Rückenwind von Jan Krüger.
Der Film erinnerte mich in vielen Momenten an eine Mischung aus Andrej Tarkowskij und Gus Van Sant - auch wenn dieser Film natürlich nicht an die Filme dieser beiden Regisseure ran kommt, ist er dennoch von einer interessanten, mysteriösen Energie und Atmosphäre bestimmt. Einige Szenen und Momente sind wirklich wunderbar poetisch gefilmt - das der Wald in Brandenburg so schön in einem Film dargestellt werden kann hätte ich auch so nicht gedacht.
Sehr schön auch, dass der Film nichts löst und Fragen, statt Antworten liefert...

Hier noch einige Pressestimmen:

"Rückenwind entfaltet sich als ebenso betörend schöne und poetische wie radikal ehrliche Filmdichtung über die vielen Facetten der Liebe. Jan Krügers bisher reifster Film."
(Alexandra Wach im FILMDIENST)

"Rückenwind ist ein radikal offener Film. Er will und geht ins Freie hinaus. Seine Fortbewegunsform, sein Erzählen ist aufs Schönste erratisch. Zugleich aber ist der Film auch das Märchen von zweien, die ausziehen, das Lieben und Fiebern und Fürchten zu lernen."
(Ekkehard Knörer in der TAZ)

"Rückenwind ist ein Film, der es wagt, so persönlich und bekenntnishaft, so tagebuchartig verspielt und verrätselt zu sein, wie das im jungen deutschen Kino derzeit viel zu selten vorkommt."
(Rainer Gansera in der SUEDDEUTSCHEN ZEITUNG)