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Thema: The Spiderwick Chronicles

  1. #1
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    The Spiderwick Chronicles



    Buchverfilmung.
    Irgendwas mit Kindern und Monstern, die wie Schweine aussehen.
    Rest ergänzen Penny und VJ.

    :P
    -"Shoot him again"
    -"What for?"
    -"His soul is still dancing"

  2. #2
    Bob
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    Re: The Spiderwick Chronicles (Die Geheimnisse der Spiderwicks)

    But from that moment on, Hermione Granger became their friend.

  3. #3
    Regisseur Avatar von VJ-Thorsten
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    Re: The Spiderwick Chronicles (Die Geheimnisse der Spiderwicks)

    LoL.
    Gut, dann bin ich auch fix aus dem Schneider und mach mal CopyPaste....

    Ich hatte keinerlei Informationen über dieses Werk vor meiner Sichtung. Es war einfach nur ein gutes Gefühl, dass dieser Film mir durchaus gefallen könnte. Letztens hatte ich mal wieder Big Fish gesehen und war nun eben in der Laune für einen Fantasy-Film.
    Das Genre erlebte in den letzten 8 Jahren ja eine regelrechte Renaissance und bei der Schwemme an Produktionen von Angelegten Mehrteilern konnte man schon mal den Überblick verlieren. Abseits dieser Großproduktionen gab es dann noch Filme die einfach und allein für sich stehen wollten, ohne gleich in einem Franchise zu enden. Einiges war letztlich nur unschöne Geldschneiderei (beispielsweise Eragon), anderes hab ich bis heute nicht gesehen (Der Goldene Kompass) und dann gab es da noch die Perlen, die dem Betrachter in den Schoß fielen (Lemony Snicket).

    Ich weiß nun nicht, wie es bei den Spiderwick Chronicles gedacht ist. Wie ich dem Netz entnehme, baut der Film auf einer Buchserie auf. Inwieweit man hier nun mehrer Teile zusammengelegt hat oder ob dies der Beginn einer Filmserie ist, weiß ich in diesem Moment nicht.
    Doch rückblickend scheint es, als würde dieser Film ein Pilot sein um die Zugkraft der Spiderwicks zu überprüfen. Denn, und da lag das eigentliche Problem der Verfilmung, man steigt hier mitten ins Geschehen ein. Die minimalistische Einleitung zeigt uns zwar das es mal einen Arthur Spiderwick gab und das dieser Informationen über Fabelwesen sammelte und dadurch ein Problem bekam. Ein wenig mehr erfährt der Zuschauer über die Laufzeit des Films dann doch noch. So darf ein gewisser Mulgarath auf keinen Fall in den Besitz dieser Aufzeichnungen kommen, denn dies würde das Ende aller Fabelwesen und wahrscheinlich auch der Menschen bedeuten.

    Unsere drei kindlichen Helden stolpern nun in diese Welt und fragen im Auftrag für uns Zuschauer leider nicht mehr nach. Was ist diese Welt der Fabelwesen? Wo? Überall um uns herum? Warum? Was sind die Beweggründe von Mulgarath (die pure Machtgier?), was tat die Tochter von Arthur Spiderwick, Lucinda, ihr Leben lang nach dem Verlust des Vaters (sie scheint ja offenbar mit den Fabelwesen in Kontakt zu stehen)?
    Das als Kritikpunkt und bei einer möglichen Fortsetzung der Reihe würde sich das Ende des Filmes doch sicherlich negativ auswirken? Insofern gehe ich mal kühn davon aus, das es sich hier um einen zusammengewürfelten Film aus allen Bänden handelt.
    Abgesehen von diesen Ärgernissen im Plot, konnte mich die präsentierte Welt der Spiderwicks mühelos in ihren Bann ziehen. Die Figuren sind herrlich animiert und sprühen vor Ekel und Witz (und doch nervt es auch hier wieder, das man nicht mehr über sie erfährt, über ihre Vergangenheit). Der leidige Nebenplot in der „realen Welt“ (Scheidung/Kind) fällt nicht weiter negativ auf, wird er doch durch die Anwesenheit der bezaubernden Mary-Louise Parker (Weeds) ein wenig sympathisiert. Sie scheint hier, in den wenigen Auftritten die sie hat, ganz die coole alleinerziehende Mutter zu sein, die sie auch in Weeds mimt. Zicke geht und passt bei ihr nicht.
    Der Plot an sich bietet sicherlich nicht viel Neues überraschendes. Tausche Buch gegen Ring und gut ist. Aber das Flair und der Erzählstil des Filmes mit seinen skurrilen Charakteren macht schlichtweg Spaß.
    Letztlich wurde hier einiges an Möglichkeiten verschenkt aber vielleicht lass ich mich ja noch eines Besseren belehren und erlebe demnächst eine Rückkehr der Spiderwicks auf der großen Leinwand.

