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Thema: Wall Street: Money Never Sleeps

  1. #1
    Zuschauer
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    Wall Street: Money Never Sleeps

    Hab mir den ersten Trailer angeschaut und find den ziemlich klasse. Verrät nicht zu viel und macht Lust auf mehr.

    http://www.moviemaze.de/media/trailer/5 ... nicht.html

  2. #2
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    Wall Street 2

    Seltsam, daß es zu diesem und seinem Vorgänger kein Topic gibt. Kann mich zwar nicht mehr groß an Wall Street 1 erinnern, aber Wall Street 2 war alleine schon wegen Michael Douglas Pflicht. Nebenbei, wer weiß, wie lange wir ihn noch in neuen Filmen bewundern können angesichts seines Krankheitsschicksals. Ich hoffe noch lange.

    Das Thema des Films an sich hat mich nicht die Bohne interessiert, zumal ich überhaupt von Börse/Aktien/Finanzen/Wirtschaft nicht das Geringste verstehe und nicht das geringste Interesse hege. Aber WALL STREET 2 sah ich in erster Linie als SCHAUSPIELERFILM an.

    Und das ist es auch, wirklich großes Schauspielkino und Schauspielerkino. Sowohl von Michael Douglas, als auch von Frank Langella, der einmal mehr brilliert. Dazu noch Eli Wallach und Josh Brolin, den ewigen Unsympathen, der diesbzgl. wieder kongenial besetzt ist. Selbst Shia das Rind spielt gut. Nur dessen Filmfreundin (Name vergessen) blieb blass.

    Bemerkenswert ist auch die Inszenierung des Films, hat sie doch was opernhaftes. Große bedeutungsschwangere Bilder und Metaphern bekommt man zu sehen und auch der Film ist wie in mehreren Akten deutlich abgegrenzt und inszeniert. Da wären zum einen die herrlichen farbigen Kameraraketenfahrten und Drehflüge um all die schönen farbigen und glänzenden Wolkenkratzer Manhattans. Dann die aufsteigenen Seifenblasen. Die unheilsschwangeren aufziehenden dunklen Wolken am Firmament just nachdem sich die ganze Branche erst noch in einem pompös bunten Ballsaal-Fest selbst gefeiert hat.

    Das Thema an sich und die ganzen Börsenfachbegriffe werden für den Moment an sich so gut erklärt, daß man der Handlung folgen kann.

    Schön auch die optischen Effekte und Gimmicks des Films wenn etwa an der Skyline entlang diese Börsenausschläge gezeichnet werden (weiß den Fachbegriff dieses grafischen Börsendings nicht, kanns daher nicht besser erklären).

    Lediglich eine Unstimmigkeit des Films an sich fand ich: erst sieht man wie Douglas aus dem Knast entlassen wird, dann erst folgt die Einblendung "8 Jahre später" worauf dann die anderen Figuren eingeführt werden. Hierdurch könnte man irregeführt werden, daß nach Douglas`Entlassung aus dem Knast weitere 8 Jahre vergehen bevor nun die Handlung beginnt und er im Fernsehen sein Buch vorstellt.

    Fazit:
    Fürwahr großes Schauspiel-Kino. Großartig gespielt, großartig inszeniert. 10/10

  3. #3
    Regisseur Moderator Avatar von KeyzerSoze
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    AW: Wall Street 2

    Oliver Stone kopiert mehr oder weniger seinen Film aus den 80ern und schafft es durchaus ihn überzeugend in die heutige Zeit zu übertragen. Das Ganze ist dabei schön kalt gefilmt und kann wie schon beim Vorgänger mit einem wunderbaren Flair punkten. Dabei nimmt sich der Film bisweilen noch nicht mal sonderlich ernst, hat einige humorvolle Spitzen (herrlich hierbei das Aufeinandertreffen von Gekko und Bud Fox) und eigentlich nur das Problem, dass Stone mit dem Holzhammer seine Gesellschaftskritik verkaufen möchte. Die Darstellerriege gibt sich dabei sichtlich bemüht, vor allen Dingen Douglas ist wieder voll in seinem Element, aber auch Frank Langella darf in einer Nebenrolle sein hervorragendes Spiel zeigen und Carey Mulligan beweist einmal mehr dass sie nicht zu unrecht als neue Audrey Hepburn gehandelt wird. Einzig Shia LaBeouf mag man den Broker nicht wirklich abnehmen, muss ihm aber zu Gute halten, dass er bemüht ist das Beste aus der Situation heraus zu holen. So ist Wall Street: Money Never Sleeps eine durchaus gelungene Fortsetzung mit einigen kleinen Schwächen. So ist sie neben den oben genannten Punkten zudem noch recht vorhersehbar in ihren Entwicklungen und auch hätten die letzten 10 Minuten, die wohl dem Mainstreampublikum geschuldet sind, nicht sein müssen.

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