Der neue Film von Ari Folman



eröffnete gestern das Fantasy Filmfest 2013, und hat mich über weite Strecken sehr beeindruckt. Nur im Ansatz beruht der Film auf Stanisław Lems Der futurologische Kongreß, so ist Folman nur an Versatzstücken aus dessen Geschichte interessiert. Mit The Congress, einem Hybrid aus Real- und Animationsfilm hat er vielmehr einen sich aus allen Konventionen befreiten Ideenfilm geschaffen. Ein Film über Entscheidungen, die wir Menschen zu unserem eigenen Wohl oder Übel treffen, also auch eine Geschichte über den freien Willen. Ein Film der auf höchst interessante, aber auch in ungewohnter Erzählweise und Optik unser Konsum ergo Lebensverhalten bloßstellt und zum Nachdenken anregt.