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Thema: The Thing (2011)

  1. #1
    Regisseur Moderator Avatar von Daniel
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    The Thing (2011)

    Kinodebüt des Regisseurs, Prequel zu John Carpenters The Thing von 1982, der seinerseits ein Remake von Christian Nybys The Thing from Another World von 1951 ist.

    Remakes/Prequels nerven zwar tendenziell, aber der Trailer sieht stimmungsvoll aus. Kann zwar den Prequel-Charakter nicht so wirklich feststellen, da es sich strukturell und inszenatorisch doch um ein Remake zu handeln scheint. Vermutlich wird einfach behauptet, dass die Handlung vor dem 1982er Film stattfindet. Ulrich Thomsen ist dabei, ebenso wie Adewale Akinnuoye-Agbaje, bekannt durch seine Rolle als Mr. Eko in Lost. Und natürlich Mary Elizabeth Winstead. Vielleicht ganz interessant, wenn der Geschlechter-Aspekt ins Spiel kommt. Der Carpenter-Film ist ja deutlich Testosteron-durchsetzt.

    Mal sehen, ob dieser Film sich eine Existenzberechtigung durch einen Schuss Originalität leisten wird.
    Geändert von Daniel (20.07.2011 um 16:11 Uhr)

  2. #2
    Regisseur Avatar von Kalervo
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    AW: The Thing (Matthijs van Heijningen Jr., 2011)

    Im Prinzip wird er wohl Prequel und Remake in einem sein, da die Handlung zwar zeitlich vor der des Carpenter-Films spielt, aber vermutlich der Verlauf ähnlich sein wird wie der im 82er-Film. Dort wurde ja durch den Beginn und späteren Verlauf aufgezeigt, dass die außerirdische Lebensform zuerst in einer norwegischen Antarktisstation wütete und der Carpenter-Film zeigt ja dann nur die Ereignisse auf der US-Station. Der neue Film jetzt zeigt offensichtlich die Geschehnisse um das Auffinden des Aliens und die auf der norwegischen Forschungsstation. Welche allerdings, wenn man nach den Namen der Figuren geht, von US-Amerikanern bzw. Briten vervollständigt wird.

    Denke der Film hat es bei einigen von uns nicht sehr leicht, weil sein Vorgänger bei vielen einen hohen Stellenwert hat und im Grunde keiner weiteren Fortsetzung/Vorgeschichte/Neuverfilmung bedarf. Die Stimmung und Atmosphäre damals war ganz groß, die Effekte ebenfalls. Werde aber wohl dennoch dem neuen Film eine Chance geben, allein wegen Thomsen, der vermutlich sehr soliden Inszenierung und wegen Interesse an dem grundsätzlichen Thema. Und vielleicht kann der Film ja entgegen den Erwartungen doch auch neue Facetten zeigen und den Zuschauer überraschen und packen.
    The bad news is, we did an X-ray, and your body is full of a spooky skeleton man.

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  3. #3
    Tet
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    AW: The Thing (Matthijs van Heijningen Jr., 2011)

    Als ich das erste mal davon gehört habe, fand ich die Idee garnicht so schlecht. Hier gibt es zwar viel was man falsch machen kann, aber allgemein lag das Opfer hier näher als so manch anderer Film der aufgegriffen oder gar ver-re-wurstet wurde. Der Trailer hat dann aber für extreme Ernüchterung gesorgt. Vorallem: Mary Elizabeth Winstead geht mal garnicht in dem Trailer und das sage ich, obwohl ich sie allgemein sehr gerne sehe. Sie wirkt irgendwie total fehlplatziert und unglaubwürdig in den kurzen Momenten, die sie zum besten gibt. Auch das Drumherum sticht nicht besonders hervor. Sieht alles sehr nach 08/15 aus. Eventuell ist das im Film anders, aber mein Interesse an dem Streifen ist nach diesem Trailer erstmal ins bodenlose gefallen. Schade.
    Geändert von Tet (20.07.2011 um 18:17 Uhr)

    KNOCK KNOCK KNOCK - Mugon no kuukan o daite
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  4. #4
    Hauptdarsteller Avatar von Zonk
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    AW: The Thing (Matthijs van Heijningen Jr., 2011)

    Für mich ist die winterliche Situation von eingefroren hin zum auftauen eventueller Klimawandelereignisse, sprich ups da taut etwas auf und bedroht uns alle weil wir schuld sind, etwas das ich grad nicht Frozen-mäßig als berauschend finden würde.

  5. #5
    Regisseur Avatar von TheUsualSuspect
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    AW: The Thing (Matthijs van Heijningen Jr., 2011)

    Prinzipiell bekomme ich bei diesem Prequel-Gedanken erst mal Bauchschmerzen. Vor allem wenn es dann so einen Film wie John Carpenters The Thing betrifft, der ein absolutes Highlight darstellt und in meinen Augen seine Zeit überdauert hat ohne in seiner Wirkung schwächer zu werden. Mir graut schon vor Vergleichen welcher Film wohl besser sei. Von diesen Gedanken mal abgesehen, muss ich aber auch zugeben, dass das Szenario sehr reizvoll ist. Ich würde dann jetzt einfach mal hoffen, dass die Marketingmasche einmal nur eine Fußnote darstellt und das neue Ding sich auch einigermaßen losgelöst von allen potentiellen Remake/Prequel-Fallen betrachten lässt. Als lupenreines Prequel passt es dem Trailer nach aber schon mal nicht. Keiner kann mir erzählen, dass die Personen aussehen wie Leute anfangs der 80er ausgesehen haben. So gestylt waren die Damen schon mal gar nicht. (Die Herren übrigens auch nicht.) Ich sehe dem mit Bangen entgegen, wäre aber auch gereizt, dem Film im Kino eine Chance zu geben. Von der Geschichte her hat das Potential.
    "Sometimes, when you bring the thunder, you get lost in the storm."

