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Thema: Attack the Block

  1. #1
    Regisseur Avatar von TheUsualSuspect
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    Attack the Block

    Zum diesjährigen Fantasyfilmfestival als Abschlußfilm auserkoren, startet der neue Alienfilm in Deutschland offiziell am 22. September 2011. Da einige ihn schon auf dem Festival gesehen haben, eröffne ich der Sci-Fi-Actionkomödie aus Großbritannien mal einen eigenen Thread.

    Attack the Block | GB 2011 | Regie: Joe Cornish

    "Sometimes, when you bring the thunder, you get lost in the storm."

  2. #2
    Regisseur Moderator Avatar von KeyzerSoze
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    AW: Attack the Block

    Leider erwies sich der Abschlussfilm des diesjährigen Fantasy Filmfests als sein schlechtester Film. Dabei waren die Vorraussetzungen hinter der Kamera nicht schlecht, doch schon bei der absolut unglaubwürdigen und klischeehaften Figurenzeichnung hapert es, zumal es mit Ausnahme der weiblichen Hauptdarstellerin keinerlei Identifikationsfigur gibt. Lustig ist das Ganze zu keinem Zeitpunkt, so bekommt der Zuschauer einen Kalaueroverkill geboten, der seinen Humor hauptsächlich im klischeehaften Veralbern von Minderheiten ansieht. So macht sich nicht nur schnell Langeweile breit, auch der Nervfaktor steigert sich mit laufender Spielzeit ins Unermessliche. Das liegt auch an den unsäglich platten Dialogen und den nicht gerade übermaßig talentierten Darstellern, bei denen man von der ersten Sekunde erkennt, dass es sich größtenteils um unbedarfte Laiendarsteller handelt. Sein Regiedebüt setzte Joe Cornish auch inszenatorisch ziemlich in den Sand, ist der Film zum einen, zugegeben gewollt, viel zu dunkel und dermaßen hektisch geschnitten, dass man in nahezu jeder Actionszene kaum etas erkennen kann; von dem nervtötenden Musikeinsatz und dem unsäglichen Ende fange ich lieber gar nicht erst an. Zumindest das Creature Design wirkt originell und ein einziger One-Liner, von gefühlten 1000, sitzt. So ist Attack the Block schlussendlich ein absoluter Rohrkrepierer und schon jetzt ein heißer Kandidat für den schlechtesten Film des Kinojahres 2011.

  3. #3
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    AW: Attack the Block

    Trailer sah ganz witzig aus. Die Viecher dagegen etwas seltsam. Vor allem diese beleuchteten aufgerissenen Beißer von denen.

  4. #4
    Admin Avatar von Matt
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    AW: Attack the Block

    Auch wenn der Film kein reines Creature feature ist, so sind diese Kreaturen doch gerade das, was an dem Film so originell ist. Die Auswahl der Darsteller und des Setting natürlich ebenfalls.
    If it can be written, or thought, it can be filmed. (Stanley Kubrick)

  5. #5
    Regisseur Avatar von TheUsualSuspect
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    AW: Attack the Block

    Jetzt wird es aber mal Zeit in diesem Thread, Keyzers unrühmlichen Kommentar zu widerlegen. Da bin ich ja völlig anderer Meinung:

