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Regie: Yoshihiro Fukagawa (Wolf Girl, Peeping Tom)
Cast: Maki Horikita (Always - Sunset on Third Street), Kengo Kôra (Nowegian Wood), Eiichiro Funakoshi, Nobuo Kyô (Blue Spring), Yurie Midori, Hiroko Satô, Tetsuji Tanaka, Keiko Toda (Kabei), Yorie Yamashita (Memories of Matsuko)




Yoshihiro Fukagawas Into the White Night ist nach einer japanischen TV-Serie und einer koreanischen Produktion nun schon die dritte Verfilmung des gleichnamigen Romanes von Keigo Higashino. Das sich über einen Zeitraum von über zwanzig Jahren erstreckende Werk handelt von einem unaufgeklärten Mord an einem Pfandleiher, einem Detektiv der diesem Fall nicht ruhen lassen kann, sowie das Leben weiterer Personen rund um den Bekanntenkreis des Ermordeten. Die komplexe Geschichte behält auch über die (meiner Meinung nach fast schon zu kurze) Laufzeit von 150 Minuten ihre Spannung bei. So ist sich der Zuschauer über das Verhalten nahezu aller Charaktere oftmals im Unklaren und weiß die Geschehnisse nicht immer einordnen um erst beim überzeugenden Finale das Puzzle zusammenfügen zu können. Dabei erinnert Into the White Night meiner Meinung nach oftmals an den argentinischen Oscargewinner The Secret in their Eyes, hat er nicht nur eine ähnlich gelagerte Geschichte zu erzählen, sondern ebenfalls eine fast schon epische Inszenierung vorzuweisen. Mein einziger wirklicher Kritikpunkt ist die etwas zu kurze Laufzeit, denn auch ohne Kenntnis des Romanes habe ich immer noch das Gefühl etwas bzgl. des Hintergrundwissens der Charaktere verpasst zu haben ...