JSA - Joint Security Area (2000) - IMDb

Halb militärische Kriminalgeschichte, halb Bromance an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea. Auch wenn der Film ein brenzliges Thema behandelt und es wohl im internationalen Ansehen ein leichtes gewesen wäre, das US-böse-Russen-Trope auf Nordkorea zu übertragen, schiebt der Film die neutrale (?) Schweiz dazwischen und konzentriert sich mehr auf die Menschen an der Grenze, als auf die Politik zwischen ihnen. Das hat irgendwo vielleicht etwas naives, aber eben auch humanistisches. Gespielt von einem sehr schönen Ensemble, allen voran natürlich Song Kang-ho (sein Durchbruch, oder?) und einer nahezu melodramatischen Auflösung, deren emotionalen Einschlag man sich aber kaum entziehen kann. Da habe ich auch gerne bei den fremdsprachigen Parts ein Auge bzw. Ohr zugedrückt, die wie aus einem Argento oder wahlweise einem Porno vorgetragen klingen.