Tender Mercies - Wikipedia, the free encyclopedia



I don't trust happiness. I never did; I never will.

Gerade zum ersten Mal gesehen und er hat mich richtig gut erwischt. Dafür hat zum einen das behutsame Spiel von Duvall gesorgt, zum anderen die ganz eigenwillige Erzählweise, mit ihren nahtlosen Sprüngen in der Handlung, die sich nur über die Dialoge erschließen, den ausgewählten Szenen, die im Moment des Sehens erst willkürlich heraus gepickt und irrelevant erscheinen, dann aber im gesamten Bild alle etwas zum Thema des Films beitragen. Es geht um einen Neuanfang im Leben, um Tod & Trauer und Weiterleben. Das alles wunderbar zurückhaltend präsentiert, ohne zu moralisieren oder sich an Klischees zu bedienen. Selbst die Einbindung christlicher Antworten und gar Country-Musik konnten mich nicht zum Griff einer Kotztüte animieren. Und das will was heißen!