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Clownhouse ist einer dieser Filme, der mich als Kind wohl ungemein begeistert hätte. So wie es einst It tat, der nur wenig später erschien. Und auch hinter Clownhouse, verbirgt sich ein kleines Abenteuer. Eines dieser spätsommerlichen Abenteuer, das sich in nächtlicher Gestalt der Sommerferien manifestiert. Eine Manifestierung an die man sich gerne zurückerinnert, eine, in der man wie im Film, sich mit Geistergeschichten gebrüstet hat. Oder in irgendwelchen Geräuschen, die ein urplötzliches Orchester auf die Sinnesnerven bis hin zur Hyperästhesie trommelten, wurden dann die bösartigsten Monster gehört. Alle sind sie gekommen, nur, um einzuholen. Vielleicht blickt Sam Rockwell ja auf eine ähnliche Weise gerne dorthin zurück, wohin er sich in seinen jungen Jahren mit Clownhouse begeben hat, worin er sich gerne gegruselt hat oder besser gesagt, sich noch gruseln lassen konnte. Wobei im Film Sam Rockwell eher als der Aufgeklärte agiert. Neben dem interessanten Aspekt dass es für Sam Rockwell einer der Ersten oder wenn nicht sogar der erste Film darstellt in dem er mitspielt, so muss ebenfalls der/die Soundtrack/-effekte (steh' da einfach übertrieben drauf) erwähnt werden und vor allem: die Jagdszenen im Haus. Die sind einfach klasse. Wobei sie genau genommen eigentlich kaum erwähnenswert sind, so haben sie widerum aber irgendwie dennoch ihren Wiedererkennungswert. Was selbiges dem Regiesseur Victor Salva auch mit Powder gelingen konnte. Ich möchte da wie gesagt keinesfalls von etwas großes sprechen, denn vielmehr ist die Einfachheit einer Geschichte und dessen Inszenierung wie in Clownhouse, manchmal genau das furchtbar sympathische.