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Thema: Unsere im Januar 2017 gesehenen Filme (und Serien)

  1. #1
    Hauptdarsteller Avatar von mortimer
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    Unsere im Januar 2017 gesehenen Filme (und Serien)

    A Girl Walks Home Alone at Night {2014 - Ana Lily Amirpour} (8/10)
    Vampirfilm vor sozialkritischem Hintergrund, der mich ganz stark an David Lynchs S/W-Filme erinnert.
    Der Soundtrack hat mir auch gefallen.

    Toni Erdmann {2016 - Maren Ade} (7/10)
    Ich kann die Lobeshymnen nicht ganz teilen.
    Die Darsteller sind durchaus genial, aber der Film ist viel zu lang geraten.
    Ein anderes Ende hätte ich mir auch gewünscht!
    Für den Oscar drücke ich trotzdem die Daumen!

    Ein Mann geht durch die Wand {1959 - Ladislao Vajda} (10/10)
    Heinz Rühmann in einem seiner schönsten/besten Filme.
    Eine wunderbare, bisweilen poetische Geschichte.
    Dass dies ein Remake eines französischen Films ist habe ich lange nicht gewusst!

    Clash of the Titans {1981 - Desmond Davis} (9.5/10)
    Unzerstörbarer Fantasy-Favorit, den ich immer noch gerne sehe.
    Das Testosteron-Remake interessiert mich absolut nicht!

    Der Tatortreiniger: Sind Sie sicher? {2016 - Arne Feldhusen} (9.5/10)
    Der Tatortreiniger: Özgür {2016 - Arne Feldhusen} (10/10)
    ... 5-mal gesehen! =>
    Der Tatortreiniger: Schluss mit lustig {2016 - Arne Feldhusen} (9/10)
    Diesmal nur drei neue Folgen. Aber vom feinsten...

  2. #2
    Regisseur Avatar von rushmore
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    AW: Unsere im Januar 2017 gesehenen Filme (und Serien)

    Kino:

    Personal Shopper / Olivier Assayas / Frankreich - Deutschland 2016 / 1 - 2

    (Eine äusserst merkwürdige Mischung aus französischem Thriller, Geisterfilm und ironischem Blick auf den oberflächlichen Kaufrausch der westlichen Welt. Kristen Stewart spielt darin Maureen Cartwright, eine Kaufberaterin für die berühmte Kyra. Doch der Job ist nur Mittel zum Zweck. Nebenbei ist Maureen ein Medium, welches Kontakt zum verstorbenen Zwillingsbruders Lewis sucht. Als sie plötzlich eine SMS von einem Unbekannten erhält und sich auf dessen Fragen einlässt, beginnt sie sich verfolgt und bedroht zu fühlen.
    Es ist schon krass, was Assayas hier abgeliefert hat. Vor Sichtung seines Film hätte ich nicht gewusst, wie sich diese Themen zu einer Story verbinden lassen könnten. Und nach einer Zeit fragt man sich dann auch, wer denn hier eigentlich der Geist ist, wenn man sich anschaut, wie sich Maureen unauffällig und quasi unsichtbar durch die Strassen von Paris, die Läden und Züge bewegt. Interagierend fast nur noch mit ihrem i-Phone. Kristen Stewart legt eine schöne Leistung hin. Ihr understatement passt wunderbar zu der Rolle. Nix mit stone-face! Aus der wird mal ne grosse Nummer)

