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Thema: Now You See Me

  1. #1
    Regisseur Avatar von Kalervo
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    Now You See Me



    FBI agents track a team of illusionists who pull off bank heists during their performances and reward their audiences with the money.
    Upcoming Thriller von Louis Leterrier (The Transporter, Clash of the Titans). Vor der Kamera sehen wir u. a. Morgan Freeman (The Shawshank Redemption), Michael Caine (Batman Begins), Mark Ruffalo (Collateral), Isla Fisher (Burke and Hare), Jesse Eisenberg (Adventureland), Dave Franco (Greenberg), Woody Harrelson (Zombieland), Mélanie Laurent (Inglourious Basterds), Elias Koteas (Crash), Common (Street Kings) sowie Michael Kelly (Chronicle).

    The Prestige meets Robin Hood mit technischen Spielereien und vielleicht ein bisschen Action!? Jedenfalls ob des Casts schon mal dick vorgemerkt, auch wenn noch keine bewegten Bilder vorliegen.

    Zumindest ist Geduld gefragt, US-Start ist am 15. März 2013.
    The bad news is, we did an X-ray, and your body is full of a spooky skeleton man.

    Last watched movies [letzte Änderung: 04. November 2017]

  2. #2
    Regisseur Avatar von Julia
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    AW: Now You See Me

    Na das klingt doch schon mal interessant!

  3. #3
    Regisseur Avatar von TheUsualSuspect
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    AW: Now You See Me

    Für einen guten Heist-Film habe ich immer Augen und Ohren offen. Ist aber noch so lange hin.
    "Sometimes, when you bring the thunder, you get lost in the storm."

  4. #4
    Regisseur Avatar von Kalervo
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    AW: Now You See Me

    Der Film trägt nun den deutschen Titel Die Unfassbaren und startet hierzulande am 11. Juli in den Kinos.
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  5. #5
    Regisseur Moderator Avatar von KeyzerSoze
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    AW: Now You See Me

    Im Gegensatz zu den tollen Zaubererfilmen The Prestige und The Illusionist ist Louis Leterriers Werk eher für die breite Masse ausgerichtet. Ohne jegliches Gespür für Logik entpuppt sich Now You See Me als hektisches Katz und Maus Spiel, bei dem die Kamera zu keiner Sekunde still steht und bei dem der Zuschauer wohl auf Teufel komm raus hinters Licht geführt werden soll. Dummerweise stelt er sich dabei derart auffällig an, so dass der finale Clou leider schon nach einer guten halben Stunde jedem klar sein sollte, der sich nicht nur alle paar Monate einen Film zur Gemüte führt. Trotz seiner offensichtlichen Mängel entpuppt sich der Film dennoch als Guilty Pleasure, so macht die kurzweilige Hatz durchaus Spaß. Dies liegt zum einen an den gut aufgelegten Darstellern, die mit viel Spielfreude ihren recht einfach gestrickten Figuren Leben einhauchen und zum anderen an dem vom Grunde auf durchaus interessanten Plot. Wenn man sich auf die hanebüchene Geschichte einlassen kann, wird man durchaus seinen Spaß haben.

  6. #6
    Regisseur Avatar von TheUsualSuspect
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    AW: Now You See Me

    Michael Caine, Woody Harrelson, bei solchen Leuten gibt es doch direkt einen Bonuspunkt. Thematisch mag ich solche Filme, in denen eine Bande auf gewitzte Art ihre Coups durchzieht immer gerne. Gewitzt muss hierbei aber relativ gesehen werden, denn mit zwingenden Schlußfolgerungen und logischer Nachvollziehbarkeit hat dieses Geschehen wenig zu tun. Immerhin herrscht eine Lockerheit mit der ich Spaß haben konnte. Ich kann es verstehen, wenn Leute weniger Spaß am Film haben, weil sie mit der Unglaubwürdigkeit Probleme haben. Für mich waren die vier apokalyptischen Reiter einfach ein bischen wie Superhelden. Problem gelöst. Einmal sehen und sich einbilden dass er gut ist, so bin ich mit dem Film klar gekommen. Obwohl, am Ende wird doch eine Grenze überschritten, die vieles für mich kaputt macht:
     

    Dass Mark Ruffalo urplötzlich das Mastermind ist, ist eine unmöglich konstruierte Auflösung. Deus ex machina. Eine inszenatorische Frechheit weil alles daran gesetzt wird, ihn als nichts anderes als den verbissenen Cop zu etablieren. Die Enthüllung, dass sich dahinter noch andere Charakterfacetten verbergen, ist danach einfach unglaubwürdig.
    "Sometimes, when you bring the thunder, you get lost in the storm."

