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Thema: Perfect Sense

  1. #1
    Regisseur Moderator Avatar von KeyzerSoze
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    Perfect Sense

    IMDB

    Regie: David Mackenzie (Hallam Foe, Asylum, Young Adam)
    Cast: Ewan McGregor (Moulin Rouge), Eva Green (Casino Royale), Stephen Dillane (King Arthur), Ewen Bremmer (Trainspotting), Alastair Mackenzie (The Edge of Love), Connie Nielsen (Gladiator)


    Perfect Sense-bild.jpgPerfect Sense-bild.jpg



    Without love there is nothing

    Der neueste Film vom Hallam Foe-Regisseur ist ein Endzeitszenario der etwas anderen Art und handelt von einer Seuche, die den Menschen nach und nach seiner Sinne beraubt. Was den Film so besonders macht, sind zum einen die unglaublich realistisch anmutenden Folgen eines Sinnesverlustes für die Menschheit, zum anderen aber auch, dass eine wunderbare Liebesgeschichte im Vordergrund steht und sich die Epidemie eher im Hintergrund abspielt. Trotz einiger Längen zu Beginn zieht einen diese ungewöhnliche und innovative Geschichte schnell in seinen Bann, was auch der tollen Inszenierung zu verdanken ist: Wie der Verlust der Sinne dargestellt wird ist einfach eine Wucht. Das Ensemble spielt gut auf, gerade Eva Green liefert eine hervorragende Leistung ab und wenn der Film in einem derart perfekt getimten und emotionalgeladenen Finale endet, hat man das Gefühl einen richtig guten Film gesehen zu haben. Nicht unbedingt für die breite Masse, aber wer romantische Geschichten zu schätzen weiß und schon mit Blindness etwas anfangen konnte, der sollte Perfect Sense auf keinen Fall verpassen.

  2. #2
    Hauptdarsteller Avatar von Zonk
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    AW: Perfect Sense

    Perfect Sense ist ein überaus eindringlicher Epidemie-Film, der einen sehr überzeugenden Weg gefunden hat, mit seinen Darstellern und Geschichte, ein sehr authentisches Gefühl dieser stets immer bedrohlicheren, unausweichlichen Fortschritt der Krankheit, zu treffen. Das wirklich besondere daran ist wie Keyzer bereits ähnlich erwähnt hat, dass dieses über weite Strecken relativ locker von den Charakteren aufgefasst wird, und sich somit sogar das Anpassen an die neuen Lebensumstände ergeben, die teilweise zu amüsanten Ergebnissen führen. Und im Zusammenhang mit der tollen Liebesgeschichte zwischen Susan gespielt von Eva Green, und Ewan McGregor als Michael, ergibt sich somit erst nach und nach, den Ernst dieser Krankheit bzw. wird es für den Zuschauer immer intensiver, welche unglaubliche Verzweiflung und überhaupt Auswirkung diese Krankheit beherbergt. Ich finde die Inszenierung zum Ende hin sehr Konsequent und muss sagen, es hat eine weit schockierendere Wirkung, als z.B manch ein Horrorfilm es schafft. Auch wenn dieses abzusehen ist, trifft es den Zuschauer einfach. Was mich gestört hat war ledeglich das verwenden von realen Filmaufnahmen an der einen oder anderen Stelle, so etwas gefällt mir aber auch grundsätzlich nicht. Kann den Film ansonsten nur weiterempfehlen, hat mich sehr überraschen und nachdenklich machen können das Teil.

    9/10

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