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Ersterscheinung: 28. Januar 2015

Regisseur: Dean Israelite
Produzenten: Michael Bay, Andrew Form, Bradley Fuller
Cast:
Jonny Weston
Sofia Black-D'Elia
Sam Lerner
Allen Evangelista
Virginia Gardner
Amy Landecker
Gary Weeks
Macsen Lintz
Gary Grubbs

INHALT:
Der Teenager David (Jonny Weston) macht beim Betrachten eines alten Geburtstagsvideos eine erschreckende Entdeckung: Er sieht auf der Aufnahme sein gegenwärtiges Ich im Spiegel. Um der Sache auf den Grund zu gehen, sucht er gemeinsam mit seinem Kumpel Quinn (Sam Lerner) und der gemeinsamen Clique in der Forschungswerkstatt seines Vaters nach einer Antwort. Dort entdecken sie die Bauteile und die Anleitung zur Herstellung einer Zeitmaschine. Voller Euphorie basteln sie die Einzelteile zusammen und stellen fest, dass man mit Hilfe der Maschine tatsächlich einen Tag in die Vergangenheit reisen kann. Anfangs nutzen sie diese Möglichkeit für eher harmlose Sachen wie kleine Korrekturen bei Schultests, doch sehr schnell packt sie die Gier nach mehr. Mit Lotto und Sportwetten machen sie schnelles Geld. Als David dann aber einen Alleingang unternimmt, um seinen Schwarm Jessie (Sofia Black-D'Elia) für sich zu gewinnen, ändert sich der Verlauf der Vergangenheit endgültig und die Freunde merken, dass sie da ein sehr gefährliches Spiel treiben...

Meine Meinung:
Die BluRay war ein Spontankauf als ich von der Arbeit heimwärts im heimischen Elektronikmarkt einen Zwischenstopp einlegte. Ich habe von dem Film schon eine Vorschau gesehen auf einer anderen BluRay und konnte mich daher an den Namen erinnern. Für einen FSK 6 Film hält dieser dennoch ein hohes Level an Spannung. Aber.... wie das so ist mit Zeitreisen in Filmen (The Butterfly Effect, Zurück in die Zukunft). Natürlich! Es geht was schief. Das versucht man dann wieder hinzubiegen, aber Moment! Es ist ja wieder anders! Also nochmal zurück. Ach, wir kennen dieses Dilemma doch alle! Obwohl eigentlich so gut wie alles vorhersehbar ist, bietet er recht gute Unterhaltung. Was mich am meisten stört sind diese "Handkamera-Aufnahmen-Technik", die sich durch den ganzen Film zieht. Ich habe nun weiß Gott wahr genug Filme gesehen die so gedreht wurden: Cloverfield, Storm Hunters, Project X usw. usf. Als diese in Blair Witch Project eigentlich das erste Mal so richtig aufflammte erzeugte das noch mächtig an Spannung, man fühlte sich "Mittendrin statt nur dabei". Mittlerweile fragt man sich aber,warum Regisseure und Produzenten immer häufiger ihre Filme so produzieren. Es muss doch mal Schluss sein!