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Thema: Unsere im Mai 2016 gesehenen Filme

  1. #1
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    Unsere im Mai 2016 gesehenen Filme

    Lore (Cate Shortland, 2012) 5,5

    Locke (Steven Knight, 2013) 6

    L'été meurtrier (Jean Becker, 1983) 7

    Andrey Rublyov (Andrei Tarkowski, 1966) 9

    Traffic (Steven Soderbergh, 2000) 7,5

    Police Python 357 (Alain Corneau, 1976) 7

    Night of the Living Dead (George A. Romero, 1968) 8

    Sleeping Beauty (Julia Leigh, 2011) 4,5

    Nach fünf im Urwald (Hans Christian Schmid, 1996) 6

    White Heat (Raoul Walsh, 1949) 9

    Birdman of Alcatraz (John Frankenheimer, 1962) 8,5

    Blow Out (Brian De Palma, 1981) 6,5

    A Place in the Sun (George Stevens, 1951) 9

    Money Monster (Jodie Foster, 2016) 5

    Match Point (Woody Allen, 2005) 7

  2. #2
    Regisseur Avatar von rushmore
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    AW: Unsere im Mai 2016 gesehenen Filme

    Kino:

    Kakushi-toride no san-akunin / Die verborgene Festung / Akira Kurosawa / Japan 1958 / 1 - 2
    (Kurosawas Abenteuerfilm um die Rettung einer Prinzessin, der als Vorlage für Lucas' „Star wars“ hergehalten haben soll. Wie auch immer, Kurosawas Film hat einen nicht minder hohen Unterhaltungswert, auch wenn einige Figuren komplett überzeichnet sind)

    La grande bellezza / Die grosse Schönheit / Paolo Sorrentino / Italien - Frankreich 2013 / 1+
    (Weit mehr als eine Hommage an Federico Fellini. Manchmal boshaft, manchmal vulgär, häufig humorvoll, überwiegend elegisch zeichnet Sorrentino das Bild eines dekadenten Europas (hier am Beispiel einer Künstlergesellschaft in Rom), das sich nur noch um sich selbst kümmert und sich in seiner reichen Leere eingerichtet hat, darob aber zynisch geworden ist. Über all dem hängt ein dickes Tuch der Melancholie, die einem, gerade in Bezug auf den Humor, immer wieder das Lachen in den Rachen zurückdrängt. Aussergewöhnlich hervorragend in jeder Hinsicht: Die wunderbaren Kamerafahrten; die Bilder; der Schnitt; die Musik und ihr Einsatz; die Ausleuchtung der Bilder; die Dia- und Monologe; die Geschichte; die Ausstattung; die absorbierende Atmosphäre; die subtile Balance zwischen Humor und Tristesse; die nie oberflächliche Beleuchtung einer oberflächlichen Gesellschaft, deren Protagonist, der 65-jährige Schriftsteller Jep Gambardella, beginnt, sich Rechenschaft über sein Leben abzulegen.
    Solche Filme gibt es alle zehn Jahre mal. Sie sind immer ein Geschenk, weil sie das sind, was Gambardella vergeblich in seinem Leben gesucht hat: Una grande bellezza!)

    Maman est chez le coiffeur / Mama ist beim Friseur / Léa Pool / Kanada 2008 / 1 - 2
    (Sehr schönes und äusserst subtiles Familiendrama, angesiedelt im Kanada der 60er Jahre. Freut mich, dass ich den auch endlich im Kino sehen durfte)

    Demain / Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen / Cyril Dion, Mélanie Laurent / Frankreich 2015 / 1 - 2
    (Dokumentarfilm über und gegen den Klimawandel, der in den Kapiteln Landwirtschaft, Energie, Ökonomie, Demokratie und Bildung ein wenig atemlos darüber berichtet, dass doch einiges geht auf dieser Welt in Bezug auf den Kampf gegen schlechter werdende Lebensbedingungen und der damit sogar Pessimisten wie mich euphorisieren konnte)


