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Thema: A Serious Man (2009)

  1. #1
    Regisseur Avatar von Pitt
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    A Serious Man (2009)



    Nobody in this house is getting a nose job!
    Noch kein Thread zum aktuellen Coen-Brothers Film, seh ich das richtig?

    Hier im Form scheint er ja bisher nicht so gut angekommen zu sein. War heute im Kino und konnte mir nun auch mal ein Bild von ihm machen: Auch wenn er weder an die Grösse eines Fargo noch an die komödiantische Leistung eines Big Lebowski heran reicht, im Grossen und Ganzen fand ich ihn doch wirklich sehenswert. Wie es der Titel bereits erahnen lässt, geht es in dem Film ein wenig serious-ner zu als in manchen ihrer früheren Werken. Am ehesten ist er wohl noch mit No Country for Old Men zu vergleichen.

    Die Geschichte ist eigentlich eine althergebrachte: Der aufrichtige Physikprofessor, dessen Leben in einer Abfolge unkalkulierbarer Ereignisse aus den Fugen gerät, und der sich nach seiner sinnstiftenden Suche für eine Erklärung letztlich an Gott wendet, aber auch dort keine wirkliche Antwort erhält. Anscheinend stellt der Film auch eine Allegorie auf das Buch Hiob aus dem Alten Testament dar, aber dahingehend kenne ich mich jetzt gar nicht aus.

    Ort des Geschehens ist eine jüdische Gemeinde irgendwo in einem amerikanischen Vorort. Und der Einblick in diese (fremde) Kultur wird einem Coen-typisch wirklich wunderbar nahe gelegt. Ständig knallen sie einem irgendwelche Fremdwörter an den Kopf und verweisen auf ihre religiösen Zeremonien. Etwas schade fand ich, dass der "Absturz" des Hauptdarstellers ruhig noch etwas drastischer hätte ausfallen können. Soo tief fällt er ja eigentlich gar nicht, oder anders formuliert: Als es erst richtig interessant wurde zu kriseln, war er eigentlich schon fast wieder aus dem Schneider. Ganz wunderbar jedoch, wie stellenweise der Coen-typische derbe Humor aufblitzt, wo das Lachen meist irgendwo im Halse stecken bleibt. In der zweiten Hälfte bedienen sie sich dann einigen wirklich amüsanten "Mindfuck"-Szenen. Eindeutig am gelungensten fand ich die eingestreute Geschichte eines Kieferorthopäden, der in einem seiner Patienten plötzlich eine religiöse Inschrift entdeckt. Fantastisch auch die Szene, wo sich Larry plötzlich in das Haus seiner Nachbarin verliert und es anfängt zu "knistern", aber auch die zugekiffte Bar Mitzwa-Feier - fast schon kultverdächtig!




    Jetzt folgt ein wenig meine Interpretation...

    Der Film lädt aber auch wunderbar zum Spekulieren ein, indem er den Zuschauer mit vielen offenen Fragen zurück lässt. So beginnt er nicht mit der eigentlichen Handlung, sondern versetzt einen in ein jüdisches Dorf aus der Vergangenheit zurück. Hier wird ein Ehepaar eines nachts von einem ehemaligen Bekannten heimgesucht, der - laut ihr - eigentlich vor einiger Zeit tödlich erkrankt sei. Aus Angst, von einem Geist verflucht zu werden, sticht die Frau ihm in die Brust. Die Eingangsszene deutet bereits auf den Grundton des Films hin, nämlich die Ungewissheit stets als ständig Begleiter des Lebens zu akzeptieren. "Please. Accept the mystery." Das Ehepaar weiss nicht, was mit ihnen geschehen wird, in dem Moment, in dem der Bekannte das Haus wieder verlässt, ist er für sie sowohl tot als auch lebendig (in einer anderen Szene des Films fällt der Verweis auf Schrödingers Katze). Entweder hatten sie tatsächlich einen Geist vor sich, oder einen Menschen aus Fleisch und Blut, der am nächsten Tag möglicherweise irgendwo tot aufgefunden wird.

