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Thema: This Must Be the Place (Cheyenne - This Must Be the Place)

  1. #1
    laertes
    Gast

    This Must Be the Place (Cheyenne - This Must Be the Place)



    ich freue mich sehr auf diesen film. und nicht allein wegen sean penns frisur:



    "[...] das Thema von This Must Be The Place [ist] die Annäherung an einen rätselhaften Menschen. Robert Smith, Sänger der New Wave Band The Cure, war Sorrentinos Vorbild für die Figur des Cheyenne. Ein Mann, der hinter der Fassade eines Mittzwanzigers gealtert ist und sich an die Bühne hält, weil das Leben abseits davon keine großen Erfolge verspricht. Zelebriert wird diese Annäherung in Aufnahmen und Kamerafahrten, die so ungewöhnlich, so nah, so farbintensiv und dann wieder so weit sind, dass eine Kinoleinwand zwingend erforderlich ist, um This must be the place zu sehen. Nach seiner Abfahrt in Irland verwandelt sich Cheyennes Geschichte in einen Roadtrip, der ihn von New York (wo ihn die jüdischen Verwandten mit gespreizten Fingern empfangen und der Vater schon gestorben ist) in die Weiten des amerikanischen Hinterlands führt, von Michigan nach New Mexico. [...]
    This Must Be The Place ist die Reise eines Heimkehrers durch die USA, aber noch mehr eine Reise durch die Pluralität der Lebensstile. Der Mann mit dem Tattoo-Studio, die alten Damen in der Kirche, die alleinerziehende Kellnerin, das Goth-Mädchen mit zerrissenen Strumpfhosen und dunkel geschminkten Augen, Cheyenne selbst: Sorrentino stellt vermeintliche Randfiguren in den Mittelpunkt seines Films. Hinterher weiß man nicht mehr genau, ob man selbst noch in der Mitte sein möchte, wenn es am Rand doch so viel komischer ist."

    (Maria Exner auf Zeit.de)
    Geändert von laertes (08.11.2011 um 17:36 Uhr)

  2. #2
    Tet
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    AW: Cheyenne - This Must Be The Place

    Schade, hatte mich nach dem Trailer letztens schon gefreut...

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  3. #3
    laertes
    Gast

    AW: Cheyenne - This Must Be The Place

    und wieso freust du dich jetzt nicht mehr? wegen der holocaust-geschichte?

  4. #4
    Tet
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    Regisseur Avatar von Tet
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    AW: Cheyenne - This Must Be The Place

    Nein, ich meinte eher folgendes (und habe danach auch nicht mehr weitergelesen):

    dass eine Kinoleinwand zwingend erforderlich ist, um This must be the place zu sehen
    Und das spricht ja dann mal eher nicht für den Film.

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  5. #5
    laertes
    Gast

    AW: Cheyenne - This Must Be The Place

    also, allein an dieser subjektiven auffassung der autorin würde ich's aber nicht aufhängen...

  6. #6
    Regisseur Moderator Avatar von Daniel
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    AW: Cheyenne - This Must Be The Place

    Zitat Zitat von Tet Beitrag anzeigen
    Und das spricht ja dann mal eher nicht für den Film.
    Warum? Spricht vielleicht gegen eine Sichtung auf dem TV-Gerät, aber nicht gegen den Film. Oder?

    Habe den Film gestern gesehen, weiß immer noch nicht recht, was ich davon halten soll. Auf jeden Fall gut bis sehr gut, der Punkt "Pluralität der Lebensstile" aus der ZEIT-Besprechung trifft es ziemlich gut. Allerdings ist der Film auch enorm zersplittert. Bietet, glaube ich, ziemlich viel Diskussionsstoff.

    Habe neulich The Consequences of Love von Sorrentino gesehen, wie dort ist auch hier die Kameraarbeit überragend. Ich würde ihn empfehlen.

  7. #7
    Tet
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    AW: Cheyenne - This Must Be The Place

    Weil mir zu "Kinoleinwand zwingend [sic] erforderlich" spontan nur Gründe einfallen um Fehler im Film selbst zu kaschieren. Wie wichtige aber zu kleine Texte im Bild selbst, eine allgemein niedrige Bildqualität, die Notwendigkeit fehlenden Inhalt zu überspielen... all sowas halt.

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  8. #8
    laertes
    Gast

    AW: Cheyenne - This Must Be The Place

    wie gesagt: das meint die autorin des zeit-artikels. daran würde ich nicht mein komplettes vor-urteil aufhängen.