    Ein Schlussbemerkung noch: Freddie Highmore , unser Lieblingskind aus Finding Neverland und Charlie and the Chocolate Factory in einer Doppelrolle…..ich weiß nicht ob es nun herablassend klingt, aber mir war hier von Anfang an klar, dass etwas mit dem intelligenten Bruder von Jared Grace nicht stimmt. Die Idee eines wirklichen Zwillingsbruders wurde rasch von mir verworfen, da der Zwilling irgendwie seltsam agierte. Im Abspann des Films dann die Bestätigung.
    Nicht die glücklichste Wahl aber auch das fällt nicht wirklich ins Gewicht.

    Ich hatte letztlich angenehme 100 Minuten und konnte herrlich mein Gehirn, nach dessen elender Arbeit an einer Hausarbeit, lahmlegen und entspannen. Danke dafür.

    Durch Abzüge in der A- und B- Note:

    7 von 10
    Burt, are we fuck-ups?

  4. #4
    Regisseur Avatar von PennyLane
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    Re: The Spiderwick Chronicles (Die Geheimnisse der Spiderwicks)

    Tip Top, Argo!

    Zum Film:
    Ich habe den Film damals (?!) im Kino gesehen und war wahnsinnig begeistert. Endlich mal eine Fantasy-Verfilmung, die nicht wieder in eine Serie ausartet, denn soweit ich weiß ist und bleibt das der einzige Film zu den Spiderwicks, deshalb auch der Titel The Spiderwick Chronicles. So heißen auch die fünf Romane, die die Grundlage zum Film bieten. (Es gibt da auch eine neue Fortsetzungsreihe, die kenn ich allerdings noch nicht, aber wer weiß vielleicht zwingt die Konsumkrake irgendwen irgendwann zur Verfilmung.)
    Die Romane hab ich mir dann direkt nach Sichtung der Verfilmung zugelegt und verschlungen. Danach war ich beinahe noch begeisterter was die Verfilmung angeht. Die kommt dem Original nämlich wirklich unheimlich nahe. Natürlich wurden auch hier Szenen rausgekürzt, allerdings sind das durchweg Szenen, die ich jetzt nicht unbedingt vermisst habe. Ein weiterer Unterschied zwischen Romanen und Film ist, dass sich im Film die Handlung nur im Haus und ums Haus herum abspielt, während die Kids in den Büchern auch andere Orte aufsuchen dürfen.
    Die Darsteller finde ich allesamt sehr überzeugend. Klar, der "gute Zwilling" stinkt auch ein bisschen ab, aber die Handlung konzentriert sich ja mehr auf Jared (Fokalisationsfigur ), daher ist das schon in Ordnung.

    Ich meine mich erinnern zu können, dass schon aufgeklärt wird, dass die Geschöpfe überall um uns herum sind. Eine genauere Erklärung welches wann wo und wie ist, hab ich persönlich nicht gebraucht. Ist eben nicht von Tolkien, der einem auch das erklärt, was man niemals nie nicht wissen wollte.

    In meinen Augen sind die Spiderwick Chronicles nicht nur eine der besten Fantasy-Verfilmungen, die ich in der letzten Zeit aus der Schwemme an Verfilmungen gesehen habe, der Film macht auch noch wirklich Spaß und weiß bestens zu unterhalten. Übrigens auch beim zweiten Mal.
    "I'm dark and mysterious and I'm PISSED OFF!"

  5. #5
    Regisseur Moderator
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    Re: The Spiderwick Chronicles (Die Geheimnisse der Spiderwicks)

    Wie? Der eine Film deckt die 5 Bücher ab?
    -"Shoot him again"
    -"What for?"
    -"His soul is still dancing"

  6. #6
    Regisseur Avatar von VJ-Thorsten
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    Re: The Spiderwick Chronicles (Die Geheimnisse der Spiderwicks)

    Also doch. Alle Bücher in einem Film.

    Neee versteh mich nicht falsch. Ich mochte diese Verfilmung wirklich aber so ein paar Sachen hätt ich doch gern gewusst bzw. vertieft gesehen.
    Und wenn es denn bei diesem einen Film bleibt...okay.
    Burt, are we fuck-ups?