    Während die meisten außerirdischen Invasoren in New York oder zumindest irgendwo in Amerikas Rübenfeldern landen, gehörten Londoner Sozialbaukomplexe noch nicht zu den bisherigen Einfallspunkten von Aliens. Das auch in so einem Umfeld mit einem Krieg der Welten zu rechnen sein kann, zeigt uns jetzt Regisseur Joe Cornish. Mit Attack the Block zeigt er uns manches Vertrautes aus dem Genre und versteht es aber auch gleichermaßen einige Kniffe und Wendungen einzusetzen, die sich wohltuend von einer simplen Wiederholung bekannter Konventionen absetzen. So musste ich erst mal herzlich lachen, wenn man damit rechnet, dass das erste gelandete außerirdische Wesen gleich sein erstes Opfer erwischt und als Eindringling erstmal selber deftige Prügel von einer Jugendgang kassiert. Das wäre manch anderer Alien-Sippe wohl nicht passiert. So einfach lässt sich das Problem mit den außerirdischen Aggressoren dann aber nicht erledigen und es dauert nicht lang bis die besagte Jugendgang und einige andere Anwohner des Wohnblocks dann doch ernsthaft um ihr Leben kämpfen müssen. Gleichermaßen spannend und mit viel beiläufigem Witz erzählt, kann Attack the Block durchgehend unterhalten. Es passiert immer etwas, es geht immer weiter, es greifen immer wieder Elemente, die die Geschichte weiterbringen, so dass die Spielzeit relativ schnell und ausgefüllt zu Ende geht. Vielleicht wirken solche Filme im Rahmen eines Fantasyfilmfestes, bei dem ich ihn gesehen habe, noch besser als unter normalen Umständen, aber ich kann ihn trotzdem bedenkenlos als Tipp für einen kurzweiligen Filmabend empfehlen. Ist in Kürze auch regulär in Deutschlands Kinosälen zu besichtigen. (Obwohl ich hier doch stark für uneingeschränkten Filmgenuss in OV plädieren muss.)
    "Sometimes, when you bring the thunder, you get lost in the storm."

  6. #6
    Regisseur Avatar von Kalervo
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    AW: Attack the Block

    Möchte gern' Usuals Gang beitreten. Mein Aufnahmeritual ist dann eine entsprechende Review, sobald ich meinen PC zurück habe und etwas Zeit. Bis dahin machen wir die Gegend als Probs und Mayhem unsicher. 8)

    Btw. OV kann ich auch empfehlen, die dt. Synchro wird hier bestimmt stellenweise peinlich (Kanak Sprak!?), allerdings muss man sich damit abfinden evtl. nicht alles zu verstehen, so ging's mir jedenfalls, heftiger Dialekt. Tat dem Spaß aber keinen Abbruch.
    The bad news is, we did an X-ray, and your body is full of a spooky skeleton man.

    Last watched movies [letzte Änderung: 21. September 2017]

  7. #7
    Regisseur Avatar von TheUsualSuspect
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    AW: Attack the Block

    Attack the Block-df-020probs___mayhem_with_super_soaker.jpg
    Aye!

    Der Dialekt hat bei dem Film einen wesentlichen Teil der Atmosphäre ausgemacht. Kann mir das ohne diese Sprache gar nicht vorstellen. Oder ich möchte gar nicht.
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  8. #8
    Hauptdarsteller Avatar von Zonk
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    AW: Attack the Block

    Zitat Zitat von TheUsualSuspect Beitrag anzeigen
    Jetzt wird es aber mal Zeit in diesem Thread, Keyzers unrühmlichen Kommentar zu widerlegen. Da bin ich ja völlig anderer Meinung:
    Ganz so unrecht ausgelegt ist sein Kommentar ja nun wirklich nicht, im Gegenteil, eigentlich sehr treffend.

    Zitat Zitat von TheUsualSuspect Beitrag anzeigen
    [...]Während die meisten außerirdischen Invasoren in New York oder zumindest irgendwo in Amerikas Rübenfeldern landen, gehörten Londoner Sozialbaukomplexe noch nicht zu den bisherigen Einfallspunkten von Aliens. [...] dass das erste gelandete außerirdische Wesen gleich sein erstes Opfer erwischt und als Eindringling erstmal selber deftige Prügel von einer Jugendgang kassiert. Das wäre manch anderer Alien-Sippe wohl nicht passiert. [...] Es passiert immer etwas, es geht immer weiter, es greifen immer wieder Elemente, die die Geschichte weiterbringen, so dass die Spielzeit relativ schnell und ausgefüllt zu Ende geht. Vielleicht wirken solche Filme im Rahmen eines Fantasyfilmfestes, bei dem ich ihn gesehen habe, noch besser als unter normalen Umständen [...]
    Ich kann deine Review wirklich nicht ganz verstehen. Vom Inhalt. Bei manchen Punkten sicher schon, aber dann auch wieder so, dass ich mich frage, ob man hier ehrlich vom selben Film spricht oder denkt.
    Dass, die Aliens in GB landen liegt doch nur daran, weil der Film dort produziert wurde. Es würden sicherlich auch oft andere Regionen filmisch als Ankerpunkt angelegt werden, wenn es möglich wäre dort Filme zu produzieren. Ich teile deinen positiven Aspekt auch, Amerika als zentralen Mittelpunkt von was auch immer mal nicht zu sehen, aber dies ja produktiontechnisch bedingt ist.