    BR/DVD:

    The Nightcomers / Das Loch in der Tür / Michael Winner / Grossbritannien 1971 / 2
    (Vorgeschichte zum englischen Gruselklassiker „The innocents“. Marlon Brandos Peter Quint kommt als heruntergekommener und sadistischer Säufertyp daher. Ihm fehlt allerdings die diabolische Note von Peter Wyngarde, der 1961 Quint verkörperte. Was bei Jack Clayton zehn Jahre zuvor noch angedeutet wurde, ist bei Winner wesentlich deutlicher und offener erotisch und brutal. Zum Vergleich: In „The innocents“ sagt die Haushälterin Mrs. Grose über die Beziehung von Peter Quint und Miss Jessel: "Sie benahmen sich am hellichten Tag als seien sie im dunkelsten Wald." Ein wunderbare viktorianische Umschreibung. In „Nightcomers“ wird die sadomasochistische Beziehung in allerlei Variationen gezeigt. Für einen englischen Film aus den ganz frühen 70ern ein ziemlich krasses Unterfangen. Vor allem, wenn die beiden Schützlinge, die Kinder Flora und Miles, versuchen, diese Beziehung nachzuahmen! Gedreht in wild-romantischer Umgebung von Cambridgeshire, Südengland. Ok, Brando spielt schon etwas gelangweilt, aber warum der Film so schlechte Kritiken eingefangen hat, kann ich dann auch nicht nachvollziehen)

    Love & Mercy / Bill Pohlad / USA 2014 / 3
    (Eine weitere eher oberflächliche Künstlerbiografie. Gut und böse sind auch wieder mal klar verteilt. Aber die Musik der Beach Boys mag ich immer noch, auch wenn's republican boys waren)

    Life / Anton Corbijn / USA - Grossbritannien - Deutschland - Kanada - Australien 2015 / 2 - 3
    (Ganz nett, aber wenn ich an „Control“ oder „A most wanted man“ denke, frage ich mich, ob das wirklich derselbe Regisseur ist)

    Fear strikes out / Die Nacht kennt keine Schatten / Robert Mulligan / USA 1957 / 1
    (Wo hat sich der denn bisher versteckt? Kein eigentlicher Sportfilm. Eher ein Drama, dass den American Dream „You can get it if you work really hard“ etwas ad absurdum führt, bzw. die Nebenwirkungen beleuchtet. Anthony Perkins und Karl Malden spielen sich die Seele aus dem Leib! Schon allein deswegen sehenswert)

    Youth / Ewige Jugend / Paolo Sorrentino / Italien - Frankreich - Grossbritannien - Schweiz 2015 / 2
    (In Sachen Kameraarbeit mag dieser Film vielleicht an „La grande bellezza“ herankommen. Ansonsten hat er eindeutig nicht die Tiefe und Magie des Vorgängers. Auch krankt es ein wenig an den Dialogen, die einen mit dem Gefühl zurücklassen, dass hier etwas fehlt. Ansonsten ein recht schöner und sehenswerter Film)

    Bigger than Life / Eine Handvoll Hoffnung / Nicholas Ray / USA 1956 / 2 - 3
    (Trotz wunderschöner Kameraarbeit und tollem Farbeinsatz wirkt der Film doch etwas gar zusammengeschustert. Auch das Ende konnte mich nicht überzeugen. Sicher nicht der beste von Ray. Aber James Mason zeigt eine grandiose Leistung)

    Il maestro e Margherita / Der Meister und Margarita / Aleksandar Petrovic / Italien - Jugoslawien 1972 / 2 - 3
    (Schon ein wenig Patina angesetzt diese Verfilmung eines eigentlich sehr interessanten Stoffes. Es erschliesst sich mir auch nicht, warum der Film „Der Meister und Margarita“ heisst. Viel sinnvoller wäre hier „Der Meister und der Teufel“ oder „Der Meister und die Zensur“ gewesen. Ausser das Mimsy Farmer hübsch anzusehen ist, hat sie nämlich nicht allzu viel Bedeutung in dem Film. Da gibt Alain Cuny mit seiner exzentrischen Darstellung als Satan schon mehr her. Und leider haben die Hersteller der Blu-ray bei der Tonspur übelst geschlampt. Lippenbewegungen der SchauspielerInnen und Tonspur sind überwiegend asynchron. Ennio Morricones schöne Musik geht im Rauschen und Kratzen unter. Es ist ein Ärgernis!)

