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Thema: 3:10 to Yuma

  1. #1
    Regisseur
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    3:10 to Yuma

    Ich mag Western nicht.



    Aber die bisherigen zwei Trailer zu 3:10 To Yuma gefallen mir außerordentlich gut! Und James Mangolds Filme gefallen mir in der Regel.
    Wer die Trailer noch nicht kennt, hier ist ein Link:
    http://www.empireonline.com/futurefilms ... ?id=133301

  2. #2
    Bob
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    Re: 3:10 To Yuma

    Extrem cooles Poster, und die zwei "Headliner" lassen einiges erwarten. Ich glaube, ich verzichte auf den Trailer, da ich mit Western schon etwas anfangen kann. :wink:
    But from that moment on, Hermione Granger became their friend.

  3. #3
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    Re: 3:10 To Yuma

    Ich glaube, da kommt was großes auf die Genrefans zu.
    Mir wird´s gefallen.

  4. #4
    Regisseur
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    Re: 3:10 to Yuma (Todeszug nach Yuma)

    Gerade gesehen und ich bin immer noch ein wenig verwirrt, wie ich den Film denn finden soll.

    Die Erwartungen waren hoch, da Western eines meiner absoluten Lieblingsgenres ist und der Film mit Kritikerlob zudem überhäuft wurde. Der Film geht auch furious los und ist durch die Bank gut inszeniert. Aber die Story??


    Die Wendung um Ben Wade, die ja im Original so wohl nicht vorkommt (kenne das Original nicht, hab nur gelesen das wurde abgeändert), empfand ich als total unglaubwürdig zudem wirkte es irgendwie angestrengt irgendwelche Moral zu vermitteln. Sicherlich war Ben Wade kein herzloser eiskalter Killer sowie Charlie zb., aber das er sich da selbst aufgibt weil er irgendwie geläutert ist oder weil ihm Dan besonders symphatisch war erschien mir doch ein wenig sehr optimistisch um es mal vorsichtig auszudrücken.
    Genauer gesagt war es ja die Szene in der Ben Wade Dan gerade erwürgen will und dieser ihm erzählt er ist gar kein Kriegsheld und das er angeschossen wurde im Krieg als er sich gerade von der Front zurückziehen wollte und zwar von einem eigenen Mann. Also ist er eigentlich ein Deserteur, der seinen Kindern und Frauen nicht mehr in die Augen schauen kann und gegen den Kredithai (oder was auch immer er ist) Mr. Hollander sich nichtmal zu wehr setzt, als dieser ihm seine Scheune abbrennt. Doch nun entscheidet er sich, das er einmal etwas heldenhaftes, nobles tun möchte um "seine Ehre zurückzugewinnen" und das bewundert Wade dann an ihm oder tat er ihm leid? So richtig klar war mir das auch nicht, aber das war auch gar nicht so wichtig, denn schlussendlich fand ich diese Wandlung sehr sehr unglaubwürdig und hat mir den Film mächtig madig gemacht Ich würde gerne wissen ob das auch noch anderen von euch so ging, denn der Film hat ja wie bereits erwähnt ein äußerst positives Feedback erlebt.

  5. #5
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    Re: 3:10 to Yuma (Todeszug nach Yuma)

    Ich fand das nicht so wichtig, da ich überhaupz die Figurenzeichnung sehr oberflächlich fand, was aber nichts schlechtes sein muss. Ich hatte oft das Gefühl das das gewollt war.
    You can't be wise and in love at the same time - Bob Dylan

    http://www.humanspotlight.de.vu/

  6. #6
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    Re: 3:10 to Yuma (Todeszug nach Yuma)

    Wie Russell Crowe sagt:
    "In unserer komplizierten Welt ist die Unterscheidung von Gut und Böse nicht mehr möglich. Western tun das - und stillen damit die Sehnsucht nach Klarheit."
    Forget about Freeman

  7. #7
    Regisseur
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    Re: 3:10 to Yuma (Todeszug nach Yuma)



    Ich fand das Ende dann auch sehr abstrakt - abstrakter als gedacht. Ben Wade entpuppt sich für mich am Ende dann plötzlich als Erlöser-Figur, die Dan, der nie etwas von sich und seinem Leben gehalten hat, eine Chance gibt. Er bekommt durch das ganze Schlusszenario die Chance doch etwas für sich und seine Familie eigenverantwortlich zu tun. Ben Wade hingegen steht so als Typ da, der ohne jede Konsequenz existiert und überlegen ist, er wird ja eh wieder ausbrechen - die Mission ist mehr oder minder also eh für den Arsch. Trotzdem ziehen sie es durch, es bleibt ihnen ja auch keine große Wahl... So macht der Film zumindest für mich Sinn, so kann ich ihn auch stehen lassen. Bildet nen netten Kontrast zum ansonsten eher karg realistischen Umgang im Rest des Films. So fand ich das Ende dannn sogar richtig gut und genau richtig. Gell?

  8. #8
    Regisseur Avatar von ric-dee
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    Re: 3:10 to Yuma (Todeszug nach Yuma)

    Mir erging es ähnlich wie Mooci. Auch ich war aufgrund der schwer nachvollziehbaren Wendung bei der "Würge-Szene" etwas irritiert...

    Wobei ich nicht denke, dass Dan ein Dessateur gewesen ist. Er sagte lediglich, er kenne nur den Rückzug und habe nie an einer Schlacht teilgenommen bzw. ein Gefecht bestritten. Da kann man meiner Ansicht nach nicht gleich auf Fahnenflucht schließen...
    Tja und die Beweggründe für Wades' Handeln erschienen mir genauso schleierhaft. Vielleicht war es sogar Bewunderung und Mitleid zugleich!? Wer weiß...es passt trotzdem nicht ganz ins zuvor gezeichnete Bild des kaltblütigen Räubers...zumindest war es dafür viel zu plötzlich.
    Dass er am Ende auch noch seine komplette Bande umlegt, machts zwar nicht mehr viel schlimmer, ist aber für mich in gleicher Weise fragwürdig gewesen...


    Sofern man sich daran nicht zu sehr stört, ist der Film aber sehr gelungen und wartet mit durchweg guten Schauspielern auf. Allen voran Russel Crowe hat mich sehr überzeugt!

LinkBacks (?)

  1. 29.01.2011, 20:26

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