Director:

Quan'an Wang


Writers:

Zhongshi Chen (novel) and
Wei Lu (screenplay)



Cast

(in credits order)
Fengyi Zhang ... Bai Jiaxuan
Kitty Zhang Yuqi ... Tian Xiao'e (as Yuqi Zhang)
Gang Wu ... Lu Zilin
Yihong Duan ... Hei W
Taisheng Chen ... Bai Xiaowen (as Taisheng Cheng)
Wei Liu ... Lu San
Tao Guo ... Lu Zhaopen
Huanshan Xu ... Master Guo
Dehang Zhang ... Tian Fuxia
Cao Xi'an Yang ... Officer
Junjie Yang ... Heiwa
Jiayu Yangchen ... Bai Xiaowe
Zexin Yang ... Lu Zhaopeng


Zitat Zitat von Wiki
White Deer Plain (Chinese: 白鹿原; pinyin: Bái Lù Yuán) is a 2011 Chinese drama film directed by Wang Quan'an and based on the novel of the same name by Chen Zhongshi. The film competed in competition for the Golden Bear at the 62nd Berlin International Film Festival,[1] where Lutz Reitemeier won the Silver Bear for Outstanding Artistic Achievement for his photography.[2]



Der große Brocken des diesjährigen Berlinale Wettbewerbes mit einer Laufzeit von etwas mehr als drei Stunden. Auf epische Art und Weise wird die Geschichte des titelgebenden Dorfes, White Deer Plain, erzählt, die sich in einem Zeitrahmen von mehreren Jahrzehnten zu Beginn des letzten Jahrhunderts erstreckt. Thematisiert wird in dieser intrigenreichen Geschichte unter anderem Familie und Ehre, zumeist eingebettet in die politischen Situation der jeweiligen Zeitebene. Dabei geht der Regisseur und ehemalige Berlinalegewinner Quan'an Wang keinerlei Kompromisse ein, zeigt auf schonungslose Art und Weise die brutalen Geschehnisse auf der Leinwand und lässt den Zuschauer ein ums andere Mal geschockt im Kinosessel zurück. Ähnlich wie in der bekannten Human Condition-Reihe wird dabei das grundsätzlich Schlechte im Menschen thematisiert und wie das Gute an der Übermacht an schlechten Dingen keinerlei Chance zur Entfaltung hat. Die drei Stunden vergingen wie im Flug und auch wenn man dem Film die ein oder andere soaplastige Tendenz durchaus vorwerfen mag, konnte er doch gerade deshalb emotional mitreißen. In meinen Augen hat der Regisseur letzten Endes immer den richtigen Ton getroffen und einen der besten Film des diesjährigen Berlinalewettbewerbs gestellt.