  7. #7
    Regisseur Avatar von PennyLane
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    Re: The Spiderwick Chronicles (Die Geheimnisse der Spiderwicks)

    Ja, der Film deckte alle fünf Bücher ab. Die Bücher sind aber auch nicht besonders umfangreich...
    "I'm dark and mysterious and I'm PISSED OFF!"

  8. #8
    Moderator Moderator Avatar von TheCrow
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    Re: The Spiderwick Chronicles (Die Geheimnisse der Spiderwicks)

    Das ist er:
    Der aktuellste, rundum gelungene Fantasy-Action-Streifen für die ganze Familie! Der Film ist kurzweilig, mit witzigen Momenten gespickt und absolut verträglich für die ganze Familie (natürlich der Freigabe entsprechend, denn ganz ohne ist die Geschichte nun auch wieder nicht).

    Es dauert nicht lange, und schon ist man mitten drin, in dieser wahrlich ausgeklügelten Story (auch, wenn es sich nur um einen Abriss der Vorlage handelt):
    Eine alleinerziehende Mutter (sehr glaubhaft dargestellt von der allseits beliebten Weeds-Dealerin Mary-Louise Parker) zieht aufgrund der Trennung von ihrem Mann mit ihren beiden Kindern in ein abgelegenes Haus einer relativ entfernten Verwandten. Diese sitzt in einer Psychiatrie weil sie behauptet, Ihr Vater sei vor Jahren - als sie selbst noch ein Kind war - von Elfen entführt worden. Wie sich aber schon sehr bald herausstellt, ist diese Verwandte kerngesund und weiss genau, wovon sie redet!
    Somit dauert es nicht lange, bis eines der Kinder ein spezielles Buch findet, mit welchem er eine grosse Bedrohung heraufbeschwört. Nun gilt es mit der ganzen Familie zusammenzuhalten, und gemeinsam mit neuen Freunden die neuen Feinde zu besiegen, bevor es für unsere Welt zu spät ist.

    Natürlich handelt es sich hierbei um einen Kinderfilm. Dies sollte aber niemanden überraschen, denn wo "Nickelodeon" drauf steht, ist in der Regel auch genau so etwas zu erwarten. Dennoch kann man nicht von einem kindischen Werk reden, denn dafür ist die Vorstellung in ein neues Haus zu ziehen, welches sehr abgelegen gebaut wurde und von Trollen die einem ans Leder wollen belagert wird, doch zu unangenehm (und die Trolle sehen wirklich fies aus...vom Oger ganz zu schweigen). Immerhin kommt der Witz hier durch einzelne Charaktere nicht zu kurz und auch als Erwachsener kann man immer wieder herzhaft Lachen!

    Die Effekte sind für diese Art Film sehr gut gelungen, die Geschichte leicht verständlich, ohne zu einfach zu sein oder gar zu Langweilen. Dazu gute Schauspieler (inkl. Kindern) und fertig ist der gelungene Fantasy-Abenteuer-Film.

    Kurz und gut:
    Ein Film den man den geneigten Liebhabern der gepflegten Familienunterhaltung bedenkenlos empfehlen kann!

    8/10

    P.S.: ich habe von der Vorlage keinen blassen Schimmer...
    "Stop breathing!" - The Man in Black
    MovieCops - Filme im Kreuzverhör #76 ist online! (17.09.2017)

  9. #9
    Regisseur Moderator Avatar von KeyzerSoze
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    Re: The Spiderwick Chronicles (Die Geheimnisse der Spiderwicks)

    Mal ne Frage an die Buchkenner ... hab den Film (noch) nicht gesehen ... lohnt es sich die Bücher vorher zu lesen ... wenn ja, welcher Umfang und welche Vergleichsbücher würdet ihr nennen?

  10. #10
    Regisseur Avatar von PennyLane
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    Re: The Spiderwick Chronicles (Die Geheimnisse der Spiderwicks)

    Die Ausgaben, die ich habe, haben alle so um die 100 Seiten, sind aber auch recht groß geschrieben und bebildert. Die liest man wirklich zackig durch.
    Es ist relativ egal, ob du die vorher gelesen hast oder nicht. Es ist auch egal, ob du den Film vorher gesehen hast, wenn du die noch lesen möchtest. Hab ich auch so gemacht und war nicht enttäuscht, hat trotzdem Spaß gemacht.
    "I'm dark and mysterious and I'm PISSED OFF!"

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