    La La Land / Damien Chazelle / USA 2016 / 4

    (Höchst mässiges Vergnügen in Erscheinung eines Musicals, das nie berührt. Schon bald stellte sich bei mir gepflegte Langeweile ein, da weder die Schauspieler/innen noch das Drehbuch in irgendeiner Hinsicht Interesse bei mir erregen konnten. Das habe ich alles schon wesentlich besser gesehen. Weder Emma Stone noch Ryan Gosling können wirklich tanzen oder singen. Das ist ok, denn das passt auf die Rollen, die sie spielen und macht sie beinahe sympathisch. Tja, und so laufen durch ein wunderschönes Los Angeles ausnahmslos schöne Menschlein mit ihren Problemchen herum. Einigermassen interessant ist das Ende, das aufzeigt, dass sich Sebastian für Mia aufgeopfert hat, damit diese ein Filmstar werden kann, woran wohl letztlich ihre Beziehung zerbrochen ist. Hat mich irgendwie an den Schluss von Scorseses "New York, New York" erinnert, den ich um Welten besser fand. Ja, ganz allgemein dachte ich, während ich da so im gut gefüllten Kino sass, mit viel Nostalgie an die jahrzehnte alten Musicals zurück, die mich noch mitreissen konnten. Und gerade hier liegt der Hund begraben: Wo waren die guten Songs in "La La Land"? Kein einziges Lied ist mir in Erinnerung geblieben, während sich die Songs von "West Side Story", "My fair Lady" oder "The Rocky Horror Picture Show" unlöschbar in mein Gedächtnis gegraben haben, dass ich sie heute noch mitsingen könnte (wenn ich denn singen könnte). Selbst oberpeinliche Musicals wie "Xanadu" hatten zumindest hervorragende Lieder/Musik. Und so konzentrierte ich mich nach kurzer Zeit denn auch auf die tollen Bilder von "La La Land", die immer wunderbar ausgeleuchtet waren. Das war nämlich ein echter Genuss)


    BR/DVD:

    Avant l'hiver / Bevor der Winter kommt / Philippe Claudel / Frankreich - Luxemburg 2013 / 2

    (Mischung aus Thriller und Drama um einen Neurochirurgen, der sich aus seinen gewohnten Pfaden herausgeworfen sieht, als er plötzlich immer wieder rote Rosen zugesandt bekommt und sich eine merkwürdige Frau in sein Leben dräng.
    Schick inszeniert und herausragend gespielt von Daniel Auteuil)

    Von jetzt an kein Zurück / Christian Frosch / Deutschland - Österreich 2014 / 1

    (Deutschland im Jahre 1967. In der Familie ist es noch an der Tagesordnung, dass der Vater auch bei kleinen Kindern Ohrfeigen verteilt und beim jugendlichen Nachwuchs Kleidervorschriften macht. Ruby und Martin lehnen sich auf, wo sie nur können. Ruby wird in ein Kloster abgeschoben, wo sie und alle anderen Mädchen mit Foltermethoden umerzogen werden sollen. Dasselbe erfährt Martin, der in die Erziehungsanstalt der Diakonie Freistatt kommt. Jahre später, in den 70ern, taucht Martin in den terroristischen Untergrund ab, während aus Ruby eine alkohol- und pillenabhängige Schlagersängerin wird.
    Nach der Sichtung dieses Film konnte ich zum ersten Mal in meinem Leben ein gewisses Verständnis dafür aufbringen, dass Menschen, die in ihrer Jugend solche Erlebnisse durchmachen mussten, nicht mehr an demokratische Wege glaubten und in den Untergrund abwanderten. Ein hervorragender Film, der vor allem in den kurzen Szenen, die in den 70ern spielen, ein sehr überzeugendes Zeitkolorit erzeugt. Trotz allem ein Film, den ich so schnell kein zweites Mal sehen möchte)

    Varieté / Ewald André Dupont / Deutschland 1925 / 1

    (Der berühmte Trapezkünstler Huller kommt für zehn Jahre ins Gefängnis, da er in einem Anfall von rasender Eifersucht den Liebhaber der von ihm angehimmelten Frau umbrachte.
    Ein ungeheuerliches Stummfilmwerk, von dem ich vorher noch nie was gehört hatte! Hervorragend in der Milieuschilderung. Grandios vor allem auch Emil Jannings in der Hauptrolle. Optisch herausragend durch die Kameraarbeit von Karl Freund. Für die neue musikalische Untermalung wurde die britische Band "The Tiger Lillies" engagiert. Ich brauchte eine ganze Zeit, bis ich mich an diese sonderbare Musik gewöhnt hatte, dann lernte ich sie aber richtig zu schätzen)

    Giovanni Segantini: Magie des Lichts / Christian Labhart / Schweiz 2015 / 1 - 2

    (Wunderschöner Dokumentarfilm über den Maler Giovanni Segantini, der früh, wahrscheinlich an einer Blinddarmentzündung verstarb.
    Der Film entwickelt durch die gezeigten Werke, den ruhigen Rhythmus und die eingesetzte Musik vor allem von Johann Sebastian Bach ein beinahe psychedelisches Erlebnis)

