Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All (1971) - IMDb

Ist eigentlich genau das, wonach ich gesucht habe: Hard Sci-Fi. Das macht sich besonders schön schon gegen Anfang bemerkbar, als eine Inspektion per Sprachsteuerung durchgeführt wird und diese nur auf bestimmte Parameter reagieren kann. Neue oder spekulative Technologie funktioniert in The Andromeda Strain nur bedingt und birgt Tücken in ihrer Logik. Abgesehen von den im Film vorgestellten Gadgets wie bewegbare 3D-Maps, Touchscreens oder Roboter-Arme, hat man den innovativen Technik-Aspekt auch in den Schnittraum übertragen und so wird hier schon mit dynamischen Splitscreens experimentiert. Formal sieht das hier alles also ziemlich gut aus, fällt aber leider auch ziemlich trocken und für heute Verhältnisse ziemlich antiquiert aus. Der Altherren-Cast trägt da nicht wirklich viel Pepp dazu, außer vielleicht ein paar der herrlich sarkastischen Kommentare seitens Kate Reid. Der Michael Crichton Aspekt sitzt zwar perfekt - Forscher diskutieren das Unbekannte - aber in großen Teilen fehlt hier einfach die Bedrohung/Spannung und man diskutiert endlos am Zuschauer vorbei.
Handwerklich top (bis auf das alarmierend nervige Sound-Design) und ansprechend, aber vom Unterhaltungswert leider doch eher eine Schlaftablette.