    Le pornographe / Der Pornograph / Bertrand Bonello / Frankreich - Kanada 2001 / 1 - 2
    (Inhaltlich wunderbar interessanter Streifen. Unaufgeregt, schön, fast schon delirierend ruhig. Jean-Pierre Léaud gibt eine grandiose Darstellung als ehemaliger Regisseur pornografischer Filme, der aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wieder zu drehen beginnt, aber merken muss, dass die Art Filme, wie er sie in den 70ern produziert hatte, nicht mehr gross gefragt ist)

    Greenberg / Noah Baumbach / USA 2010 / 1 - 2
    (Baumbach verlangt einem einiges an Geduld ab mit seinem sich in der midlife-crisis befindenden Protagonisten (vorzüglich Ben Stiller!). Wer sich drauf einlässt und genügend Empathie mitbringt wird belohnt. Je länger ich über den Film nachdenke, desto mehr gewinnt er)

    Predestination / The Spierig Brothers / Australien 2014 / 3 - 4
    (Tja, da haben wir wieder mal so ein arrogantes Werk, dass die ZuschauerInnen offenbar so verwirren will, dass sie am Ende nur sagen können, wie brillant der Film sei, wenn sie sich nicht die Blösse geben wollen zu sagen, dass der Film eben ein arrogantes Werk ist, dass seine ZuschauerInnen ganz offenbar mit viel Grossvaterparadoxon davon ablenken will, dass es ein arrogantes Werk ist. Immerhin relativ gewaltlos inszeniert)
    Geändert von rushmore (31.05.2016 um 17:49 Uhr)

  3. #3
    Regisseur Moderator Avatar von KeyzerSoze
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    AW: Unsere im Mai 2016 gesehenen Filme

    10/10
    ---

    9/10
    Ernest & Celestine (Stephane Aubiere / Vincent Patar / Benjamin Renner, 2012) *

    8/10
    Sherlock: The Abominable Bride (Douglas Mackinnon, 2016)
    Captain America: Civil War (Anthony Russo / Joe Russo, 2016)
    Going! Going! Gosh! (Chuck Jones, 1952) *
    Amy Schumer: Live at the Apollo (Chris Rock, 2015)
    Der Fuehrer's Face (Jack Kenny, 1943) *

    7/10
    The Monster (Roberto Benigni, 1994)
    The Girl and the Fox (Tyler J. Kupferer, 2011)
    Blitz Wolf (Tex Avery, 1942) *

    6/10
    ---

    5/10
    The Ducktators (Norm McCabe, 1942) *
    Batman v Superman: Dawn of Justice (Zack Synder, 2016)

    4/10
    Camp WWE - Episodes 1-3 (Seth Green, 2016)
    Planet of Dinosaurs (James K. Shea, 1977)
    Donald's Dilemma (Jack King, 1947)

    3/10
    Hardcore Henry (Ilya Naishuller, 2015)

    2/10
    ---

    1/10
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    0/10
    ---

  4. #4
    Hauptdarsteller Avatar von mortimer
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    AW: Unsere im Mai 2016 gesehenen Filme

    True Grit {1969 - Henry Hathaway}
    Ein sehr unterhaltsamer Western, der mit viel Ironie um die Ecke kommt und auch reichlich Spannung aufbaut.
    Natürlich soll hier ein Denkmal gesetzt werden und dies gelingt auch großenteils.
    Wäre da nicht die hervorragende Kim Darby, die old Duke ordentlich an die Wand spielt! (8.5/10)