    In der Haupthandlung zeigt sich dies am deutlichsten in der Schlussszene: Larry korrigiert eine Note seines asiatischen Studenten - nach einem Bestechungsgesuch und einem Gerichtsschreiben - von ehemalig "F(ail)" auf "C-". Kurz darauf bekommt er ein Telefonat, es ist sein Arzt, der ihn dringend wegen einiger Röntgenaufnahmen her bittet. Im gleichen Moment erhält die Schule eine Tornado-Warnung; die Schüler sollen sich in den sicheren Keller begeben. Dann endet der Film. Als Zuschauer weiss man nicht, wie die Sache für die Beteiligten ausgehen wird. Hat Larry möglicherweise Krebs? Wird die Schule verwüstet? Aber auch Larry selbst scheint vor einem Rätsel zu stehen. Hätte der Arzt ihm auch angerufen, wenn er die Note nicht manipuliert hätte? Ein Akt des Zufalls, oder versucht tatsächlich eine höhere Macht (Gott?) ihn für seine selbsttrügerische Handlung zu bestrafen? Und manifestiert sie sich schlussendlich in einem plötzlich herannahenden Wirbelsturm? Man weiss es nicht. Aber dieses letzte Bild, die sich verdichtenden Wolken, die Schüler, die auf dem Pausenhof dem Tornado entgegen blicken und der Lehrer, der sich vergeblich darum bemüht, dass Tor zum Keller zu öffnen - hatte für mich eine ungeheure Kraft. Auch wenn ich nicht ganz weiss, was die Coens einem damit sagen wollen, ich fühlte mich - nicht zuletzt wegen seiner surrealen Wirkung - ein wenig an das Ende aus Dürrenmatts Der Tunnel erinnert. Eine Kurzgeschichte, in der ein Zug in einem endlosen Tunnel hineinfährt und die auch ohne Auflösung schliesst:

    Was sollen wir nun tun?
    [...]
    Nichts. Gott ließ uns fallen, und so stürzen wir denn auf ihn zu.

  2. #2
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    Re: A Serious Man (2009)

    Ich fand ihn absolut brilliant und mindestens ebenbürtig zu No Country for old Men. Schon erstaunlich wie die inszenatorischen Fähigkeiten der Coens seit Jahren ein Level halten, dass nur wenige Regisseure in ihrem Leben jemals erreichen werden.


    Ich seh das ähnlich wie Pitt, es geht vor allen Dingen um die Widrigkeiten des Lebens und die grausame Verpflichtung eben diesen, ohne jedem Erkennen von Sinn oder Begründung, hilflos ausgesetzt zu sein. Ein Thema das meiner Meinung nach insbesondere die letzten drei Filme der Coens absolut beherscht.
    Hier geht es zusätlich aber vielleicht auch um die Bedeutung von Kunst und Kultur, die diesen Zustand nicht unbedingt mit Sinn füllt, wohl aber etwas erträglicher macht. Nicht umsonst endet die von dir beschriebene Schlusseinstellung genau in dem Moment, als die Kamera den Ohrstöpsel des Walkmans fokussiert hat. Und auch der Beginn, nach dem Prolog, ist eine lange Kamerafahrt aus dem Ohrstöpsel heraus, welche die Aufmerksamkeit auf den Jefferson Airplane Song lenkt.
    Der Songtext reflektiert Larrys Zustand und im Allgemeinen auch die Sinnlosigkeit des Lebens und offensichtlich spendet er einigen Charakteren (dem Sohn und dem dritte Rabbi) in irgend einer Form Trost. Die Beschäftigung und Reflexion dieses Dilemmas in der Kunst (und genau das tun ja auch die Coens) ist in gewisserweise eine Erleichterung.
    Der besondere Clou der coenschen Philosophie und Erzählweise ist für mich, wie absolut unverblümmt und offen dargelegt wird, dass auch durch diese Reflexion keine Antworten gefunden werden und kein neuer Sinn entstehen wird. Grandios in diesem Zusammenhang, die Episode mit dem Zahnarzt, die defintiv auch ein selbstironischer Kommentar der eigenen Erzählmechanismen ist.
    Staring at the sea Will she come?
    Is there hope for me After all is said and done

  3. #3
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    Re: A Serious Man (2009)

    Ach ja, die Coens haben wieder zugeschlagen und nach dem wohl nervigsten, aber immerhin ungewöhnlichsten Trailer des Jahres ein absolut unlustiges und dafür mindestens genauso nerviges Werk produziert. Die Darsteller machen ihre Sache zwar gut und ab und an gibt es einen netten Regieeinfall geboten, aber das Drehbuch hat nicht eine Sekunde meinen Humor getroffen und so musste ich echt alle paar Minuten auf die Uhr schauen wann dieses Werk und somit meine Qualen ein Ende finden werden. Nö, das war gar nichts ... und nochmal um Längen schlechter als ihre letzte Komödie Burn After Reading

  4. #4
    Regisseur Avatar von Thomas S.
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    Re: A Serious Man (2009)

    Möchte hier noch mal meine Meinung zum Film erläutern und auch vertreten, denn ich kann da eure Euphorie nicht ganz nachfühlen, auch wenn ich euch zustimme, dass der A serious Man seine Momente hat.


