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Thema: The Man with the Iron Fists

  1. #1
    Regisseur Moderator Avatar von KeyzerSoze
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    The Man with the Iron Fists



    Director:

    RZA


    Writers:

    Eli Roth (screenplay)
    RZA (screenplay)

    Cast

    (in credits order)




    Zitat Zitat von Wiki
    The Man with the Iron Fists is a 2012 American martial arts film directed by RZA and written by RZA and Eli Roth. The film stars Russell Crowe, Cung Le, Lucy Liu, Byron Mann, RZA, Rick Yune, David Bautista, and Jamie Chung. Set in 19th century China, the story follows a series of lone warriors who are forced to unite to defeat a common foe and save their home of Jungle Village. The film was released in North America on November 2, 2012.
    Development began as early as 2005 when RZA shared his idea for the film with Roth. After nearly two years of development by the pair, they were able to secure financial backing in May 2010. Filming began in December 2010 on a $20 million budget and concluded by March 2011. The film was shot entirely in China, including the city of Shanghai. The film's score is composed by RZA and Howard Drossin, and its soundtrack is developed by RZA, featuring several new songs by various artists. A series of concerts were held to promote the film, featuring music from the soundtrack.
    Viel gewollt, aber nur wenig gekonnt. Dabei waren die Voraussetzungen für The Man with the Iron Fists optimal. Man hat Tarantino als Produzenten an Bord, Eli Roth war am Drehbuch beteiligt und vor der Kamera gab sich eine durchaus nahmhafte Darstellerriege die Ehre. Doch heraus kam leider eine belanglose Kopie der zitierten Filme, die keinen roten Faden vorweisen kann und vor allen Dingen an RZA scheitert. Wer auch immer auf die Idee kam einen klassischen Martial Arts Film mit Hip Hop zu untermalen, gehört gesteinigt, nimmt dies doch jegliche Atmosphäre und Ästhetik. Die Dialoge sind selbst für eine trashige Aufarbeitung des Genres zu schlecht um zu unterhalten und als Hauptdarsteller ist RZA ebenfalls ein absoluter Totalausfall. Dass der Film selbiges letzten Endes zumindest nicht komplett ist, liegt vor allen Dingen an einigen wenigen Szenen in denen durchaus ein wenig Kreativität aufzublitzen vermag und der gänzlich unterforderte Russell Crowe ein wenig chargieren darf. Ansonsten leider selbst für Freunde des Genres eine absolute Enttäuschung.

  2. #2
    Bob
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    Regisseur Avatar von Bob
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    AW: The Man with the Iron Fists

    Zitat Zitat von KeyzerSoze Beitrag anzeigen
    Wer auch immer auf die Idee kam einen klassischen Martial Arts Film mit Hip Hop zu untermalen, gehört gesteinigt
    But from that moment on, Hermione Granger became their friend.

  3. #3
    Bob
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    AW: The Man with the Iron Fists

    Zitat Zitat von KeyzerSoze Beitrag anzeigen
    Wer auch immer auf die Idee kam einen klassischen Martial Arts Film mit Hip Hop zu untermalen, gehört gesteinigt

    RZA sought Tarantino's help with the score after he helped Tarantino with the score for Kill Bill. Tarantino also suggested RZA entirely produce the score.


    But from that moment on, Hermione Granger became their friend.

  4. #4
    Moderator Moderator Avatar von TheCrow
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    AW: The Man with the Iron Fists

    Zitat Zitat von KeyzerSoze Beitrag anzeigen
    Viel gewollt, aber nur wenig gekonnt. Dabei waren die Voraussetzungen für The Man with the Iron Fists optimal. Man hat Tarantino als Produzenten an Bord, Eli Roth war am Drehbuch beteiligt und vor der Kamera gab sich eine durchaus nahmhafte Darstellerriege die Ehre. Doch heraus kam leider eine belanglose Kopie der zitierten Filme, die keinen roten Faden vorweisen kann und vor allen Dingen an RZA scheitert.
    Gerade die Tatsache, dass Roth am Drehbuch beteiligt war, liess schon im Vorfeld nichts Gutes erahnen...und genau so kam es dann auch: Eine typische, belanglose Kopie anderer Filme, welche mit den typischen Roth-Stolpersteinen übersäht ist. Dass er der Schuldige ist, bewiess auch GREEN INFERNO einmal mehr. RZA und Hip-Hop mögen nicht ganz dazu gepasst haben, andererseits waren das aber die einzigen Dinge, die irgendwie innovativ waren. Gut, RZA hat mich hier auch nicht wirklich überzeugen können (in BRICK MANSIONS shcon viel eher), aber als Hauptschuldigen sehe ich das Drehbuch und nicht ihn.

    Wie auch immer:
    Unterm Strich ein farbenfroher aber extrem dröger Film, bei welchem man mangels klarem roten Faden und funktionierenden Sympathieträgern immer wieder auf die Uhr schaut...
    "Stop breathing!" - The Man in Black
    MovieCops - Filme im Kreuzverhör #80 ist online! (12.11.2017)

  5. #5
    Bob
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    AW: The Man with the Iron Fists

    Ist wirklich krass wie groß hier der qualitative Abstand zwischen production value und letztendlichem Ergebnis ausfiel. Sets, Kostüme und so ziemlich alles handgreifliche wirken eigentlich nach einem AAA-Film, aber das konfuse Script, die müden Darstellerleistungen und nicht zuletzt das editing schießen alle guten Bausteine der Produktion ins Abseits. Selbst im Soundtrack-Bereich, in dem RZA hätte glänzen müssen, lief zuviel schief (Originaltracks inklusive lyrics, darüber nochmals Score, wtf RZA?).
    Ich meine ich hatte hier eh nur mit direct-to-dvd-Kost gerechnet, aber im Nachhinein hat mich der Film nicht nur gelangweilt, sondern auch noch verärgert, da hier jemand mit zuviel Ego die Arbeit anderer Departments völlig gegen die Wand gefahren hat. Das hier ist wahrscheinlich so das Musterbeispiel dafür, dass die Fähigkeit eines Studios, einen Regisseur zu feuern und ein paar Nachdrehs zu veranlassen, nicht immer gleich Profitgier und Kunstverbrechen bedeuten muss.
    But from that moment on, Hermione Granger became their friend.

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