    Dass das Erste außerirdische Wesen 'gebängt' wird, liegt ja ledeglich an der Tatsache, da es sich um die weibliche außerirdische Lebensform handelt. Wobei auch die späteren Männchen, die ja Aggro-mäßiger drauf sind, dennoch eine wirre sehr primintive Lebenform darbieten. Wenn man nun anfangen würde zu philosophieren, würde ich behaupten, es handelt sich um Nährfutter für eine ganz andere Lebenform, die diese im Film gezeigten Wesen auf einen fruchtbaren Planeten jagen/bomben/abwerfen (weil Raumschiff wohl nicht bedient werden kann), damit sie sich fortpflanzen und andere Aliens ihr bestimmtes Futter haben. Wäre nicht schlecht für einen zweiten Teil.

    Ich kann nicht ganz nachvollziehen was du mit "es passiert immer etwas" meinst, weil eigentlich gar nichts passiert. Und vorallem mit Wendungen? Dass die mit Fahrräder die ganze Zeit 50 Meter vor und zurück düsen, es eine Steigerung zum motorisierten Roller gibt, der Abzieher später zum Held wird? Nein, stumpfer kann es nicht inziniert werden.

    Dann kommen noch die gesellschaft politischen Anspielungen, bzw., sich als an die Politik äußerne Film aufzusetzen, bzw. sich aufzudringen, weil es unpassend ist und nervt. Vorbei was es ohnehin gegen Ende, die wehende britische Flagge am Balkon zu sehen. Eigentlich total überflüssig. Wie auch der Satz von einem, den einzigen den ich von ihm überhaupt verstanden habe, war, dass der Mann oder Partner der weiblichen Hauptdarstellerin, die in dem Film wohl nicht plumper als Identitäts-, glaubwürdige, Darstellerin hätte verkörpert werden können, total lächerlich, lautete, dass er sich statt um Afrika oder Probleme Anderer, sich eher um die eigene Gesellschaft (Jugend) kümmern sollte. Ab dem Punkt war es dann endgültig vorbei mit ihm für mich. Sollen die sich, jeder einzelne, mal um sich selbst kümmern endlich, damit man mal einen (oder seinen eigenen) Fortschritt hat.

    Zitat Zitat von Matt Beitrag anzeigen
    Auch wenn der Film kein reines Creature feature ist, so sind diese Kreaturen doch gerade das, was an dem Film so originell ist. Die Auswahl der Darsteller und des Setting natürlich ebenfalls.
    Die Monster waren wirklich gelungen. Auch überhaupt die optische Inzinierung. Es sind stimmig eingefangene Bilder, hat auf jeden Fall seine positive Eigenart. Ein Highlight sicher auch, als the Heroe in Slow Motion über die Couch an den Monster bei Raketen Explosionen vorbei jumpt, und die Gliedmaßen der verstobenen weiblichlichen Alien, auf seinem Rücken umher trollen. Überhaupt fand ich den Soundtrack auch nicht schlecht, hier noch mal für Interessierte.






    Geändert von Zonk (18.09.2011 um 15:51 Uhr)

  9. #9
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    Zitat Zitat von Zonk Beitrag anzeigen
    Ganz so unrecht ausgelegt ist sein Kommentar ja nun wirklich nicht, im Gegenteil, eigentlich sehr treffend.