    Star Wars: Episode VII - The Force Awakens {2015 - J.J. Abrams}
    Ein Film, der kein Risiko eingeht und der anspruchsvollen Gemeinde das gibt was sie erwartet.
    Das echte "Feeling"!
    Ja die Helden sind alt geworden, aber sie sind da wenn man sie braucht.
    Wenn H.Ford um die Ecke kommt höre ich gefühlte zwei milliarden Fans jubeln. Da jubel ich gerne mit!
    Auch die jungen, unverbrauchten Darsteller legen sich mächtig ins Zeug ohne allzu sehr zu übertreiben.
    Und darin liegt die Stärke dieses über zweistündigen Best Ofs.
    Ich habe mich gut unterhalten! (8/10)

    King Kong {2005 - Peter Jackson}
    Obwohl sich Jackson nah am Original von 1933 hält, gelingt ihm das Remake nicht vollkommen.
    Einiges wirkt überfrachtet und die eindimensionalen Darsteller nerven bisweilen etwas.
    Da ist dann aber dieser Hauptdarsteller, der mit seiner hervorragenden Mimik und Gestik den kompletten Cast an die Wand spielt!
    Ich gehe sogar soweit ihn als beste künstlich entwickelte Filmfigur zu bezeichnen. Ja...besser als Gollum!
    Hat mir besser gefallen, als beim Erstenmal! (7.5/10)

    Out of Rosenheim {1987 - Percy Adlon}
    Ein sehr schöner und origineller Aussteigerfilm, der sich zurecht einen bescheidenen Kultstatus erarbeitet hat. Marianne Sägebrecht ist eine Wucht und man möchte ihr in diese Wüsteninsel folgen um die beste Zeit des Lebens zu verbringen.
    Jetzt muss ich mir unbedingt mal 'Rosalie goes Shopping' ansehen! (9/10)

    Irina Palm {2007 - Sam Garbarski}
    Marianne Faithfull, die mir bis dahin nur als übriggebliebenes Hippiemädchen und Muse der Rolling Stones bekannt war, glänzt in der Titelrolle.
    Ein sehr warmherziger Film, der nie ins Vulgäre abdriftet. (9/10)

    Cinema Perverso - Die wunderbare und kaputte Welt des Bahnhofskinos {2015 - Oliver Schwehm}
    Interessanter Einblick in die Welt des Schmuddelkinos.
    Betreiber, Zeitzeugen und Fans berichten. Von der Lady an der Kasse hätte ich gerne mehr gehört.
    Die Bemerkungen einiger Promis sind eher Beiwerk. Trotzdem eine unterhaltsame Stunde. (7/10)

    Roxy the Movie {2015 - Frank Zappa}
    Frank Zappa (guitar, vocals, mysterious hand signals)
    Napoleon Murphy Brock (lead vocals, saxophone, flute)
    George Duke (keyboards, vocals)
    Ruth Underwood (pyrotechnic displays of percussion mastery)
    Bruce Fowler (Trombone)
    Walt Fowler (bass)
    Chester Thompson (drums)
    Ralph Humphrey (drums)

    (Live At The Roxy, Hollywood - 8, 9, 10 December 1973) (10/10)
    Geändert von mortimer (01.06.2016 um 19:48 Uhr)

  5. #5
    Regisseur Avatar von rushmore
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    AW: Unsere im Mai 2016 gesehenen Filme

    Zitat Zitat von mortimer Beitrag anzeigen
    Cinema Perverso - Die wunderbare und kaputte Welt des Bahnhofskinos {2015 - Oliver Schwehm}
    Interessanter Einblick in die Welt des Schmuddelkinos.
    Betreiber, Zeitzeugen und Fans berichten. Von der Lady an der Kasse hätte ich gerne mehr gehört.
    Die Bemerkungen einiger Promis sind eher Beiwerk. Trotzdem eine unterhaltsame Stunde. (7/10)
    Lief der im TV oder wo hast Du den geschaut? Würde mich auch interessieren, aber ich finde keine DVD.