    Blast of Silence / Explosion des Schweigens / Allen Baron / USA 1961 / 1 - 2

    (Ein kleiner, harter Low-Budget-Thriller mit einem Hauptdarsteller (und Regisseur), der aussieht, wie eine Mischung aus George C. Scott und Robert De Niro. Die düstere Handlung wird in eine sehr rauhe Film-Noir-Ästhetik eingebettet. Die Voice over-Stimme von Lionel Stander redet auffallend häufig von "hate", "alone" und "sweating". Und genauso geht der Hauptdarsteller, ein Auftragskiller, durch die Strassen des kalten, schmutzigen New York, bis er in eine Falle gerät und erschossen wird. Wunderbar sind die vielen unbewilligten Aussenaufnahmen. Ambivalent die Weihnachtslieder, die im krassen Gegensatz zum Gezeigten stehen. Eine kleine Perle!)

    Love Is Strange / Liebe geht seltsame Wege / Ira Sachs / USA - Griechenland - Brasilien 2014 / 1 - 2

    (Nach dem wunderbaren "Little Men" war ich gespannt, was Ira Sachs sonst noch so gemacht hat und habe mit "Love ist strange" einen ähnlich schönen Film gefunden. John Lithgow und Alfred Molina geben dem schwulen Paar, das nach fast vierzig Jahren Zusammenseins nun endlich heiratet und fortan vor einige Probleme gestellt wird, ein ganz grossartige Würde. Nie ist der Film kitschig, sondern immer ganz ehrlich und ernst bei seinen Protagonisten. Trotzdem wird der Film rechtsextreme Schauspieler wie Vincent Gallo wohl eher nerven!
    Ähnlich wie in "Little Men" umrahmt auch hier die grossartig eingesetzte Musik - hier vor allem von Frédéric Chopin - die Handlung. Bin gespannt, was Sachs in nächster Zeit noch herausbringt)

    I Was Happy Here / Hier war ich glücklich / Desmond Davis / Grossbritannien 1965 / 1 - 2

    (Inhaltlich nichts Aussergewöhnliches, aber ich wollte doch mal schauen, was Desmond Davis vor "Clash of the Titans" eigentlich noch gedreht hatte und war dann richtig sprachlos ob der nüchternen und doch sensiblen Poesie seines Films. Genau aus diesem Grund liebe ich die europäischen Filme der 60er Jahre so. Die Schwarz-weiss-Aufnahmen sind sehr atmosphärisch und Sarah Miles verzaubert zusätzlich. Ich muss unbedingt wieder mehr Filme aus dieser Ära schauen)

    Forrest Gump / Robert Zemeckis / USA 1994 / 5 - 6

    (Kitsch-Granate in purer Oberfläche, die schlimmer wird, je mehr man drüber nachdenkt. Letztlich nur ein weiteres Märchen oder ein Superhelden-Film, wie man sie aus Hollywood kennt. Frage mich manchmal, ob das wohl daher kommt, dass die Leute in den USA mit dem Eintrichtern aufwachsen, in der world's greatest nation geboren worden zu sein. Handkehrum müsste die Schweiz ja dann auch solche Filme machen. Dass der Film recht unverhohlen sein right-wing-Programm abspult, indem er alles glorifiziert, was der ländlichen US-Bevölkerung hoch und heilig ist und im Gegenzug die Anti-Vietnam- und die Hippiebewegung diffamiert bis zum geht nicht mehr, ist zumindest in dem Sinn ok, dass es auf der der genau gegenüberliegenden Seite ja auch genug offensichtliche Filme gibt, wie zum Beispiel jene von Ken Loach. Ich würde aber nicht soweit gehen, wie die französische Schauspielerin Julie Delpy, die 2012 behauptete, dass "Forrest Gump" der faschistischste Film sei, der je gedreht wurde. Eher einer der plumpsten überhaupt.
    Das Tolle am Film ist die grosse Auswahl an wunderbaren Rock- und Popsongs der 50er, 60er und 70er-Jahre. Und hier liegt auch eine interessante Ambivalenz des Films: Der Regisseur liebt diese Songs und Bands ganz offensichtlich (siehe Zusatzmaterial auf der Blu-ray). Doch die meisten Bands aus jener Zeit bestanden eben gerade aus Menschen, die für Liebe, Toleranz und Gleichberechtigung und gegen Militarismus, Krieg und Rassismus ansangen, wodurch sie wohl klar auf der linken Seite zu verorten waren (Unsicher bin ich bei Elvis Presley, The Beach Boys und Lynyrd Skynyrd). Dass Gary Sinise wohl sehr gerne in diesem Film auftrat, ist verständlich. Sehr schwer nachzuvollziehen ist, dass sich Tom Hanks und Sally Field verpflichten liessen. Aber am schwersten nachzuvollziehen war für mich, dass Tom Hanks für diese Leistung tatsächlich einen Oscar geholt hat. Vor allem, wenn man bedenkt, dass damals auch Nigel Hawthorne für "The Madness of King George" nominiert war)

