bösartigen Gesichtsmimik ist ein *Genuß*. Ich habe dieses Gesicht jetzt noch vor Augen. Die Gorillas sind auch gut getroffen, nur die weiblichen Affengesichter wirken nicht so überzeugend.

    Die brachiale Gewalt des Themas findet seinen ganzen Ausdruck in der brutalen Musik wie auch den gigantischen Schlachtszenen.

    Dazu noch eine nette Schlußpointe (ähnlich der gekippten Freiheitsstatue-Pointe im Originalfilm) - was will man mehr? Endlich mal ein Tim Burton Film nicht nur für ein Nischenpublikum. Beste Unterhaltung.

  6. #6
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    Das Ende von Planet of the Apes SPOILER

    Der Schluss läßt sich zwar irgendwie erklären, aber das wäre die "hinten durch die Brust"-Art. Die Erklärung wäre sehr provisorisch.
    Beispielsweise könnte Thade in der Kommandobrücke des Mutterschiffes durch die komplexe Technik des Raumschiffes durchgestiegen sein und mit einer Raumkapsel die bestimmt noch vorhanden ist (im Film wird das Gegenteil nicht behauptet) gen elektromagnetische Wellen geflogen ist durch die Captain Davidson zum Affenplanet kam und wieder zurück zur Erde.
    Thade konnte niemand in der Kommandozentrale umbringen da nur Davidson durch sein Händedruck die Tür öffnen konnte und das er Thade dort verschont hat konnte man im Film sehen. Jetzt fragt bestimmt einer wieso Thade nicht auf dem Afffenplaneten geblieben ist. Weil er dort durch Davidsons Pathos friede Freude Eierkuchen herrscht und Thade sowhl von dne Menschn als auch von den Affen gehasst wird.
    Zum Schluss von POTA fliegt Davidson wieder durch die EM Ströme und wird wieder durch die ZZeit geschleudert., aber das er nicht zu seiner "ursprünglichen" Gegenwart gelangt sieht man an der Tatsache das sein Kommandoschiff nicht am üblichen Ort ist.
    Die EM Ströme schleudern alles beliebig in der Zeit.
    Thade wurde dann durch die EM Ströme irgendwie ins 17. Jahrhundert oder so befördert. Er ist dann auf der Erde gelandet und hat sich dann vermehrt!
    Seine Nachfahren haben sich dann prächtig entwickelt und dann den Zustand erreicht den der Film zum Schluss zeigt.
    Wie gesagt es läßt sich erklären, aber die Erklärung ist extrem schwachsinnig.

    Ich hab extra alles was mit POTA zutun hat ignoriert um möglichst unvoreingenommen den Film anzusehen. Was ich sah war zwar ein solider Film, aber als TIM BURTON Fan war ich sehr enttäuscht. Der Film hatte kaum etwas was seine vorherigen Filem auszeichnete. Bis auf den guten Score von Danny Elfman, etwas von der Kulisse, dem Produktionsdesign und der Detailverliebtheit abgesehen.
    Haben die Produzenten Burton etwa keine freie Hand in seinem Schaffen gelassen? Es hat ganz den Anschein, sonst würde sich Burton nie so sehr von der Idee einer Prequellverfilmung distanzieren. Man hatte das Gefühl als ob der Film die ganze Zeit im ersten Gang des Burtonmobils fuhr.
    Verpasst du auch einem Mann eine Fussmassage?

  7. #7
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    Das Ende von Planet of the Apes SPOILER

    Also ich muß sagen, ich habe in den letzten 10 oder 15 Minuten nur noch leise vor mich hingelacht. Der Film war so herrlich lächerlich und so dreist dumm, daß man eigentlich nur davon ausgehen kann, daß Burton das nicht ernstmeinte und ich hatte dann beim Schluß auch wirklich das Gefühl, daß er durch die Lächerlichkeit, die eigentlich nur Absicht sein kann, versuchte, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen - was ihm in meinen Augen auch gelang.

    Der Film lebt von Zufällen und erzählerischen Utopien, wie sie eigentlich nur im Gehirn eines entweder vollkommen naiven oder vollkommen bescheuerten Menschen entstehen können, Mark Wahlberg stakst in wunderbarer Ben Affleck-Manier durch den Film, ohne auch nur eine Mine zu verziehen und die süße Blondine sagt im ganzen Film vielleicht 5 Sätze, wird aber durch das luftige Kostüm zu einem wirklich tollen Schauobjekt :wink: , die Dialoge haben richtigen Trash-Movie-Charakter ("Ich hole mir meinen Schimpansen zurück!", "Lasst einen Affen nicht die Arbeit eines Menschen machen!", "Nimm deine dreckigen Finger von mir, du hässlicher, stinkender Mensch!") und in den Action-Szenen begeht Tim Burton einen schweren inszenatorischen Fehler, wie ich finde, und zwar den, daß er immer auf Detail-Shots geht, anstatt mal die Totale oder wenigstens das amerikanische Format für mehr Überblick zu verwenden. Stattdessen wirken die superschnellen Schnitte und die extrem nahen Kamerapositionen auf einer großen Leinwand sehr irritierend und unangenehm.

    Von der Sozialkritik ist natürlich auch nur noch ein säuselnder Hauch übriggeblieben, aber wenn es nur das wäre... :wink:


    Es bleibt ein Film, der scheinbar absichtlich schlecht inszeniert, geschrieben und gespielt ist - aber den Charme eines klassischen B-Movies hat... :wink:


    Ach übrigens: Das ganz objektiv betrachtet beste am Film, war der Trailer zu "Apocalypse Now Redux", der vor "Planet Of The Apes" bei uns im Kino lief... :wink:

    _________________
    "Eine Kunst wurde getötet, als man eine Industrie daraus machte." (Fritz Lang)

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: LesterBurnham am 2001-08-31 23:20 ]</font>

  8. #8
    Regisseur
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    Das Ende von Planet of the Apes SPOILER

    Wolfe schrieb am 2001-08-31 21:15 :

    Das ganze Design der Weltraumstation, wie auch des gesamten Planeten, Dschungel wie Ödnis, wie Ape City war mehr als gekonnt, IMO absolut Oscarwürdig.