  6. #6
    Hauptdarsteller Avatar von mortimer
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    AW: Unsere im Mai 2016 gesehenen Filme

    Im Fernsehen, es gibt aber auch eine DVD...
    Cinema Perverso (DVD) - ARTE EDITION

  7. #7
    Regisseur Avatar von rushmore
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    AW: Unsere im Mai 2016 gesehenen Filme

    Zitat Zitat von mortimer Beitrag anzeigen
    Im Fernsehen, es gibt aber auch eine DVD...
    Cinema Perverso (DVD) - ARTE EDITION
    Dann muss ich mir die bestellen. Schliesslich hatten wir in den 70ern auch ein wunderbar verrufenes Bahnhofskino in Bochum: Zombiefilme, Karatefilme, Pornofilme, Godzillafilme... Ich habe aber nur letztere dort gesehen. War halt noch ein Kind.
    Ach ja, heute ist aus dem ehemaligen Bahnhofskino ein Arthouse-Kino geworden. So verändert sich alles.

  8. #8
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    AW: Unsere im Mai 2016 gesehenen Filme

    Zitat Zitat von mortimer Beitrag anzeigen
    Cinema Perverso - Die wunderbare und kaputte Welt des Bahnhofskinos {2015 - Oliver Schwehm}
    Interessanter Einblick in die Welt des Schmuddelkinos.
    Betreiber, Zeitzeugen und Fans berichten. Von der Lady an der Kasse hätte ich gerne mehr gehört.
    Die Bemerkungen einiger Promis sind eher Beiwerk. Trotzdem eine unterhaltsame Stunde. (7/10)
    Die Doku habe ich auch gesehen (leider mittendrin eingeschaltet) und es war ein interessanter Einblick in diesen Kosmos. Hat Spaß gemacht, dass anzuschauen.
    "I do not kill with my gun, he who kill with his gun has forgotten the face of his father. I kill with my heart."

  9. #9
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    AW: Unsere im Mai 2016 gesehenen Filme

    So, hier nun die Liste meiner Gesehenen. Bemerkenswert dran ist, daß erstmals seit seinem Kinostart vom 17.12.2015 ich einen ganzen Monat lang
    KEIN EINZIGES MAL STAR WARS VII THE FORCE AWAKENS gesehen habe !!!

    KINO (schnell erzählt):


    X-MEN APOCALYPSE 6/10

    MONEY MONSTER 9,5/10

    THE NICE GUYS 10/10




    BD / DVD :


    DER KLEINE PRINZ 7/10 (kannte die Geschichte nicht, nie gelesen. Hat mir ganz gut gefallen die Mixtur aus stop-motion und moderner Animation. War witzig. Besonders gut fand ich, daß der Film Methoden von Realfilmen anwandte bei Kameraschwenks, Schnitt/Gegenschnitt. War zuweilen etwas kindisch der Film, aber dann auch wieder phantasievoll. Musik von Harvey/Zimmer war mit das Beste am Film neben dem Optischen. Till Schweiger kann auch ohne Nuscheln, hätte ich nicht gedacht!


    JANE GOT A GUN 7/10 (sehr gut schauspielerisch und auch inszeniert. Mit dem sympathischen Ewan McGregor ausnahmsweise mal als echten Drecksack! )


    ROUGH RIDERS - DAS FURCHTLOSE REGIMENT 2,5/10 (wegen der Besetzung und weil ich es für einen reinen Western ausgeliehen, dann im Film bei den Credits festgestellt, daß es ein John Milius Film war. Gut, hat schon Schlimmeres verbrochen der Mann. Der erste Teil des Doppelteils war recht ärgerlich, weil "heiße, jetzt ziehn wir in den Krieg gegen Spanien in Kuba" plumb und ärgerlich rübergebracht wurde, da wurde gefeixt und gejubelt was das Zeuch hält. Der zweite Teil ging dann zur Sache und man sah schon dann auch die ernüchternde Ernsthaftigkeit des Krieges. Tom Berenger in der Hauptrolle des Theodore Roosevelt mit seiner überbordenden Art und Geeifere war total nervig meistenteils und ich hoffe doch sehr, daß der echte Theodore Roosevelt nicht auch so ne Nervensäge war!?)