    Ich kann deine Review wirklich nicht ganz verstehen. Vom Inhalt. Bei manchen Punkten sicher schon, aber dann auch wieder so, dass ich mich frage, ob man hier ehrlich vom selben Film spricht oder denkt.
    Dass, die Aliens in GB landen liegt doch nur daran, weil der Film dort produziert wurde. Es würden sicherlich auch oft andere Regionen filmisch als Ankerpunkt angelegt werden, wenn es möglich wäre dort Filme zu produzieren. Ich teile deinen positiven Aspekt auch, Amerika als zentralen Mittelpunkt von was auch immer mal nicht zu sehen, aber dies ja produktiontechnisch bedingt ist.

    Dass das Erste außerirdische Wesen 'gebängt' wird, liegt ja ledeglich an der Tatsache, da es sich um die weibliche außerirdische Lebensform handelt. Wobei auch die späteren Männchen, die ja Aggro-mäßiger drauf sind, dennoch eine wirre sehr primintive Lebenform darbieten.
    Die produktionstechnische Begründung ist natürlich offensichtlich. Klar wollten die britischen Produzenten ihren Film auch gerne in Britannien spielen lassen. Genausogut gibt es auch asiatische Filme, die außerirdisches Verderben in Fernost verbreiten. Beispielsweise ist Tokio als Angriffspunkt auch nicht unbeliebt. Zwangsweise misst sich ein Film aber selbstverständlich an den anderen bekannten Filmen seines Genres. Ein Großteil der verbreiteten Alien-Invasions-Filme kommt nun mal aus Amerika, weshalb der durchschnittliche Zuschauer auch den Eindruck erhält, dass die Good Ole States of America das beliebteste Einfallstor für außerirdische Wesen darstellen. Attack the Block spielt natürlich ein wenig mit den Konventionen seines Genres, weshalb es da schon unüblich ist, dass die Aliens zuerst eins auf die Glocke bekommen. In den meisten Fällen läuft es doch eher so ab, dass es menschliche Einzelopfer gibt, bevor sich die ausgewachsene Alienbedrohung abzeichnet. Ich hab das als gelungenen ironischen Gag wahrgenommen.


    Zitat Zitat von Zonk Beitrag anzeigen
    Ich kann nicht ganz nachvollziehen was du mit "es passiert immer etwas" meinst, weil eigentlich gar nichts passiert. Und vorallem mit Wendungen? Dass die mit Fahrräder die ganze Zeit 50 Meter vor und zurück düsen, es eine Steigerung zum motorisierten Roller gibt, der Abzieher später zum Held wird? Nein, stumpfer kann es nicht inziniert werden.
    Tja, ich staune. Während du das als stumpfen Ablauf (Keyzer ja übrigens auch) wahrgenommen hast, habe ich (und wenn ich das richtig beobachtet habe, der größte Teil der Kinozuschauer auch) das als ereignisreiche Erzählung erlebt. Der Film spielt meinem Erleben nach sehr gut mit seinen Elementen. Führt am Anfang die Blockordnung vor, etabliert ein paar anschauliche Nebencharaktere, die Alieninvasion weitet sich sprunghaft von lächerlich zu tödlich aus. Auch wie sich die Zielrichtung der Aliens quasi nebenbei aber letztlich sehr schlüssig erklären lässt, hat mir gut gefallen.


