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Thema: Paper Heart

  1. #1
    Bob
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    Regisseur Avatar von Bob
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    Paper Heart



    Zitat Zitat von CallMeDude
    "Paper Heart"
    Regie: Nicholas Jasenovec
    Trailer - Quicktime (MovieMaze)
    eben auf imdb drauf gestoßen, weil ich mal mehr mit Michael Cera sehen will. wirklich seltsames projekt. Charlyne Yi kennt man aus Knocked Up und ist bei Paper Hearts auch noch als autorin gelistet. Seth Rogen spielt mit. werde ich mir auf jeden fall angucken.
    find es btw bemerkenswert wie die Apatow-Gang sich ausbreitet. da geht wirklich jeder in die vollen, alleine schon Rogen mit seiner schreibarbeit. respekt vor der ganzen bande. und spaß scheint ihnen das ganze auch zu bereiten. ich find's gut, die sympathischste us-film entwicklung überhaupt.
    But from that moment on, Hermione Granger became their friend.

  2. #2
    Regisseur Avatar von CallMeDude
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    Re: Paper Heart

    Zitat Zitat von Bob
    eben auf imdb drauf gestoßen, weil ich mal mehr mit Michael Cera sehen will.
    Falls du Nick and Norah's Infinite Playlist noch nicht kennst, dann könnte der vielleicht etwas für dich sein. Etwas mehr Romantik könnte dir alten Frauenhasser auch nicht schaden.

    Paper Heart sieht von der Idee her ganz lustig aus. Michael Cera spielt zwar wieder seine übliche Rolle, aber bis jetzt habe ich mich daran noch nicht satt gesehen. Seth Rogens Part wird vermutlich nicht allzu groß sein, aber es ist trotzdem positiv zu wissen, dass er für ein paar Lacher sorgen wird.
    Out of order for a long time ago.

  3. #3
    Bob
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    Re: Paper Heart

    Zitat Zitat von CallMeDude
    Falls du Nick and Norah's Infinite Playlist noch nicht kennst, dann könnte der vielleicht etwas für dich sein.
    ja, auch schon drauf gestoßen, den werde ich mir natürlich nicht entgehen lassen. erwarte mir vom titel her so eine art High Fidelity, mal gespannt.

    Zitat Zitat von Dude
    Michael Cera spielt zwar wieder seine übliche Rolle, aber bis jetzt habe ich mich daran noch nicht satt gesehen.
    dito. wobei ich dem echt mehr zutraue. oder besser gesagt: würde mich in einer anderen rolle sehr interessieren. müsste nicht gleich ein baby-face serienkiller sein, aber schon jemand mit mehr tiefe.
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  4. #4
    Regisseur Moderator Avatar von KeyzerSoze
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    Re: Paper Heart

    @ Bob: ARRESTED DEVELOPMENT (keine eingespielten Lacher )

  5. #5
    Bob
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    Re: Paper Heart

    Zitat Zitat von KeyzerSoze
    @ Bob: ARRESTED DEVELOPMENT (keine eingespielten Lacher )
    coolio! gebongt. Bateman ist mir glaube ich das erste mal gestern in Juno aufgefallen. hat mir gefallen und vor allem mehr potential gehabt, sympatische socke. war halt in Juno etwas unglücklich, Bateman/Garner stinken gegen Rudd/Mann meilenweit ab.
    But from that moment on, Hermione Granger became their friend.

  6. #6
    Regisseur Avatar von Kalervo
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    AW: Paper Heart


    Huiuiui… jetzt hab’ ich ein echtes Problem… ach was sag‘ ich, gleich mehrere, aber der Reihe nach. Zunächst mal finde ich die Grundidee eine Doku über Liebe/verliebt sein etc. interessant. Mag sich zwar im ersten Moment für den ein oder anderen etwas banal anhören, hat aber durchaus großes Potential. Und die Geschichten und Aussagen der Befragten haben auch durchweg viel Gehalt und gehen teils zu Herzen. Wobei man sich fragt, ob noch mehr Pärchen als die im Film gezeigten interviewt wurden, oder ob sich das deckt. Und hier hat man dann schon einen ersten Knackpunkt, der aber für alle Dokus gilt, inwieweit kann ein Dokumentarfilmer das Ergebnis letztlich beeinflussen, wenn er das möchte. Dies kann er schon dadurch tun welche Fragen er zu einem bestimmten Thema stellt und welche er weglässt. Und er kann am Ende das vorliegende Material entsprechend kürzen und zurechtschneiden. Andererseits muss er dies mglw. sogar, weil ein fleißiger Doku-Filmer sicherlich so viel Material wie möglich sammelt, am Ende aber nicht vier oder fünf oder noch mehr Stunden Film auf den Rezipienten loslassen kann.