    THE REVENANT 10/10 (auch auf der Mattscheibe ein tolles Erlebnis)


    JOY - ALLES AUSSER GEWÖHNLICH 2/10 (Film hat mich total genervt und entnervt. Besonders die Zimtzicke. Ich mag die Lawrence ja nicht wirklich und halte sowohl die Schauspielerin für überbewertet, als auch die öffentliche Person für total nervig. Aber hier macht sie diesen beiden Eigenschaften alle "Ehre". Ein Film zum (tatsächlichen) Abschalten.)







    FERNSEHEN & STREAMINGDIENSTE:

    SNOW WHITE - A DARK TALE (ZDF) 6/10 (interessante Schneewittchen-Variante mit Sam Neill und Sigourney Weaver, der sich handlungstechnisch, speziell dann bei den Zwergen einige Freiheiten nimmt und deutlich abweicht vom Altbekannten. Zuweilen recht horrormäßig. Neill gefiel, wie immer, Score von John Ottman gefiel. Optik auch. Weaver wie immer auch.)


    TATORT BREMEN "DER HUNDERSTE AFFE" 6/10 (ARD) (wie immer aus Bremen dick aufgetragen im hollywoodianischen Stile. Hier punktet man mit ner nicht unmöglichen Realstory und einem charismatischen Manfred Zapatka. Dazu noch der knuddelige Oliver Mommsen mit seinem Love Interest der Profilerin.)


    TATORT MÜNSTER "EIN FUSS KOMMT SELTEN ALLEIN" (ARD) 6/10 (nicht so nervig überkandidelt wie viele Münsteraner TATORTe, aber doch sehr unterhaltsam und witzig, besonders Liefers. Die Nebenrollen mit Thomas Heinze und Max von Pufendorf waren auch sehr passend.)


    MÜNCHEN MORD "KEIN MENSCH; KEIN PROBLEM" (ZDf Neo) 2/10 (ich mag an sich diese schräge Konstellation dieses schrägen Ermittlertrios bestehend aus Marcus Mittermaier, Bernadette Heerwagen und Alexander Held, plus dem ansonsten so sympathischen BR-Moderator Christoph Süß atypisch als Kotzbrocken. Die ersten zwei Filme der Reihe waren wirklich, wirklich originell und witzig. Nicht so dieser hier. Fingen die ersten zehn/fuffzehn Minuten noch relativ stark an, ließ der ganze Rest stark nach - und zwar steil abwärts von Minute zu Minute bis hin zu richtig, richtig ärgerlich. )

    FROM DUSK TILL DAWN Staffel 1+2 (Netflix) 8/10 (hat mich echt umgehauen und begeistert die Serie, sehr skuril und auch fettes Schlachtfest zuweilen, aber auch sehr komisch, wenngleich mitunter puplig, trashig. Tolle Darsteller!)

  10. #10
    Hauptdarsteller Avatar von mortimer
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    AW: Unsere im Mai 2016 gesehenen Filme

    Zitat Zitat von Wolfe Beitrag anzeigen
    TATORT MÜNSTER "EIN FUSS KOMMT SELTEN ALLEIN" (ARD) 6/10
    Ach ja, auch gesehen...
    Mal abgesehen von den Fliegenpilzen und das der Fall nicht so wahnsinnig spannend war, wieder sehr unterhaltsam, die Truppe.
    Selbe Wertung!

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