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Thema: Woody Allen: A Documentary

  1. #1
    laertes
    Gast

    Woody Allen: A Documentary

    spannend!:



    "Iconic writer, director, actor, comedian, and musician Woody Allen allowed his life and creative process to be documented on-camera for the first time. With this unprecedented access, Emmy-winning, Oscar-nominated filmmaker Robert Weide followed the notoriously private film legend over a year and a half to create the ultimate film biography. Woody Allen: A Documentary chronicles Allen's career - from teen writer to Sid Caeser's TV scribe, from standup comedian to award-winning writer-director averaging one film-per-year for more than 40 years. Exploring Allen's writing habits, casting, directing, and relationship with his actors first-hand, new interviews with A-listers, writing partners, family and friends provide insight and backstory to the usually inscrutable filmmaker." (IMDB)

    Geändert von laertes (28.06.2012 um 19:22 Uhr)

  2. #2
    Regisseur
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    AW: Woody Allen: A Documentary (2012)

    must see
    You can't be wise and in love at the same time - Bob Dylan

    http://www.humanspotlight.de.vu/

  3. #3
    laertes
    Gast

    AW: Woody Allen: A Documentary

    Alle sagen: We love you
    In Robert Weides "Woody Allen: A Documentary" kommen viele prominente Weggefährten des Regisseurs zu Wort. Der Film ist vielleicht ein bisschen unkritisch, aber schön.

    Von Christiane Peitz

    Die Schreibmaschine benutzt er seit 1952. Alles, wirklich alles hat Woody Allen darauf geschrieben: die Witze in seiner Zeit als Gagschreiber und Stand-up-Comedian, die Drehbücher für seine 42 Filme, die Theaterstücke, die Essays für den New Yorker. Als Woody-Allen-Fan hat man schon viel von der legendären Olympia gehört. Aber es ist wunderbar, sie endlich einmal zu sehen, mit ihrer offenen Mechanik (der Deckel ging früh verloren) und den fliegenden Fingern des Meisters. Aber Copy und Paste am Computer ist doch praktisch!, gibt der Dokumentarist Robert Weide zu bedenken. Worauf Woody Allen vorführt, wie fix er Passagen beim Transkribieren umstellen kann: mit Schere und zwei kleinen Heftklammergeräten. Ganz schön geschickt für einen, der seinen Witz seit jeher aus dem Ungeschick der Menschen zaubert.

    Fast zwei Jahre hat der amerikanische Dokumentarfilmer den Regisseur begleitet und Weggefährten interviewt: Allens Schwester und Produzentin Letty Aronson, seine Freunde Martin Scorsese und Dick Cavett, den frühen Manager Jack Rollins, die Schauspieler Diane Keaton und Martin Landau, Mariel Hemingway, Scarlett Johansson, Penelope Cruz, Naomi Watts und Sean Penn, Biografen, Filmkritiker und viele mehr. Zwar ist Weide für den Porträtfilm Woody Allen: A Documentary nichts Besseres eingefallen, als die Mosaiksteine chronologisch zu ordnen und die Film-, Interview- und Archivschnipsel so hektisch wie konventionell zu montieren; Woody Allen hätte Intelligenteres verdient. Aber erstens rückt Allen ständig ins Bild, was für einen hohen Unterhaltungswert sorgt. Ob er nun vor seiner Grundschule in Brooklyn vom lausigen Schüler erzählt, der er einst war, oder in Cannes auf die Journalistenfrage nach dem Tod beteuert: "Mein Verhältnis zum Tod ist immer das Gleiche. Ich bin entschieden dagegen.“

    Zweitens verschafft es einem die Gelegenheit, Allens gigantisches Œuvre Revue passieren zu lassen, die schönsten Stellen aus seinen Filmen, die Slapsticks in Woody, der Unglücksrabe, die Liebesszenen in den romantischen New-York-Komödien Der Stadtneurotiker und Manhattan, die Aliens in Stardust Memories, die auch nur Witziges von ihm wollen, die Europa-Filme, von Match Point bis Midnight in Paris. Gut zu wissen, warum Allen Stewart Konigsberg sich einen Künstlernamen zulegte (er schrieb schon in der Schulzeit Gags für die Zeitung und wollte nicht gehänselt werden) und wie er an seine Brille geriet (abgeguckt).