    So und nun kommt aber eine Komponente ins Spiel die alles verkompliziert… so für sich genommen ist das Ganze interessant und anrührend und gut gemacht… aber dann ist da noch der Fakt, dass die von einem Nebenstrang zum Main Act aufsteigende beginnende und sich entwickelnde Liaison zwischen der Interviewerin Charlene Yi und Michael Cera, die letztlich im Film immer mehr Raum einnimmt und zur Hauptattraktion mutiert, schlichtweg ein Fake ist. Und das gibt einem doch zu denken. Zunächst ist da die Frage, ob ich diesen Fakt überhaupt zulassen soll, hätte ich dieses während der Sichtung entlarvt oder vermutlich nie auch nur in Erwägung gezogen, wenn ich es nicht irgendwo aufgeschnappt hätte. Und dann ist erstmal zu klären, ob ich diesen Punkt überhaupt in Betracht ziehen soll, wie ein Gericht prüft, ob ein Beweis zugelassen werden kann, der zwar für den Fall entscheidenden Charakter haben kann, aber aufgrund eines unrechtsmäßigen Vorganges beschafft wurde und somit evtl. abgelehnt werden muss. Dies habe ich mich lange gefragt und bin zu dem Schluss gekommen, da wir ja nicht vor Gericht sind, diesen Punkt nicht auszublenden sondern ihn ernst zu nehmen. Ja und dann haben wir ein Problem, weil damit der Film einiges einbüßt, weil ich das, mit Verlaub, bisschen doof finde. Mag eine grundsätzlich nicht uninteressante Grundidee sein, aber ich versteh‘ ehrlich gesagt die Motivation hierfür nicht so wirklich. Ein Experiment!? Und damit schließt sich dann auch gleich die Frage an, ob denn wenigstens die Interviews echt waren!? Gleich die erste Story von Mike Modrak, mit dem Erlebnis in Alaska, ist ja zumindest schon mal grenzwertig. Man kann sich über gar nichts mehr sicher sein und verliert nahezu völlig die Orientierung. Nun könnte man gegenfragen, ob das denn so schlimm ist!? Nun,... bei einer Doku irgendwie schon, für mich. Da möchte ich mich einfach auf das verlassen können was ich sehe, klar, man kann sich nie sicher sein, inwieweit ein Filmemacher Einfluss genommen hat auf das was er, gerafft, zeigt. Was davon gestellt und inszeniert ist, was beeinflusst wurde, oder wie durch Weglassen eine bestimmte Richtung eingenommen wird. Ich gehe aber grundsätzlich mal davon aus, dass so wenig wie nötig äußerer Einfluss genommen wurde; aber vielleicht ist diese Einstellung falsch und der Film hier will genau das aufzeigen und zu größerer Aufmerksamkeit bewegen und aufrütteln nicht alles einfach so hinzunehmen und zu glauben. Dass wäre dann ein bedeutender Punkt, den man dem Film positiv anrechnen kann.

    Ein weiteres Plus ist dann ein extrem großes Lob an Yi und Cera, weil ihr Wirken und Tun so extremst echt und eben nicht geschauspielert wirkt, bis auf die kleinsten Details, dass man allein davon nicht auf die Idee käme zu zweifeln. In dem Zusammenhang sei die für mich mit bedeutendste Szene erwähnt, die im Diner. Als Cera plötzlich aufsteht und Yi zurücklässt dass man fast beginnt Mitleid mit der Kleinen zu haben, und sich fragt was denn nun der Grund war, sogar nochmal zurückspult und sich das nochmal genauer anhört und gar nicht richtig kapiert was los ist, weil Charlene ja gar nicht viel sagt oder gar, für meine Begriffe, irgendwas falsch macht, dann ist das fast ein Wendepunkt. Doch dann kommt er zurück, zur allgemeinen Erleichterung, war nur eine Finte, der Schelm. Man atmet innerlich auf. Diese Szene war für mich der Wendepunkt, ab hier den Film richtig richtig gern zu haben und zu mögen… aber wenn das alles nur inszeniert war, dann verliert es für mich an Bedeutung.

