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Thema: Pina

  1. #1
    laertes
    Gast

    Pina

    ich habe die einführung von 3D bislang als letzten strohhalm einer im angesicht von DVD, beamer und homekino sterbenden branche aufgefasst.
    wie es scheint, war das etwas engstirnig, denn es sind ja durchaus projekte denkbar, die den film in seiner dritten dimension und die größe des kinobildes auf einzigartige weise miteinander verbinden können - wie wim wenders mit seiner auf der berlinale vorgestellten hommage an pina bausch (mit dem treffenden titel pina) beweist:



    zu recht schreibt andrea hünniger auf Zeit.de:
    "Für kein anderes Thema hätte sich die 3-D-Technik, die Wenders einsetzt, wohl besser angeboten. Tanz ist ohne den Raum nicht denkbar. Wenders verbindet in Pina zwei Galaxien, die kaum weiter voneinander entfernt sein könnten. Hier die 3-D-Technik, eine Multiplex-Kino-Idee für das Massenpublikum. Dort ein Tanzensemble mit einem Publikumsverkehr, der über eine interessierte Szene nicht hinausgeht. Raumschiff Enterprise meets Fuchsbau. Allein für die Idee möchte man Wenders einfach danken."

  2. #2
    Tet
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    AW: Pina

    Spontan würde ich behaupten, es gibt ansehnlicheres im Bereich 3D...

    Gruß aus Wuppertal.
    Geändert von Tet (14.02.2011 um 18:53 Uhr)

  3. #3
    laertes
    Gast

    AW: Pina

    aber gibt es auch ansehnlicheres im bereich wuppertal?

  4. #4
    Tet
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    AW: Pina

    In Verbindung mit 3D? Sicherlich nicht.

  5. #5
    Statist
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    AW: Pina

    ich habe zwei große Befürchtungen, erstens wird der Film nicht hier in der Provinz gespielt werden, zweitens: wer wird da schon mit mir renin wollen, alles Banausen ... ... ich bin prinzipiell seeehr gespannt, der Trailer ist ziemlich cool ...

  6. #6
    Zuschauer
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    Pina

    Wenn etwas entartete Kunst ist, dann das! Natürlich ist es nicht nur der Film an sich, sondern vor allem auch die "Kunst", die in dieser mehr als 100minütigen Celliloidverschwendung dargestellt wird.

    Was müssen das für geisteskranke Menschen sein, die dabei mitgewirkt haben bzw. das auch noch gut finden?

    Pina Bausch (Tänzerin und Choreographin, der bei diesem Film gedacht wird) wurde immer von den Teilnehmern des Films dargestellt als Halbgöttin, die ja ach so viel "gearbeitet" hätte. Nun ja, wenn man Kotzen als "Arbeit" betrachtet - bitte.

    Ich habe so eine hingekotzte Kulturschande noch nie erlebt. Eine Unverschämtheit. Was ist daran bitteschön Kunst? Und wenn es Kunst sein soll - was soll diese denn bitte ausdrücken?

    Ich habe für so einen Müll nicht das geringste Verständnis.

    Wenn es nach mir ginge, würde man so etwas verbieten. Eine blanke Impertinenz - dafür eventuell auch noch Fördergelder auf Kosten des Steuerzahlers rauszuschleudern.

    Was sich seit je her schon alles Kunst nannte, ist mehr als beschämend.