    The Sea of Trees / Gus Van Sant / USA 2015 / 2 - 3

    (Der Mittvierziger Arthur Brennan verliert seine Frau durch einen Autounfall, als diese nach einer erfolgreichen Gehirntumoroperation mit der Amulanz in die Reha-Klinik gefahren wird. Als er sich daraufhin im Aokigahara-Wald am am Fuß des Fuji das Leben nehmen will, wird er von einem anderen Mann, der verletzt und ziellos durch den Wald streift, von seinem Vorhaben abgebracht. Beide versuchen daraufhin zusammen, den Weg aus dem Wald mit seinen vielen Leichen von Selbstmördern zu finden, verlieren sich aber immer tiefer darin. Mit der Zeit kommt der Verdacht auf, Takumi Nakamura könnte der Geist von Brennans verstorbener Frau sein. Als Brennan den Sterbenden zurücklässt, um Hilfe zu holfen, gelingt es ihm tatsächlich Kontakt zur Waldaufsicht herzustellen. Nach einigen Tagen Spitalaufenthalts geht Brenann in den Aokigahara-Wald zurück, um Takumi Nakamura zu finden. Als er dessen Mantel endteckt, findet er darunter aber nur eine blühende Blume.
    Ein recht schöner Film, in dem Matthew McConaughey endlich mal nicht dauernd auf obercoolen Cowboy macht. Insgesamt ist Gus Van Sants Film aber doch eher kommerztauglich herausgekommen. Ein paar Überraschungen und ein anderes Ende wären für mich überzeugender gewesen. Van Sant wechselt ja auch ständig zwischen Kommerz und Arthouse. Diesen Aokigahara-Wald gibt es übrigens tatsächlich. Wusste bisher gar nichts davon und wäre sicher eine schöne Alternative, wenn man mal die Diagnose einer unheilbaren Krankheit erhält)

    Zur Chronik von Grieshuus / Arthur von Gerlach / Deutschland 1924 / 1 - 2

    (Junker Hinrich nimmt sich Bärbe zur Frau, was er mal nicht hätte tun sollen, denn es war im 17. Jahrhundert noch nicht standesgemäss, als Adliger eine einfache Frau aus dem Volke zu ehelichen. Als Burgherr von Grieshuus kurz darauf stirbt, entbrennt ein Streit zwischen Hinrich und seinem Bruder Detlev, der in Mord und Totschlag endet.
    Deutsches Pathos mit schmachtend romantischer Filmmusik und wunderbaren Aufnahmen)

    Extremely Loud & Incredibly Close / Extrem laut & unglaublich nah / Stephen Daldry / USA 2011 / 3

