But what we found out is that each one of us is a brain. And an athlete. And a basket case. A princess. And a criminal. Does that answer your question? Sincerely yours, the Breakfast Club.



Was mir am Breakfast Club abseits der üblichen Elemente (guter) Kammerspiele (Nutzung des Raums, verdichtetes Spiel) besonders gut gefällt, sind die sich wiederholenden Stimmungs-Zuspitzungen, die meist in einem Kraftausdruck und dem Hauch einer Musik-Video-Einlage enden. So merkt man deutlich Hughes als Dirigenten des Ganzen hinter der Kamera, der seine eigentlich rebellischen Figuren dann doch mit sehr viel Feingespür lenkt. Judd Nelson's Figur ist dabei in meinen Augen besonders wichtig, denn manchmal läuft der Film Gefahr, seine Charaktere über Lappalien heulsusen zu lassen, was durch den kriminellen Kontrast dann aber zum Glück relativiert wird; wobei es gelingt, die Probleme der anderen Kids wiederum nicht als total Banane dastehen zu lassen.
Bin versucht zu sagen, John Hughes' bester, aber das ist in aller Regel bei mir der jeweils zuletzt gesehene.

Bin übrigens Team Allison.