  9. #9
    Regisseur Moderator Avatar von Daniel
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    AW: Cheyenne - This Must Be The Place

    Zitat Zitat von Tet Beitrag anzeigen
    Weil mir zu "Kinoleinwand zwingend [sic] erforderlich" spontan nur Gründe einfallen um Fehler im Film selbst zu kaschieren. Wie wichtige aber zu kleine Texte im Bild selbst, eine allgemein niedrige Bildqualität, die Notwendigkeit fehlenden Inhalt zu überspielen... all sowas halt.
    Mir fallen auch noch Gründe ein außer die genannten Fehler. Das "zwingend" ist ja erstmal nichts weiter als eine rhetorische Übertreibung, die den Punkt der Autorin unterstreichen soll. Den Satz "Den Film muss man im Kino sehen" hört man ja öfter. Damit ist einfach nur gemeint, dass die Bildkompositionen nur auf einer großen Leinwand optimal funktionieren, weil der Film auf eine bestimmte Visualität hin entworfen ist, die die Bildgröße ausnutzt. So wie sich auch über ein wandgroßes Gemälde sagen ließe: "Museumsbesuch zwingend erforderlich" - es geht um die Bildwirkung, die sich bei einer Reproduktion in einem Buch oder auf dem Computer-Screen nicht in der intendierten Form einstellt. Da würde man ja auch nicht auf den Gedanken kommen, dass das Bild vom Künstler falsch entworfen wurde, nur weil man es in der Originalgröße erleben "muss" (sollte). Sie hätte den Satz sicher auch so formulieren können: "Auf Grund der Bildkompositionen wird dringend empfohlen, den Film auf einer Kinoleinwand zu sehen statt zu Hause auf dem kleinen Fernseher."
    Geändert von Daniel (11.11.2011 um 19:36 Uhr)

  10. #10
    Tet
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    AW: Cheyenne - This Must Be The Place

    Also um nochmal auf das Beispiel zurück zu kommen mit dem Gemälde. Du hast im Kino aber keine höhere Auflösung verglichen mit anderen Abspielmöglichkeiten, also quasi das selbe Material und somit gehen keine Bildinformationen verloren. Sogesehen kann man das nicht direkt mit einem Foto von einem Wandgemälde vergleichen, außer natürlich dieses Foto hat das selbe Ausmaß und ist somit eine direkte Kopie. Diese würde dann, mit richtigem Licht und Abstand, warscheinlich auch wieder die Wirkung des Originals ausstrahlen. Je nach Abstand ist die wahrgenommene Größe eines guten TV's auch nicht kleiner als wenn du im Kino im hinteren Bereich sitzt. Außerdem gehen bei dem Beispiel mit dem Gemälde weitere Details wie die Struktur verloren wenn man ein Bild davon anfertigt, auch das trifft nicht auf das Kinofilm-Beispiel zu. Aber ehrlich gesagt ging es mir gar nicht darum, hätte vielleicht ein paar Smileys einstreuen sollen. Mir war schon bewusst was die Frau damit sagen will und Ziel war es ehrlich gesagt lediglich an diesen Punkt hier zu kommen, wo ich nochmal loswerden kann, dass es heutzutage in meinen Augen gar keinen Grund mehr für solche Aussagen gibt. Denn selbst wenn die wahrgenommene Größe etwas kleiner ist büßt ein Film doch nichts von seiner Wirkung ein. Ein gutes Heimkino, was nun natürlich nicht jeder hat (aber wenn man angeblich so ein Filmliebhaber ist "dass es Kino sein muss", inverstiert man sicherlich auch in dem Bereich) hält sogar mit einem Kino mit und wenn ein Film mit solch guter Technik nicht funktioniert, dann hat er aus meiner Sicht einfach etwas falsch gemacht. Aber solche Filme kenne ich auch nicht. Allgemein fände ich es ja ehrlich gesagt sogar kritischer einen 3D-Film nicht in 3D zu gucken, weil da ähnlich dem Gemälde wirklich etwas verloren geht. Das ist natürlich auch nur meine persönliche Meinung, aber ich verstehe halt nicht warum man sich als Autor so ausdrückt wenn man den Film doch positiv darstellen will und stattdessen bei einigen Zuschauern/Lesern eher das Gegenteil damit bewirkt.
    Geändert von Tet (11.11.2011 um 22:49 Uhr)

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