    (Nach dem Tod seines Vaters (gut gespielt von Tom Hanks) versucht der neunjährige Oskar mithilfe eines Schlüssels ein Geheimnis zu ergründen, vom dem er glaubt, sein Vater hätte es ihm hinterlassen. Nach einer aufwändigen Suche wird er enttäuscht, als er herausfindet, dass "sein" Geheimnis einen anderen betrifft und der Schlüssel nur Zufall war.
    Gut gemachter, aber sehr sentimental und um grosse Emotionen buhlender Film um die Verarbeitung vom 11. September 2001. Thomas Horn spielt den Jungen mit Asperger-Syndrom in einer Perfektion, die zwar erstaunt, aber bald auch mal zu nerven beginnt. Sandra Bullock als Mutter kommt auch nicht gross zur Geltung und die harmoniebedürftige Auflösung am Schluss ist wohl im Hinblick auf die Oscar-Nominierungen hin geschrieben worden. Das Schlimmste an solchen Filmen ist aber das gnadenlose Underscoring (hier von Alexandre Desplat), das den emotinalen Szenen noch einen draufsetzt, damit auch wirklich jeder versteht, dass man hier berührt sein soll. Nur der Part von Max von Sydow hat mir wirklich gefallen)

    A Perfect Day / Fernando León de Aranoa / Spanien 2015 / 2 - 3

    (Am Ende der Jugoslawienkriege wollen Mitglieder der Hilfsorganisation Aid Across Borders im ehemaligen Kriegsgebiet eine Leiche aus einem Dorfbrunnen bergen, bevor der Verwesungsprozess das Brunnenwasser vergiftet. Das gestaltet sich als schwierige Aufgabe, da niemand ihnen ein Seil verkaufen kann oder will und sich selbst die UN-Truppen durch bürokratische Vorschriften querstellen. Am Schluss setzt Regen ein, der die Leiche aus dem Brunnen spült.
    Der Film beginnt wie eine schwarzhumorige Komödie auf den Wahnsinn von vereitelter Hilfe in Kriegsgebieten. Wenn die Hauptdarsteller/innen quasi den ganzen Film hindurch durch die Landschaft fahren, um einzig ein Seil zu bekommen, ist das schon ziemlich abgefahren. Erst im zweiten Teil kommt dann durchaus auch eine dramatische Note hinzu. Der Film rutscht nie in den blanken, menschenverachtenden Zynismus ab, erreicht aber auch nie die Qualitäten eines absurden Antikriegsfilms wie Altmans "MASH")
    Geändert von rushmore (01.02.2017 um 19:45 Uhr)

  3. #3
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    AW: Unsere im Januar 2017 gesehenen Filme (und Serien)

    Schade, dass dir La La Land nicht gefallen hat, rushmore. Vielleicht ist man dem Film gegenüber etwas kritischer eingestellt, wenn man mehr Musicals kennt, was ich von mir nicht behaupten kann.
    Wenn ich mich nicht täusche, hast du Whiplash sogar zu den fünf schlechtesten Filmen 2014 gewählt. Magst du nachträglich begründen, warum?

  4. #4
    Regisseur Avatar von Kalervo
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    AW: Unsere im Januar 2017 gesehenen Filme (und Serien)

    Kino/FFFWN:

    Science-Fiction Volume One: The Osiris Child {2016 - Shane Abbess} 6+
    Hunt for the Wilderpeople {2016 - Taika Waititi} 8
    The Monster {2016 - Bryan Bertino} 5
    Safe Neighborhood {2016 - Chris Peckover} 7
    The Invisible Guest (Contratiempo) {2016 - Oriol Paulo} 7


    TV:

    Zoomania (Zootopia) {2016 - Byron Howard, Rich Moore} 7+
    Mike and Dave Need Wedding Dates {2016 - Jake Szymanski} 6
    Die Unfassbaren 2 (Now You See Me 2) {2016 - Jon M. Chu} 7
    Ghostbusters {2016 - Paul Feig} 7-
    Gefühlt Mitte Zwanzig (While We’re Young) {2014 - Noah Baumbach} 6
    Star Wars: Das Erwachen der Macht (Star Wars: Episode VII - The Force Awakens) {2015 - J.J. Abrams} 7-
    Ich sehe den Mann deiner Träume (You Will Met a Tall Dark Stranger) {2010 - Woody Allen} 7-
    French Women (Sous les jupes des filles) {2014 - Audrey Dana} 7-


    Sonstiges:

    10 Cloverfield Lane {2016 - Dan Trachtenberg} 7
    Erlösung (Flaskepost fra P) {2016 – Hans Petter Moland} 7
    The bad news is, we did an X-ray, and your body is full of a spooky skeleton man.