  7. #7
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    AW: Now You See Me

    Heist-Movies sind mein "guilty pleasure".
    Gestern nun also mit Verspätung auf Verleih-DVD diesen Heist-Thriller mit Frauchen gemeinsam gesehen.

    Was soll ich sagen...?...wir waren gefesselt, wir waren begeistert, wir waren amüsiert, wir waren bestens und rasant und perfekt entertaint - für genau neun Zehntel des Films.

    Wir rätselten den ganzen Film über der Auflösung und des Motivs entgegen welche Person denn nun hinter diesem Wahnsinns-Heist stehen würde. Zeitweise verdächtigten wir mal die eine oder andere Person (natürlich nur, wenn uns der atemlose Drive des Films mal ne Sekunde Luft zum Atmen und Verschnaufen ließ) aber die schlußendliche Auflösung, die schlußendliche Person hinter allem war denn auch eine Riesenüberraschung, auf die wir Beide niemals gekommen wären - und vor allem wars ein Riesenärgernis, denn dadurch führte sich der gesamte Film ad absurdum, denn damit verkaufte er nicht nur die mitfiebernden Zuschauer für dumm, sondern sich selbst gleich mit.

    Filme, die mal hie und da einen Clou um des Clous willen, einen Effekt um des Effekts willen, eine Überraschung um der Überraschung willen bieten gibt es ja immer mal wieder und müssen per se deswegen noch nicht schlecht sein.

    Hier jedoch bei DIE UNFASSBAREN ging man unfaßbar dämlich, unfaßbar unverzeichlich und unfaßbar unlogisch vor.

    Es ist eine Sache ob z.B. eine Person im Film in einer Szene eine Handlung macht macht um vor Anwesenden die eigene Fassade der Täuschung aufrecht zu erhalten, was normal sonst überhaupt keinen Sinn machrn würde für diese Person. Geschenkt.

    Es ist aber eine ganz andere Sache wenn diese täuschende Person stellenweise (eigentlich reihenweise) gänzlich alleine (also außer dem Zuschauer natürlich) in einer Szene "unterwegs" ist und so und so agiert und reagiert in einer Szenenfolge ohne also Jemandem im Umfeld etwas vormachen zu müssen um die eigene Fassade aufrechtzuerhalten - insbesondere auch dann wenn noch reihenweise Unwägbarkeiten und Gefahren im Wege sind, die unmöglich lange im Voraus mit eingeplant sein konnten (ich sach nur z.B. Autobahnbrücke).

    Und das Tragische daran: diese dumme, hohle, unverzeihliche und schlichtweg ärgerliche Überraschung/Entlarvung Plot-Twist/Person macht IMHO den ganzen Film ungenießbar und die hervorragend vergnüglichen, unterhaltsamen neun Zehntel des Films davor kaputt und zerstört dadurch 2 Stunden Filmgenuß.
    Geändert von Wolfe (25.11.2013 um 16:47 Uhr)

  8. #8
    Regisseur Avatar von TheUsualSuspect
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    AW: Now You See Me

    Zitat Zitat von Wolfe Beitrag anzeigen
    ... - und vor allem wars ein Riesenärgernis, denn dadurch führte sich der gesamte Film ad absurdum, denn damit verkaufte er nicht nur die mitfiebernden Zuschauer für dumm, sondern sich selbst gleich mit. ...
    Ich hätte es nicht besser sagen können.
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  9. #9
    Regisseur Avatar von Kalervo
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    AW: Now You See Me

    Also ich persönlich kann die negativen Äußerungen nicht teilen. Ich hatte hier und an anderer Stelle so mit einem halben Auge draufgeschaut und versucht mich nicht spoilern zu lassen, was auch gelang, und aber aufgeschnappt dass das Ende Quark sein soll, daher eine Sichtung etwas hinausgezögert und nun mit dem Schlimmsten gerechnet. Muss nun aber sagen dass ich alles andere als enttäuscht bin, ganz im Gegenteil. Ich fand' die Auflösung stimmig, überraschend und durchdacht. Mit welcher Person es grundsätzlich zu tun hat wird schnell klar, aber wie genau und wer genau, das wird nur ganz langsam enthüllt und erst kurz vor der Offenbarung wurde es mir klar. Und auch wenn die Schlusspointe missfällt, dazwischen gibt es auch die ein oder andere Wendung die überrascht und zu gefallen vermag.

