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Regie: Oliver Hirschbiegel (Das Experiment, Der Untergang)
Cast: Liam Neeson (Schindlers List), James Nesbitt (The Hobbit), Anamaria Marinca (4 Months, 3 Weeks and 2 Days), Barry McEvoy (Pirates of the Caribbean: Dead Man's Chest), Mark david (Robin Hood)










For me to talk about the man I have become, you need to know about the man I was.

Es gibt sie doch noch: Filme die sich frisch anfühlen! Five Minutes of Heaven zeigt die Geschichte eines Mannes, dessen Vater vor ihm ermordet wurde. Jahre später ist der Mörder ein berühmter Mann und hat aus seiner Vergangenheit Kapital schlagen können. Da wittern die Medien natürlich einen Coup: Wie wäre es den reumütigen Mörder mit dem immer noch vor Hass zerfressenen Mann zusammen bringen, der einst mitansehen musste wie sein Vater ermordet wurde. Das Ganze ist vom deutschen Regisseur Oliver Hirschbiegel ruhig und glaubwürdig in Szene gesetzt und kann gerade bei den Szenen in der Vergangenheit durch eine absolut gelungene Atmosphäre punkten. Der große Coup des Filmes ist jedoch die Besetzung des mir bislang absolut unbekannten James Nesbitt in der Hauptrolle, der hier seine seelische Tortur glaubwürdig an den Zuschauer bringt (daher wenn möglich unbedingt OV schauen!). Sogar der gewohnt gut spielende Liam Neeson wirkt hier im direkten Vergleich etwas blass. Eine weitere Stärke ist, dass der Film hier kein gut und böse kenn, dem Zuschauer seine eigene Meinung bilden lässt und in beiden Figuren sowohl sympathische, als auch abstoßende Züge finden lässt. Dass das Ganze auch noch einen überzeugenden Abschluss findet rundet den ohnehin sehr guten Gesamteindruck dieses Werkes ab. Schade, dass es in den Kinos kaum wahrgenommen wurde.