    Last watched movies [letzte Änderung: 22. September 2017]

  5. #5
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    AW: Unsere im Januar 2017 gesehenen Filme (und Serien)

    ****

    Sunset Boulevard (Billy Wilder, 1950)
    Rebel Without a Cause (Nicholas Ray, 1955)

    ***1/2

    Silence of the Lambs (Jonathan Demme, 1990)
    The Dirty Dozen (Robert Aldrich, 1967)
    Will Penny (Tom Gries 1967/68)

    ***

    La La Land (Damien Chazelle, 2016)
    Mirage (Edward Dmytryk, 1965)
    Abwärts (Carl Schenkel, 1984)
    Run for the Sun (Roy Boulting, 1956)
    Sicario (Denis Villeneuve, 2015)
    A Tale of Two Sisters / Janghwa, Hongryeon (Kim Jee-woon, 2003)
    Der Wald vor lauter Bäumen (Maren Ade, 2003)
    The Gentle Gunman (Basil Dearden, 1952)
    God's Little Acre (Anthony Mann, 1958)

    Zwischen *** und **1/2

    The Danish Girl (Tom Hooper, 2015)
    Predator (John McTiernan, 1986)
    Cinderfella (Frank Tashlin, 1960)
    The Errand Boy (Jerry Lewis, 1961)
    Das Tagebuch der Anne Frank (Hans Steinbichler, 2016)
    Faccia a faccia (Sergio Sollima, 1967)
    Dio perdone - Io no! (Giuseppe Colizzi, 1967)
    Sing Street (John Carney, 2015)

    **1/2

    Rough Night in Jericho (Arnold Laven, 1967)
    Creed (Ryan Coogler, 2015)
    Manchester by the Sea (Kenneth Lonergan, 2016)
    Day of the Evil Gun (Jerry Thorpe, 1968)
    Der Staat gegen Fritz Bauer (Lars Kraume, 2015)
    Love at First Bite (Stan Dragoti, 1979)
    Donnie Darko (Richard Kelly, 2001)
    Hour of the Gun (John Sturges, 1967)
    Day of the Dead (George A. Romero, 1985)
    Suffragette (Sarah Gavron, 2015)

    Zwischen **1/2 und **

    The Lobster (Giorgos Lanthimos, 2015)
    Jackie (Pablo Larraín, 2016)
    Custer of the West (Robert Siodmak, 1967)

    **

    Un bellissimo novembre (Mauro Bolonini, 1969)
    Sutjeska (Stipe Delic, 1973)
    Superargo contro Diabolikus (Nick Nostro, 1966)
    Agnieszka (Tomasz Emil Rudzik)
    Equals (Drake Doremus)
    L'uomo, l'orgoglio, la vendetta (Luigi Bazzoni, 1967)
    In einem Jahr mit dreizehn Monden (Rainer Werner Fassbinder, 1978)
    Desde allá (Lorenzo Vigas, 2015)
    Deadpool (Tim Miller, 2016)

    *1/2

    -

    *

    Suicide Squad (David Ayer, 2016)

  6. #6
    Regisseur Avatar von rushmore
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    AW: Unsere im Januar 2017 gesehenen Filme (und Serien)

    Zitat Zitat von mondegreen Beitrag anzeigen
    Schade, dass dir La La Land nicht gefallen hat, rushmore. Vielleicht ist man dem Film gegenüber etwas kritischer eingestellt, wenn man mehr Musicals kennt, was ich von mir nicht behaupten kann.
    Wenn ich mich nicht täusche, hast du Whiplash sogar zu den fünf schlechtesten Filmen 2014 gewählt. Magst du nachträglich begründen, warum?
    Ist ja auch schon wieder zwei Jahre her, seit ich den gesehen habe. Gut gemacht und gut gespielt war er auf jeden Fall, aber ich kann Sadismen nur sehr schlecht ertragen. Soweit ich mich erinnern kann, war die Botschaft des Films, dass nichts schlimmer ist in der Musik, als wenn jemand einen "good job" hinlegt. Das waren jedenfalls die Worte des Musiklehrers Fletcher. Dass man sich also quälen und kasteien muss, um ein Genie zu werden. Soweit so "gut". Der Regisseur sagte dann in einem Interview, dass er natürlich gar nicht begeistert sei von einer solchen Ausbildung. In diesem Sinn fand ich den Schluss des Films dann aber recht gefährlich! Dass sich Fletcher an seinem ehemaligen Schüler rächen will, indem er ihn einlädt, als Schlagzeuger in seiner Band vor Publikum ein Konzert zu geben, ihm aber im entscheidenden Augenblick die Notenblätter verweigert, so dass er den Schüler blossstellt, ok... Dass der Schüler dann zu einem brachialen Schlagzeugsolo ansetzt, um sich an seinem Lehrer für diese Blossstellung zu rächen, ok... Dass sich die beiden dann aber während dieses Solos wieder finden und der Lehrer seinen Schüler wieder dirigieren kann, habe ich als moralisch höchst verwerflich empfunden. Also, entweder hat das Drehbuch hier bei mir total versagt oder ich habe den Schluss schlicht und einfach nicht verstanden.