  6. #6
    Hauptdarsteller Avatar von Zonk
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    AW: The Thing (Matthijs van Heijningen Jr., 2011)

    Wegen Szenario, findest du dass eine Antarktis-Masche noch zieht? Ist natürlich auch perspektivisch bei jedem jeweils unterschiedlich in der Betrachtungsweise.

  7. #7
    Regisseur Avatar von Kalervo
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    AW: The Thing (Matthijs van Heijningen Jr., 2011)

    Meiner Meinung nach zieht die Masche noch. Weil es nachwievor ein weitgehend fremder, undurchdringlicher und lebensverneinendes Habitat ist, daran hat sich die letzten 30-50 Jahre ja nichts verändert. Auch wenn es mittlerweile filmisch schon mehrfach bemüht wurde ist das Thema des ewigen Eises für mich nicht ausgelutscht und generiert ein gewisses Faszinationspotential.

    Zitat Zitat von UsualSuspect
    Keiner kann mir erzählen, dass die Personen aussehen wie Leute anfangs der 80er ausgesehen haben. So gestylt waren die Damen schon mal gar nicht. (Die Herren übrigens auch nicht.)
    Guter Punkt. Ist mir so direkt gar nicht aufgefallen. Wäre jetzt grundsätzlich kein direktes negatives Bewertungskriterium, aber richtig ist es natürlich trotzdem. Sieht insgesamt schon etwas hochglänziger aus als der Carpenter-Film, der eine deutlich "dreckigere" Stimmung eingefangen hat.
    The bad news is, we did an X-ray, and your body is full of a spooky skeleton man.

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  8. #8
    Bob
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    AW: The Thing (Matthijs van Heijningen Jr., 2011)

    But from that moment on, Hermione Granger became their friend.

  9. #9
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    AW: The Thing (Matthijs van Heijningen Jr., 2011)

    Awas John Carpenter..tztz.. , nee, der beste und spannendste und atmosphärischste THE THING Film ist und bleibt immer noch der schwarzweiße THE THING mit (Marshall Matt Dillon) James Arness als Monster. Da gibts kein Vertun !
    Hab mich nach kaum einem anderen Film je so geängstigt wie nach diesem seinerzeit, der im legendären "Ferienkino" im Dritten Programm gezeigt wurde (da gabs jeden Nachmittag ca. 16 Uhr einen Film) und aufgrund des Films und des Thrills und Grusels des im Film Gezeigten hab ich mich wochenlang nicht mehr in unseren Keller getraut bzw. in die Dunkelheit (gut, ist heut auch ned viel anders ).
    Das war straightes toughes Thrill-Gruselkino.
    John Carpenters Film dagegen ist ein reines Gore und Splatter-Schlachtfest und quasi Referenz für starke oder schwache Mägen als Belastungstest.

    Vom neuen "Prequel" vermut ich, daß es in die gleiche Kerbe schlägt wie Carpenters Film, zumindest dem Ablauf nach. Ding wird entdeckt, mitgenommen, aufgetaut, sucht sich seine menschlichen und Hundewirte, Mannschaft wird im Zehn-Kleine-Negerlein-Prinzip dezimiert, versucht herauszufinden was und wo und wer das Ding ist und wie man es tötet. Die kleiner werdende Gruppe mißtraut sich selbst und Jedem, Ding büchst irgendwie in Hundeform aus, wird gejagt von den letzten Wackeren der Norwegerstation, bis diese dann von Kurt Russell abgeknallt werden und der und sein Team den aaaaarmen kleinen Hund schützend aufnehmen. Gut, natürlich nur, falls Kurt Russell nicht etwa anderweitig "beschäftigt" ist, etwa weil er lieber mit Goldie Hawn rummacht
    Geändert von Wolfe (24.07.2011 um 18:14 Uhr)

  10. #10
    Hauptdarsteller Avatar von Zonk
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    AW: The Thing (Matthijs van Heijningen Jr., 2011)

    Zitat Zitat von Kalervo Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach zieht die Masche noch. Weil es nachwievor ein weitgehend fremder, undurchdringlicher und lebensverneinendes Habitat ist, daran hat sich die letzten 30-50 Jahre ja nichts verändert. Auch wenn es mittlerweile filmisch schon mehrfach bemüht wurde ist das Thema des ewigen Eises für mich nicht ausgelutscht und generiert ein gewisses Faszinationspotential.
    Stimmt so betrachtet ja. Nein als dieses interessiert's mich auch in gewisser Hinsicht, es ist auch fastzinierend, diese unberührte Schönheit und was sich unter dem Eis und tiefen Meer als erdlich insich glitzernde Welt befindet. Filmisch kam eine Bedrohung oft einfach aus dem Eis oder All oder beides. Aber ok klar denke ist alternativ auch nicht viel zu holen und hat eigentlich eigentlich auch immer ne nette klaustrophobische Wirkung, was ja nicht schlecht ist.
    Geändert von Zonk (24.07.2011 um 19:42 Uhr)

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