    Positiv seien noch die vielen Ortswechsel erwähnt (wobei man sich in dem Zusammenhang wieder fragt, warum, bzw. wie kam das Team an die interviewten Pärchen; wenn dies überhaupt alles echt war…), aber das hat mir jedenfalls gut gefallen, und dass es in Texas schneit sieht man nicht alle Tage (vorausgesetzt das war kein Kunstschnee…). Sehr fantasievoll und somit sehr gefällig waren auch die kleinen Illustrationen einiger erzählten Geschichten, dass gefiel zweifellos sehr gut.

    Schwierig war es dafür für mich alles zu verstehen was Charlene von sich gab, da sie relativ undeutlich spricht. Wobei mMn hier OV mehr als sinnvoll ist; man könnte sich höchstens noch darüber unterhalten ob es sinnigerweise untertitelt sein sollte, zum besseren Verständnis, aber diese Wahl hatte ich nicht.

    Soweit so gut… kommen wir nun zum schwierigsten Teil, der Bewertung… das bin ich hin- und hergerissen, und nochmal hin. Dass sich die Hauptstoryline als Fake entpuppt wäre eigentlich Grund genug zu sagen ‘Thema verfehlt, setzen, sechs!‘. Aber, ich will mal einfach unterstellen, dass die Pärchen-Interviews echt waren, und ich unterstelle mal einfach, dass die Idee hinter dem Ganzen vielleicht einen guten Zweck sozusagen hatte, einen tieferen Hintergedanken wie ich ihn im obigen Text formuliert habe, dann kann ich dem Ganzen noch etwas abgewinnen und fühle mich nicht mehr ganz so veräppelt. Aber, ich kann das auch nicht ganz ausblenden und für mich zieht das alles einfach runter, man mag mich dafür altmodisch oder konservativ oder wieauchimmer schimpfen, ist nunmal so, dass ich mich damit nicht wirklich anfreunden kann, so komme ich letztlich und abschließend und alles so gut als möglich positiv auslegend und die Für und Wider abwiegend auf nicht mehr als 5/10 Punkte. Und das ist wie gesagt schon wohlwollend aufgerundet, allein schon wegen Rogens Lache (andererseits schade, dass sein Auftritt so kurz ist).


    Bleibt nur noch eine Frage: Wo bekomme ich jetzt bitteschön eine Harley her?
    The bad news is, we did an X-ray, and your body is full of a spooky skeleton man.

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  7. #7
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    AW: Paper Heart

    Irgendwie hat dieser Film es nie geschafft, die nötige Aufmerksamkeit bei mir zu erzeugen, obwohl ich Michael Cera für eine coole Socke halte und sich die Grundidee des Films recht interessant anhört. Nach Kalervos Ausführungen bin ich jetzt ein wenig abgeschreckt. Die Abneigung gegenüber Inszenierungen in Dokumentationen kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich hätte damit wahrscheinlich auch ein Problem, wobei es natürlich immer kontextabhängig ist. Die Propaganda-Filme von Michael Moore finde ich aus selbigen Grund zum Beispiel absolut verachtenswert.

  8. #8
    Regisseur Avatar von Kalervo
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    AW: Paper Heart

    Nein, lass' Dich von mir nicht abschrecken, bin vermutlich der einzige der es so sieht und der arme John ist schon gestraft genug...
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  9. #9
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    AW: Paper Heart

    Nun, der arme John hat aber auch nichts davon, wenn ich mir den Film angucke

    PS: Der wird sich eh an nichts mehr erinnern, wenn er in zwei Wochen zurück kommt.

  10. #10
    Regisseur Avatar von Kalervo
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    AW: Paper Heart

    Hehe stimmt, aber blöderweise ist es hier verewigt...
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