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Thema: Anna Karenina (2012)

  1. #1
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    Anna Karenina (2012)

    Anna Karenina

    Regie: Joe Wright (u.a. Abbitte, Stolz und Vorurteil)
    mit: Keira Knightley, Jude Law, Matthew Macfadyen

    Story
    :
    Moskau im Jahr 1874. Der russische Staatsbeamte Oblonskij (Macfadyen) wird von seiner Frau Dolly beim Fremdgehen mit dem Kindermädchen erwischt und wendet sich hilfesuchend an seine Schwester Anna Karenina (Knightley), die in St. Petersburg mit einem einflussreichen Regierungsminister (Law) verheiratet ist. Sie soll Dolly von ihren Scheidungsgedanken abbringen. Auf ihrer Reise lernt Karenina den Offizier Wronskij (Aaron Taylor-Johnson) kennen, der sich augenblicklich in sie verliebt und energisch um ihre Zuneigung buhlt – letztlich mit Erfolg. Das bringt nicht nur Kareninas eigenes Leben aus dem Gleichgewicht, sondern auch das von Dollys Schwester Kitty (Alicia Vikander), die fest mit einem Heiratsantrag Wronskijs gerechnet hat, und Oblonskijs altem Freund Levin (Domhnall Gleeson), der seinerseits unsterblich in Kitty verliebt ist.



    Großartige Inszenierung von Wright. Goldene Idee, das Ganze auf eine Theaterbühne zu versetzen und immer wieder darauf zurückzukehren. Mir hat's großen Spaß gemacht.

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  2. #2
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    AW: Anna Karenina (2012)

    Die neueste Adaption von Tolstoys Anna Karenina weiß über weite Strecken durchaus zu gefallen. Alleine die Regie Joe Wrights ist schlichtweg als meisterlich zu bezeichnen. Wie er eine Theaterbühne in ein Kinoset verwandelt ist nicht nur absolut beeindruckend, sondern schlichtweb brillant. Auch die opulente Ausstattung, der intensive Score und das gut aufspielende Darstellerensemble überzeugen. Die eigentlichen Schwächen jedoch sind beim Inhalt selbst zu suchen, denn die titelgebenden Hauptfigur ist dem Zuschauer derart unsympathisch und nervig, dass es dem Publikum schwer gemacht wird, ihre Liebesprobleme mit Interesse zu verfolgen. Schwerwiegender ist dabei fast noch die Tatsache, dass die Liebesgeschichte um Kitty viel interessanter ist, als die Haupterzählung und man somit immer wieder genau diese herbeisehnt. Nichts desto trotz ist Anna Karenina alleine schon wegen der optischen Schauwerte ein Film, den man auf der großen Leinwand nicht verpassen sollte ... trotz einigen inhaltlichen Problemchen.

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