  7. #7
    Regisseur Avatar von rushmore
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    AW: Unsere im Januar 2017 gesehenen Filme (und Serien)

    Zitat Zitat von mortimer Beitrag anzeigen
    Toni Erdmann {2016 - Maren Ade} (7/10)
    Ich kann die Lobeshymnen nicht ganz teilen.
    Die Darsteller sind durchaus genial, aber der Film ist viel zu lang geraten.
    Ein anderes Ende hätte ich mir auch gewünscht!
    Für den Oscar drücke ich trotzdem die Daumen!
    Habe irgendwo gelesen, dass man in den USA ein Remake von Ades Film plant. Man soll keine voreiligen Schlüsse ziehen, aber ich bin mir sicher: Das kann nur schiefgehen!

    Zitat Zitat von mortimer Beitrag anzeigen
    Ein Mann geht durch die Wand {1959 - Ladislao Vajda} (10/10)
    Heinz Rühmann in einem seiner schönsten/besten Filme.
    Eine wunderbare, bisweilen poetische Geschichte.
    Dass dies ein Remake eines französischen Films ist habe ich lange nicht gewusst
    Was wäre denn da das Original?

  8. #8
    Regisseur Avatar von rushmore
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    AW: Unsere im Januar 2017 gesehenen Filme (und Serien)

    Zitat Zitat von mondegreen Beitrag anzeigen
    Schade, dass dir La La Land nicht gefallen hat, rushmore. Vielleicht ist man dem Film gegenüber etwas kritischer eingestellt, wenn man mehr Musicals kennt, was ich von mir nicht behaupten kann.
    Wenn ich mich nicht täusche, hast du Whiplash sogar zu den fünf schlechtesten Filmen 2014 gewählt. Magst du nachträglich begründen, warum?
    Ok, hier hat jemand Worte gefunden für das, was ich empfunden habe:


  9. #9
    Regisseur Moderator Avatar von John McCane
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    AW: Unsere im Januar 2017 gesehenen Filme (und Serien)

    @whiplash: glaube das wurde im topic zum film auch besprochen, aber imo ganz klar ein fall von zwei arschlöchern die sich gefunden haben. man merkte ja auch, wenn ich mich recht erinnere, während des films wie beide ein wenig aussen vor sind zum rest der leute im film und ihren fanatismus gegenseitig weiter anheizen. fand den film ziemlich gut, extrem stramm inszeniert, hübsch und sogar spannend. und definitiv besser als la la land, der bei mir mit jedem vergangenen tag mehr verliert und mehr löcher offenbart.

    edit: video reingeguckt, packt für mich den jungen zu sehr in die opfer-rolle und ignoriert den fakt, dass er eigentlich durchgehend nicht seinen freien willen verliert. er ästhesiert die peinigende herangehensweise von j.k. und sein eigenes leiden unter ihm.
    Geändert von John McCane (04.02.2017 um 12:52 Uhr)
    Forget about Freeman

  10. #10
    Hauptdarsteller Avatar von mortimer
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    AW: Unsere im Januar 2017 gesehenen Filme (und Serien)

    Zitat Zitat von rushmore Beitrag anzeigen
    Was wäre denn da das Original?
    1951 gab es eine Verfilmung mit Bourvil in der Hauptrolle...

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