     
    Den Deus ex Machina-Einwand kann ich im Ansatz nachvollziehen. So gilt es ja als ehernes Gesetz, dass bei einem Krimi nie der Kommissar selbst der Mörder sein darf. Aber warum muss jede Geschichte so einer "Regel" folgen; ich seh' keinen plausiblen Grund dies nicht auch brechen zu dürfen.
    Zumal man die Situation aus Sicht der Person an sich sehen muss, da macht ihr Vorgehen genau auf diese Weise ziemlich Sinn und, abgesehen davon dass es sich dem Vorwand der Exponiertheit und Exzentrik nicht gänzlich entziehen kann, vielleicht sogar die einzige zumindest wohl aber mit die Beste Möglichkeit den Plan zu verwirklichen. Vielleicht sieht so mancher den Film auch zu sehr als Film, aus Sicht des Zuschauers und nicht aus Sicht der Geschichte an sich; wenn man mir folgen kann. Auch sind die Ansprüche heutzutage, gerade unter erfahrenen Filmschauern nicht gerade gering, es soll eine überraschende, nicht im Vorhinein zu vermutende, gleichwohl aber eine stimmige und perfekte Auflösung geben... wie viel Filme der letzten Jahre können diesen hohen Anspruch uneingeschränkt erfüllen!? Ne echt jetzt, Empfehlungen erwünscht (klassische Win-Win-Situation, entweder ich behalte recht oder darf mich auf einige großartige Filme freuen... immens hohe Erwartungen natürlich inklusive).

    Dass es insgesamt so groß angelegt ist und so viele Unwegbarkeiten enthalten sind, dass es unmöglich scheint das alles im Vorhinein zu planen und alle Eventualitäten abzudecken, sehe ich ein, aber für unmöglich halte ich es nicht, in der Theorie könnte es klappen. Es bleiben Fragen offen, zB der Schlüssel in der Coladose etc., aber ein wenig will ich mich da einfach der Illusion hingeben und muss nicht alles zwingend seziert haben und die Auflösung von einem selbstgerechten "Auflöser" enträtselt und entzaubert haben.
     
    Im Grunde könnte man sagen, der Film spricht sich gegen das Aufdecken von Zaubertricks aus, wie es ja von dem ein oder anderen, ich nenne es jetzt mal etwas krass Nestbeschmutzer, betrieben wird; das wird in dem Film ja auch recht klar angerissen. Und genau so möchte ich lieber die ein oder andere Unklarheit im Raum wabern lassen und nicht jedes Detail explizit und korrekt erklärt bekommen.
    Hier bin ich einfach mal so frei und gestehe dem Film, der Geschichte, einige notwendige Freiheiten zu.

    Der Vergleich mit The Prestige bietet sich an, und da kann er nicht standhalten, das bezweifle ich nicht. Aber das ist nicht grundsätzlich ein Gegenargument. Ich schau' mir ja auch weiter Krimis und Thriller an auch wenn für mich keiner mehr an Seven heranreichen wird.
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  10. #10
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    AW: Now You See Me

    Ich hatte die Auflösung seinerzeit auch schon (telefonisch) mit Wolfe diskutiert und bin Kalervos Meinung. Man muss derartigen Filmen imo auch einfach zugestehen, dass sie mit derart unwahrscheinlichen Lösungen aufwarten, meiner Meinung nach war sie aber nicht unmöglich. Viel mieser hätte ich es gefunden, wenn plötzlich eine bisher noch gar nicht aufgetauchte Person als der grosse Strippenzieher präsentiert worden wäre.
    Ausserdem, wenn man schon mal solche Filme gesehen, entwickelt man doch ein Gespür, denn:
     
    dass es um Rache für den UNfalltod des Magiers Lionel Shrike ging, war klar, so oft wurde die Geschichte erwähnt. Er selbst konnte nicht der Hinterman sein (auch wenn seine Leiche nie gefunden wurde), denn von Alter her passten nur Morgan Freeman, der aber ja selbst den Tod "verschuldet" hatte oder Michael Caine (der sich aber nicht selbst finanziell ruinieren würde). Also ein Sohn oder eine Tochter: Melanie Laurent wurde als "Hauptverdächtige" präsentiert (da sie sich für Magie interessierte), konnte imo aber nur der "Red Herring" sein. Da bot sich eigentlich nur Mark Ruffalo an, und spätestens, als ganz offensichtlich auf seine schöne Armbanduhr, ein altes Erbstück verwiesen wurde, war ich mir so gut wie sicher. Natürlich ist es in der richtigen Welt sehr unwahrscheinlich, dass er sich über Jahrzehnte in die Rolle eines Top-FBI-Agenten zu positioniert, der sicher sein kann, dass er seinen grossen Coup als Hauptermittler am richtigen Ort und zur richtigen Zeit "begleiten" kann, und was alles bei der Verfolgungsjadg in New York hätte schief gehen können, da brauchen wir gar nicht drüber reden, aber solch eine Prämisse muss man dem Film einfach zugestehen, sonst bracht man ihn sich erst gar nicht anschauen.

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