    Doch wie auch Pitt schon erwähnt hat, Larrys Absturz ist im Grunde zu gering ist und spielt im Endeffekt auch keine große Rolle. Zumindest endet für Larry alles eher glimpflich, wobei wir natürlich nicht wissen, was die Röntgen-Aufnahmen zeigen. Dazu kommt, wie ich in meinem FTB schon geschrieben habe, dass besonders der Prolog sehr nichtssagend wirkt und zwar erklärt, was unter einem Dibbuk verstanden wird, allerdings keine erkennbare Verbindung zur Hauptgeschichte beinhaltet.

    Und obwohl die Geschichte das Judentum an sich thematisch nur anschneidet, wirkt der Film auf mich doch sehr befremdlich und hat es mir sehr schwer gemacht, mich mit irgendeiner Figur zu identifizieren. Auch der Coen'sche Humor bleibt weitgehend aus, was beim Filmtitel zwar zu erwarten war, die Tatsache allerdings nicht weniger schade macht. Trotzdem hat A Serious Man sicherlich seine Momente, die man ihm nicht absprechen kann, sei es die Bar Mizwa oder das Ende unterstützt durch Jefferson Airplanes "Somebody to Love".

    @ A serious Man als Allegorie auf das Buch Hiob:
    Bin selber kein gläubiger Mensch, aber das Buch Hiob kenne ich ein wenig. Da geht es darum, dass ein wohlhabender Mann namens Hiob (im Film: Larry Gopnik) mit Frau und Kindern zusammenlebt. Obwohl er ein frommer Mann ist, wird ihm von Gott vorgeworfen, nur gläubig zu sein, da Gott so über Hiob und sein Gut wachen würde. Gott erlaubt dem Teufel darum, dass dieser Hiobs Glauben prüft. Zuerst zerstört der Teufel Hiobs Haus und nimmt ihm Frau und Kinder (Larrys Umzug ins Motel). Als dieser seinem Gott treu bleibt, wird Hiob verflucht und erkrankt schwer (Larrys Röntgen-Aufnahmen). Anschließend wird er moralisch auf die Probe gestellt (des Ändern der Note), doch sein Glauben zu Gott verliert Hiob nicht, obwohl er sich fragt, warum man ihn so hart bestraft. Er gesteht sich selbst keinen Fehler ein, woraufhin ihm Gott in Form eines Gewitters erscheint (im Film: der Tornado am Ende) und ihn davon überzeugt, dass Gott allmächtig ist und man seine Entscheidungen nicht in Frage stellen darf.
    Interessant zu sehen wäre, was im Film nach dem Erscheinen des Tornados passieren würde, da Hiob nach der Erscheinung Gottes wieder ein schönes Leben mit Frau und Kindern führt.
    So ungefähr lautet die Geschichte.
    "Get busy livin' or get busy dyin'..."

  5. #5
    Regisseur Avatar von Pitt
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    Re: A Serious Man (2009)

    Danke für die Erläuterungen der Hiob-Story! Aber ist doch eigentlich genial, wie sie die Geschichte ins 20. Jahrhundert übertragen, nicht? Werde mir den Film unter diesen Gesichtspunkten wohl auch nochmal ansehen müssen...


    Wegen dem Prolog und der Verbindung zum Hauptstrang:



    Ich sah da eigentlich zwei Interpretationsmöglichkeiten. Sie reden doch einerseits davon, dass sie nun verflucht sind, oder? Da sie ja von diesem Dibbuk besucht wurden. Ich hab mir das zunächst so hergereimt, dass das Ehepaar irgendwelche Ahnen von Larry sind und ihr Fluch nun in seiner Unglücksserie zum Ausdruck kommt.

    Andererseits deutet die Szene - wie ich schon geschrieben hab - bereits auf den Hinweis mit Schrödingers Katze hin, da der nächtliche Besucher, wie die Katze im Experiment, für das Ehepaar ebenfalls zugleich tot und lebendig ist. Und eben dieses Prinzip des Nicht-Wissens oder der Unvollständigkeit wird dann auch zahlreichen Szenen im Film wieder aufgegriffen (Zahnarztgeschichte, Scheidungsgeständnis, Schlussszene...).

  6. #6
    Regisseur Avatar von Thomas S.
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    Re: A Serious Man (2009)

    Zitat Zitat von Pitt
    Danke für die Erläuterungen der Hiob-Story! Aber ist doch eigentlich genial, wie sie die Geschichte ins 20. Jahrhundert übertragen, nicht?
    Gern geschehen, und ja, finde die Idee auch recht originell, wobei ich vor allem das Ende des Films in Relation zur Hiob-Geschichte krass fand.


    Zitat Zitat von Pitt
    Wegen dem Prolog und der Verbindung zum Hauptstrang:

    Ich sah da eigentlich zwei Interpretationsmöglichkeiten. Sie reden doch einerseits davon, dass sie nun verflucht sind, oder? Da sie ja von diesem Dibbuk besucht wurden. Ich hab mir das zunächst so hergereimt, dass das Ehepaar irgendwelche Ahnen von Larry sind und ihr Fluch nun in seiner Unglücksserie zum Ausdruck kommt.