    Zitat Zitat von Zonk Beitrag anzeigen
    Dann kommen noch die gesellschaft politischen Anspielungen, bzw., sich als an die Politik äußerne Film aufzusetzen, bzw. sich aufzudringen, weil es unpassend ist und nervt. Vorbei was es ohnehin gegen Ende, die wehende britische Flagge am Balkon zu sehen. Eigentlich total überflüssig. Wie auch der Satz von einem, den einzigen den ich von ihm überhaupt verstanden habe, war, dass der Mann oder Partner der weiblichen Hauptdarstellerin, die in dem Film wohl nicht plumper als Identitäts-, glaubwürdige, Darstellerin hätte verkörpert werden können, total lächerlich, lautete, dass er sich statt um Afrika oder Probleme Anderer, sich eher um die eigene Gesellschaft (Jugend) kümmern sollte. Ab dem Punkt war es dann endgültig vorbei mit ihm für mich. Sollen die sich, jeder einzelne, mal um sich selbst kümmern endlich, damit man mal einen (oder seinen eigenen) Fortschritt hat.
    Als glaubwürdiger moralischer oder gesellschaftlicher Botschaftsbringer funktioniert der Film bestimmt nicht. Es wird aber auch nicht das Ziel gewesen sein. Er spielt wohl eher mit bestimmten gesellschaftlichen Beobachtungen und schneidet seine Ideen eher nur an. Ist ja auch nur Nebensache, während es vor allem um die Alienaction geht. Da lässt es sich dem Film schwer vorwerfen er würde eine Message zu plump wiedergeben.

    Tja, hätte nach meinem stabilen Eindruck nicht erwartet, dass Attack the Block zum Meinungsspalter wird. Hätte den vielmehr als 'sure thing' eingestuft.
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  10. #10
    Regisseur Avatar von Kalervo
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    AW: Attack the Block

    Nach einem ganzen Land und einem Bundesstaat widmen wir uns zum Abschluss unserer kleinen FFF-Reise einem einzelnen kleinen Häuserblock, gelegen in einem der Problembezirke Londons, zu. In diesem geht eine kleine aber gemeine Alieninvasion von statten, und den extraterrestrischen Besuchern stellt sich lediglich eine Gruppe jugendlicher Kleingangster und wenige (mehr oder weniger) Erwachsene entgegen.

    Da Alienfilme zuletzt wie Pilze aus dem Boden zu schießen scheinen ist es nicht unbedingt einfach sich von der Menge abzuheben. Was also tun... vielleicht versuchen damit zu punkten, mal eine eher wenig bemühte Umgebung für den Kampf zwischen den Spezies zu finden, dazu Hauptprotagonisten, die einem im ersten Moment nicht als Ideallösung für den Kampf gegen außerirdische Invasoren und somit die Verteidigung der Menschheit einfallen, die aber im Laufe des Filmes an Sympathie beim Zuseher gewinnen, und dies dann mit einigen frischen Ideen, Humor und ordentlich Wortwitz anzureichern. Fertig ist die nahezu ideale Unterhaltung.

    Ja, ich muss zugeben, mich hat das Treiben auf der Leinwand sehr begeistert. Der kräftige Akzent, zudem unterfüttert mit lokalem Slang, war zwar teilweise gewöhnungsbedürftig, stand dem Ganzen aber letztlich nicht wirklich im Weg. Ansonsten hat das Ganze auch stellenweise ordentlich Tempo und wenigstens eine Szene ist auch optisch sehr ansprechend (Verfolgungsjagd in Zeitlupe). Die Kritik an den Aliens kann ich übrigens nicht teilen. Ohne despektierlich gegenüber dem britischen Kino sein zu wollen, aber man sollte den Film nicht mit einem High-Budget-Hollywood-Blockbuster in einen Topf werfen was die Ansprüche anbelangt. Davon abgesehen finde ich die Wesen allerdings sehr gut gemacht und eingesetzt, dass man letztendlich nur einen großen schwarzen Zottelknäul mit Leuchtgebiss sieht finde ich in dem Fall sogar auch positiv, so toll bis ins letzte Detail ausgearbeitete Figuren auch sind, aber das braucht es nicht immer damit die Viechers gefährlich und fremdartig wirken.

    Schlussendlich kann ich sagen, ich hatte meinen Spaß und das kann manchmal durchaus ausreichend sein.


    Somit also ein perfekter Abschluss eines tollen Festivaltages und ich freu‘ mich richtig, dass wenigstens der Film eine richtige Kinoauswertung bekommt. 8,5/10
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