    Von keinem Produzenten lässt er sich auch nur im Geringsten reinreden, dafür liefert er jährlich einen Film ab und bleibt im Budget. Seine Schauspieler gängelt er allenfalls sanft – weshalb sie sich um Drehs mit ihm reißen. Schade nur, dass der Film keine Tiefenbohrung vornimmt, über das Jüdische in Allens Werk, seine Obsession für Krankheit und Versagen, sein Amerika- und Europabild oder die knifflige Frage nach dem Skandal 1992 (um Mia Farrow und die Adoptivtochter, seine heutige Ehefrau) und den Ehemännern und -frauen in seinen Filmen.

    Was einen dennoch ehrfürchtig erblassen lässt, ist die schiere Menge seiner Plots und Pointen, die unerschöpfliche Produktivität des 71-Jährigen. Allens Mutter, die in einem Interviewausschnitt grell geschminkt und mit Riesenbrille erzählt, wie der wilde Sohn sie einst überforderte, wurde 95 Jahre alt, sein Vater 100. Altwerden hat er in den Genen. Und seine Schreibtischschublade ist mit Ideen-Notizen vollgestopft. Was für ein Trost: Noch viele Filme von Woody Allen warten auf uns. Der nächste, To Rome with Love, kommt Ende August ins Kino.

    (Quelle: Zeit.de)

  4. #4
    Regisseur
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    AW: Woody Allen: A Documentary

    Hat mir gut gefallen. Wirklich ganz neue Erkenntnisse gibt es nicht, aber viele Vermutungen und Dinge, die man nur vom Hoerensagen kennt werden bestaetigt. Und der Film bekraeftigt mich alle Woody Allen-Filme, einen nach dem anderen aufzukaufen.
    You can't be wise and in love at the same time - Bob Dylan

    http://www.humanspotlight.de.vu/

  5. #5
    Bob
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    AW: Woody Allen: A Documentary

    Oh, that's what society is tryin' to sell ya but you know maybe its time for adult males to aim a little bit higher than raping kids. I mean fuck R. Kelly. Fuck Vladimir Nabokov. Fuck Mary Kay Letourneau while we're at it. Fuck Woody Allen and his whole "the heart wants what it wants" bullshit. You know... apparently, that erudite genius' heart wants the same thing that every run-of-the-mill pedophile wants. A young, hairless Asian. Nobody cares that they damage other people.

    - Frank
    But from that moment on, Hermione Granger became their friend.

  6. #6
    Admin Avatar von Matt
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    21.730

    AW: Woody Allen: A Documentary

    Wie hat dir eigentlich der Film gefallen? Deiner Zitierfreude nach hoffentlich gut.
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  7. #7
    Regisseur
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    AW: Woody Allen: A Documentary

    Wenn Bob jeden Filmschaffenden seiner moralischen Verfehlungen wegen so angreifen wuerde, dann duerfte er keine Filme mehr sehen.
    You can't be wise and in love at the same time - Bob Dylan

    http://www.humanspotlight.de.vu/

  8. #8
    laertes
    Gast

    AW: Woody Allen: A Documentary

    und keine konsolenspiele mehr spielen.

  9. #9
    laertes
    Gast

    AW: Woody Allen: A Documentary

    p.s.:
    welche 'moralischen verfehlungen' sind denn hier gemeint? habt ihr alle ein ei am wandern? woody allens adoptiv(!)tochter war voll(!)jährig, als die beiden sich aufeinander einließen. wie oft muss ich das wiederholen? bin nur froh, dass bob nicht in insel lebt, denn das sind sogar echte (!) sexualstraftäter. lynchjustiz, ick hör' dir trapsen!

  10. #10
    Tet
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    AW: Woody Allen: A Documentary

    Zitat Zitat von Danwalker Beitrag anzeigen
    Wenn Bob jeden Filmschaffenden seiner moralischen Verfehlungen wegen so angreifen wuerde, dann duerfte er keine Filme mehr sehen.
    Er guckt doch Filme von der Person.

    KNOCK KNOCK KNOCK - Mugon no kuukan o daite
    Kabe o tataite wa mogaku yo - Daiji na serifu nani mo ienai mama

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