A dysfunctional gang of criminals takes a middle class Maori family hostage and discovers too late that they are cannibals.
Der neuseeländische Regisseur Danny Mulheron legt nach einigen TV-Serien und dem Drama Rage nun seinen zweiten Spielfilm vor. Das Drehbuch stammt von Briar Grace Smith nach einer Geschichte von Brad Abraham und Joseph O’Brien. Vor der Kamera agieren Temuera Morrison (Once Were Warriors), Nicola Kawana (’Shortland Street’), Hanna Tevita, Kate Elliott (30 Days of Night), Leand Macadaan sowie Jack Sergent-Shadbolt.

Auch wenn es einige Fehler in der Continuity bzw. dem Verhalten der Personen die gerade nicht im Mittelpunkt stehen gibt, so haben wir hier einen astreinen Spaßfilm mit blutigen Einlagen, der aufgrund seines Einfallsreichtums, des (dem Thema geschuldet meist schwarzen) Humors und der ungewöhnlichen Location zu gefallen weiß und große Freude machen kann. Zu den gelungenen Elementen zählen zudem ein Temuera Morrison mit herrlichem Overacting, die großartige Neuentdeckung Hanna Tevita, ein schönes Opening welches mit den Möglichkeiten des Mediums spielt, ein überaus gelungener Soundtrack (dessen genauer Trackliste ich noch habhaft werden muss), sowie einige ungewöhnliche Entwicklungen, insbesondere die Schlussszene setzt hier einen ganz besonderen Maßstab wie ich finde.

Gorehounds werden möglicherweise mit dem Menü unzufrieden sein, denn viel Splatter wird nicht serviert, vielmehr hat der Film andere Stärken und lässt den Zuschauer dennoch gesättigt zurück.

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