    Die "verkehrte Welt" -Affen unterjochen Menschen- ist überzeugend umgesetzt. Die Masken und Kostüme der Affendarsteller waren so *lebensecht* wie noch nie von Rick Baker umgesetzt.

    Allein der Schimpansen-General Thade mit seiner absolut bösartigen Gesichtsmimik ist ein *Genuß*. Ich habe dieses Gesicht jetzt noch vor Augen. Die Gorillas sind auch gut getroffen, nur die weiblichen Affengesichter wirken nicht so überzeugend.

    Dazu noch eine nette Schlußpointe (ähnlich der gekippten Freiheitsstatue-Pointe im Originalfilm) - was will man mehr? Endlich mal ein Tim Burton Film nicht nur für ein Nischenpublikum. Beste Unterhaltung.
    Von deiner letzten Aussage abgesehen, ist das genau das was ich auch sagte. Technisch sehr gut umgesetzt. Die verdrehte Affe-Mensch-Beziehung war gut herausgearbeitet. Aber die Schlusspointe kann mit der Ursprünglichen kein bisschen mithalten. Der Fund der Freiheitsstatue ist wie ein Schlag ins Gesicht, wenn man plötzlich realisiert, dass das unsere Zunkunft ist. Der Schluss bei Burton´s POTA is einfach nur bescheuert. Warum sieht in der Affen-Erde alles genauso aus wie in unserer Realität? Das is doch bullshit! Bloss um einen ähnlichen Überraschungseffekt zu erreichen (was nicht gelingt, da es schon vorher klar ist) hat er das so dargestellt. Schon fast erbärmlich.

    @Lester: das mit den extrem close-ups die ganze Zeit is mir sogar aufgefallen. Das fand ich echt sehr nervig. Da dachte ich mir auch, ob die das der Übersicht halber nich mal in ner Totale zeigen könnten. Dann blickt man vielleicht auch was da grad abgeht....

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: vom Wyatt Earp der Bruder am 2001-09-01 00:36 ]</font>

  9. #9
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    Das Ende von Planet of the Apes SPOILER

    Dies ist der *erste* Tim Burton-Film, der mich *richtig gut* gefiel. Für gewöhnlich sind mir seine Sachen zu verschroben-schräg.
    Ich seh das genau umgekehrt. Gerade dieses skurile, verschroben-schärge ist es was einen Burton Film zu etwas so Besonderem macht. Genau das hat hier gefehlt und dadurch daß PotA in allen Bereichen von der Story über die Action bis hin zu den Schauspielern nur alltbekannte Kost bietet, ist dieser Film eben einfach entäuschend.

    @Vega:

    Deine Erklärung war recht gut, das ist auch die gängige Theroie, auf die die meisten Menschen kommen, die das Ende zu erklären versuchen. Es gibt sogar noch eine Menge anderer Details die diese Theroie untermauern. Du hast Recht, es ist jedoch äußerst unwahrscheinlich und konstruiert.

    Doch ich setzte noch einen drauf, es ist sogar UNMÖGLICH: Wenn Thade die Menschen zu dem Zeitpunkt an dem Davidson auf die Erde zurückkehrt (Mitte des 22. Jahrhunderts) ausgerotet hat und die Affen in der Evolutionsleiter so weit vorangeschritten sind, dann muß Thade schon sehr weit in der Vergangenheit gelandet sein. Denn so eine Entwicklung lläßt sich nicht in ein paar Hundert Jahren bewerkstelligen.

    ABER: Wenn Thade irgendwann vor dem Jahr 2029 (Davidsons Abreise) ankommt, und die Menschen ausrottet, dann gibt es im Jahre 2029 keine von menschen geführten Raumstationen, dann gibt es keinen Leo Davidson, dann gibt es keine Affenexperimente, dann fliegt ein Davidson auch nicht durch den EM Sturm, dann versucht man ihn auch nicht zu retten und dann entsteht der Planet der Affen überhaupt nicht, Thade würde es dann also gar nicht geben und wenn es ihn nicht gibt kann er auch nicht auf die Erde fliegen. Unser guter Freund Doc Emmet Brown würde ihr von einem Zeitparadoxon sprechen :wink:

    Also kann Thade frühestens 2029 ankommen und müsste dann innerhalb von etwa 100 Jahren die Menschheit vernichten und die Affen (die laut Davisons Aussage fast komplett ausgerottet sind) müssten innerhalb von drei, vier Generationen einen Evolutionssprung machen, für den es eigentlich Jahrtausende benötigt.

  10. #10
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    Das Ende von Planet of the Apes SPOILER

    Burtons Filme sind immer sehr ausgefallen und in ihrer art sehr extrem. Deshalb hat er, da er gesehen hat das die Produzenten ihn keinen sinnvollen Film machen lassen wollen einfach in das B-Picture Extrem umbekippt. Das haben die Herr Produzenten bestimmt gar nicht bemerkt.
    Wie gesagt die Auflösung wäre sehr provisorisch und wie von ED WOOD höchstpersönlich ausgedacht. Damit hat er bestimmt den Produzentn auch eins auswischen wollen
    Burton hat sich immer zu B-Pictures hingezogen Gefühlt und viele seiner Filem ahben auch manche B-Picture eigenschafften.
    Verpasst du auch einem Mann eine Fussmassage?

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