    Andererseits deutet die Szene - wie ich schon geschrieben hab - bereits auf den Hinweis mit Schrödingers Katze hin, da der nächtliche Besucher, wie die Katze im Experiment, für das Ehepaar ebenfalls zugleich tot und lebendig ist. Und eben dieses Prinzip des Nicht-Wissens oder der Unvollständigkeit wird dann auch zahlreichen Szenen im Film wieder aufgegriffen (Zahnarztgeschichte, Scheidungsgeständnis, Schlussszene...).
    Danke erstmal, finde speziell den zweiten Gedankengang sehr interessant. Die Idee mit der Verwandtschaft kam mir auch, empfand es allerdings zu un-Coen-like, da es einfach zu simpel wäre. Als Querverweis gefällt mir der Prolog schon besser, aber irgendwie passt er trotzdem noch nicht ins Gesamtbild. Könnte mir vorstellen, dass hinter der Szene mehr steckt, als man beim ersten Mal hinschauen sieht.
    "Get busy livin' or get busy dyin'..."

  7. #7
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    Re: A Serious Man (2009)

    Erstaunlich, dass hier das Wort "ernst" im Zusammenhang mit dem Film fällt. Sehe ihn als reine Komödie, mit vielen satirischen Anspielungen. Im Endeffekt glaube ich, dass es hier um die Sinnlosigkeit des Haderns geht. Im Endeffekt führt sie zu nichts. Manche Dinge sind unveränderlich. Insofern vielleicht doch ein ernster Film...
    You can't be wise and in love at the same time - Bob Dylan

    http://www.humanspotlight.de.vu/

  8. #8
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    Re: A Serious Man (2009)

    Sicherlich ist A Serious Man mit seinen schrulligen Figuren (ohne große Stars diesmal) und schrägen Humor kein Film für die große Masse, aber ich hatte meinen Spaß. Alleine die Geschichte mit den Zähnen und die 'Bar Mitzwa'-Szene machen diesen Film sehenswert für mich. Außerdem bekommt man ein paar interessante und amüsante Einblicke ins Judentum (zumindest das praktizierte Judentum im Amerika der 60er Jahre). Der Schluss wirft natürlich viele Fragen auf, aber sonderlich gestört hat es mich jetzt auch nicht, weil ich bis dahin gut unterhalten wurde. Fans der älteren Coen-Filme sollten sich hier eigentlich heimisch fühlen.
    Out of order for a long time ago.

  9. #9
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    Re: A Serious Man (2009)

    Nun ja, damit mach ich mich sicherlich unbeliebter als ich jetzt schon bin,(*lach* ) aber irgendwie find ich das ganze Thema nicht interresant! Also ich werde mir den Film nicht anschauen.
    Die Zeit verfliegt aber Piloten eben nicht.-Mh! Das verstehe ich nicht, aber es steht im Buch der Weisheiten.

  10. #10
    Regisseur Avatar von ric-dee
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    Re: A Serious Man (2009)

    Aaaaalso...........mir hat er gefallen! :wink:

    Während das letzte Werk der Coens ("Burn after Reading") mich eigentlich nur mit seinem genialen Schluss beeindrucken konnte, hat mich dieser Film die ganze Zeit über unterhalten und ich würde mich nicht gerade als Coen-Fan bezeichnen. Es sind zumeist eben doch sehr spezielle Filme und da stellt dieser sicher keine Ausnahme dar.

    Trotzdem wurde mir zu keiner Zeit langweilig. Ich empfand es als sehr amüsant (und stellenweise sogar nachdenklich stimmend) den (großartigen) Hauptdarsteller in seinem "freien Fall" zu begleiten. Ich dachte mir immer, "Was kommt wohl als nächstes?"... Und dann dazu noch diese Engelsgeduld mit der er alles erträgt - bewunderns- und bemitleidenswert zugleich!

    Das Ende stellt für mich auch noch ein kleines Highlight dar:

    War ich im ersten Moment doch etwas verstört über die mehr als abrupte Art, so musste ich kurz danach doch sehr darüber schmunzeln. Für mich lässt es ehrlich gesagt auch nicht allzu viel Interpretationsspielraum: der Sohn wird vom Tornado erfasst, da der Lehrer den richtigen Schlüssel nicht findet und Larry leidet offenbar an einer sehr sehr schlimmen Krankheit, wo doch der Arzt - auch auf Nachfrage - es ihm nur unter vier Augen mitteilen will.
    Fazit: Larrys Martyrium hat gerade erst begonnen! :wink:


    Über denn Sinn und Unsinn des Prologs kann man aber bestimmt lange diskutieren...

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