  7. #7
    Regisseur Moderator Avatar von KeyzerSoze
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    AW: Pina

    Wim Wenders Nachruf an Pina Bausch kann sich optisch mehr als nur sehen lassen. Gerade das 3D wirkt so perfekt, dass der Zuschauer sich selbst als Theaterbesucher sehen kann. Das Publikum bekommt in Pina im Grunde genommen eine Art Best Of ihrer Tanzchoeografien geboten, die den Zuschauer trotz einer gewissen Redundanz durchaus in seinen Bann ziehen kann. Man versinkt nahezu in den wundervollen Choeografien und ist etwas mehr als 1 1/2 Stunden verzückt aufgrund der nahezu perfekten Bewegungen der Akteure. Für Besucher die im Vorfeld nur wenig oder nichts von Pina Bausch gehört haben ist es dennoch schade, dass man nur wenig über das Leben Choeografin erzählt bekommt, sondern nur in kurzen Gedanken ihrer Tanztruppe über das Wesen der titelgebenden Figur informiert wird. Für alle Zuschauer die sich gerne von wunderbar choeografierten Tänzen gefangen nehmen lassen ist ein Kinobesuch dennoch ein Muss, auch aufgrund des 3D-Erlebnisses.

  8. #8
    Zuschauer
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    AW: Pina

    ... auch so ein Punkt: Wieso hat man denn noch zusätzliches Geld verschwendet, indem man diesen Quatsch auch noch in 3D aufgenommen hat? Das wäre ungefähr, wie wenn ich mich nach dem Toilettengang mit Blattgold abwischen würde.

    Schon unglaublich, dass sich immer wieder Leute finden, die wahrscheinlich blind und taub sind, und daran auch noch etwas finden.

  9. #9
    Regisseur
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    AW: Pina

    Hmm, ja, jetzt wo Du es sagst... Deine Argumente überzeugen.
    Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen.

  10. #10
    laertes
    Gast

    AW: Pina

    Wim Wenders "Pina" konkurriert um den Oscar
    Wenders' 3-D-Film ist Deutschlands Beitrag für die Oscars. Damit bewirbt sich erstmals eine deutsche Dokumentation um den Preis für den besten ausländischen Film.

    Zum ersten Mal hat die deutsche Filmbranche einen Dokumentarfilm für den Oscar vorgeschlagen: Wim Wenders' 3-D-Tanzfilm Pina über die verstorbene Wuppertaler Choreographin Pina Bausch soll als bester ausländischer Beitrag ins Rennen gehen. Das teilte die Auslandsvertretung der deutschen Filmwirtschaft (German Films) in München mit. Eine unabhängige Jury habe die Auswahl getroffen.

    Am 24. Januar 2012 entscheidet die Academy of Motion Picture Arts and Sciences, welche fünf Filme der vorgeschlagenen ausländischen Produktionen für einen Oscar als bester nicht-englischsprachiger Beitrag nominiert werden. Einen Monat später, am 26. Februar, werden die begehrten Filmpreise in Los Angeles verliehen.

    Bislang gab es erst drei deutsche Oscar-Erfolge in dieser Kategorie: 1980 für Volker Schlöndorffs Verfilmung des Günter-Grass-Romans Die Blechtrommel, 2003 für Caroline Links Nirgendwo in Afrika und schließlich 2007 für Florian Henckel von Donnersmarcks Stasi-Drama Das Leben der Anderen.

    Wenders' Pina feierte auf der diesjährigen Berlinale Premiere und wurde beim Deutschen Filmpreis als beste Dokumentation ausgezeichnet. "Pina ist ein filmisches Gesamtkunstwerk, das Tanz, Musik und Film harmonisch zusammenfügt und dabei über das Dokumentarische weit hinauswächst", urteilte die Jury unter Vorsitz des Präsidenten der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft, Steffen Kuchenreuther.

    Wim Wenders und sein Produzent Gian-Piero Ringel zeigten sich hocherfreut über die deutsche Entscheidung: "Nachdem wir mit Pina viel gewagt und 3-D-Neuland betreten haben, war der großartige Kinoerfolg in Deutschland sowie gute Besucherzahlen und Kritiken in ganz Europa eine riesige Belohnung. Nun als deutscher Kandidat im Rennen um die Oscars antreten zu dürfen, das ehrt uns sehr."

    Derzeit wird Pina auf dem 36. Toronto International Filmfestival (TIFF) gezeigt, dem größten Filmfest Nordamerikas.

    (Quelle: zeit.de)

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